JuLiD

START ins neue Juryjahr – Sei dabei!

  • 13.09.2017 – 15 Uhr Vorbereitungstreffen für JuLiD live in der Bücherei
  • 27.09.2017 – 16 Uhr JuLiD-Treffen regulär
  • 28.09.2017 – 19 Uhr: JuLiD live in der Buchhandlung „Gut gegen Nordwind“ in Dreieich

JuLiD – Was ist das?
Jugendliche haben in der Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich – Weibelfeldschule ein Mitspracherecht! In der Jugendliteraturjury JuLiD (= Jugend-Literatur Dreieich, ab 14 Jahren) werden neue Bücher für die Bücherei direkt in der Buchhandlung oder in Verlagsprospekten ausgewählt, gelesen und bewertet. Ihr selbst könnt dann über die neusten Buchtrends unter www.julid-online.de bloggen oder euch im Rahmen der Literanauten auch sozial engagieren, indem ihr Buchevents für jüngere Lesemuffel und -muffelinchen gestaltet. Mit einem Klick auf das JuLiD-Werbeplakat (rechts) geht es direkt zu einem kleinen Video, in dem wir zeigen, was JuLiD ist und wie wir arbeiten.

Klasse(n)Lektüre
JuLiDs Beitrag für einen Deutschunterricht, bei dem Schüler sich auch mal auf Klassenlektüre freuen dürfen, denn einige Jurymitglieder meinen “Ich lese gern, trotz Deutschunterricht!”. Damit Lehrerinnen und Lehrer in unserer Region ein praktisches Handwerkszeug von Jugendlichen in die Hand bekommen und sich dort Ideen für die nächste gemeinsame Lektüre holen, hat JuLiD jetzt eine Broschüre mit Buchtipps für den Unterricht erstellt. Dazu gibt’s gleich Hinweise, ob es Lehrerhandreichungen, Hörbücher, Verfilmungen o.ä. im Handel gibt. Danke an die Verlage für die Erlaubnis der Abbildung der entsprechenden Buchcover!

Bücher für die Bücherei sind Bücher für uns alle!

In unserer Bücherei können alle Wünsche äußern, was wir anschaffen werden. Ob für den Unterricht, für die nächste Facharbeit, eine neue Fachdidaktik oder moderne Jugendliteratur – wir machen’s möglich! JuLiD geht jährlich in die örtliche Buchhandlung „Gut gegen Nordwind“ und stöbert nach Lust und Laune. Für so viel Freiheit beim Bestandsaufbau brauchen wir natürlich Geld. Die Schule, unser Förderverein, Spenden und Preisgelder von Wettbewerben mach es möglich! Wenn auch Sie die Bücherei unterstützen möchten, sprechen Sie uns an!

JuLiD trifft Autoren!

IMG-20170403-WA0001

Vanessa von JuLiD hat im März 2017 Ursula Poznanski (bekannt geworden mit „Erebos“ und gleich zweifach von JuLiD ausgezeichnet!) getroffen und interviewt:

Wie einige vielleicht wissen, habe ich es tatsächlich geschafft über JuLiD ein Interview mit der Bestsellerautorin Ursula Poznaski auf der Leipziger Buchmesse zu ergattern. Da es mein erstes Interview war, war ich entsprechend aufgeregt,  habe es aber trotzdem irgendwie geschafft, dass es doch noch ganz gut geworden ist.
Da es ziemlich viel abzutippen war und ich kaum Zeit hatte, hat es etwas gedauert, aber jetzt ist die Transkription des Interviews endlich fertig.

Sie veröffentlichen sehr regelmäßig neue Bücher. Woher stammen Ihre Ideen zu den Geschichten?
Das ist ganz unterschiedlich. Es ist bei jedem Buch ein wenig anders. Manchmal sind es Artikel aus der Zeitung oder Internet, wo ich über irgendwas stolpere und dann denk, da steckt eine Gesichte drin. Also zum Beispiel bei Elanus war es jetzt, dass ich gelesen habe, dass Amazon anfangen will in Amerika in den dünn besiedelten Gebieten Päckchen per Drohne auszuliefern. Und die Drohne ortet den Empfänger über sein Handy. Und da habe ich mir gedacht, dass ist schon enorm, wenn das geht und dann kann man ja wahrscheinlich auch noch andere Dinge tun, als nur Päckchen ausliefern. Und das war so die Basis von Elanus, also diese Drohnen Gesichte, wo dann eben ein junger Student alle möglichen Leute über eine Drohne ausspioniert, wenn er die Handynummer der Leute hat, kann er die denen nachschicken. Das war dann so die Basis dafür.

Was fasziniert und begeistert Sie an Jugendliteratur bzw. wie so schrieben sie Bücher dieses Genres?
Ich glaube man hat im Jugendbuch eine Menge Freiheiten und kann sich ein bisschen fantasievoller ausleben als im Erwachsenen Buch. Also zumindest kommt mir das so vor. Man kann Themen aufgreifen, die man vieleicht im Erwachsenen Buch ganz anders angehen müsste. Ich glaube, man kann noch ein bisschen spielerischer mit den Themen umgehen, als man das in Büchern für Erwachsene könnte oder sollte. Und dann ist es einfach auch spannend über jugendliche Protagonisten zu schrieben, weil die ja gerade in einer Phase stecken, wo sich alles noch sehr, sehr schnell verändert. Wo ein Jahr Altersunterschied noch wirklich einen großen Unterschied macht. Das ist ab 25 dann irgendwie nicht mehr so. Ob man 25, 26 oder 27 ist, spielt kaum noch eine große Rolle, aber ob man 13, 14, 15 oder 16 ist, spielt eine rießen Rolle. Darum ist das eine sehr, sehr spannende Phase, weil da alles so im Umbruch ist.

(zum vollständigen Gespräch hier klicken)

 

Zu unserer Homepage hier klicken.