Lesebazillus

Der Lesebazillus ist das Maskottchen unserer Bücherei. Er ist natürlich meeega klein, also mit bloßem Auge nicht erkennbar. Die Fünftklässler der Weibelfeldschule erspüren ihn alljährlich durch das Lesen von Büchern. Ist das Buch toll, wohnt ein großer Bazillus darin! Am Schuljahresende wählt jede Klasse ihr bestes Buch und stellt gebastelte Buch-Kunstwerke im Schaufenster der örtlichen Buchhandlung „gut gegen nordwind“ aus. Der Lesebazillus versteckt sich aber auch direkt in den Bücherregalen der Bibliothek. Beim Tag der offenen Tür und bei Büchereinächten suchen die Kinder dann genau, wo sich die Bazillen tummeln. Mehr Informationen zum Lesebazillus gibt es bei Frau Hein. Die Bilder zeigen eine kleine Auswahl der entstandenen Plakate und das Schaufenster der Buchhandlung, in der die Werke jedes Jahr ausgestellt werden:

   

Häufige Fragen zum Lesebazillus:

Muss das Buch aus der Bücherei entliehen werden?
Nein, jedes Buch, das dem Alter und Lesevermögen des Kindes entspricht, kann für die Lesebazillus-Aktion „untersucht“ werden. Es sollte aber im Zuge der Aktion neu gelesen werden. Wenn ein Buch aus der Bücherei für die Aktion ausgeliehen wird, erhalten die Kinder eine kleine Überraschung.

Muss jedes Kind mitmachen?
Ja, jeder Schüler und jede Schülerin des Jahrgangs 5 an der Weibelfeldschule beteiligt sich an der Lesebazillus-Aktion. Gern gehen wir auf persönliche Lesevorlieben oder Schwierigkeiten beim Lesen ein und empfehlen den Kindern geeignete Lektüre.

Buchbewertung
Für jedes gelesene Buch füllen die Kinder einen Steckbrief aus. Darin wird festgehalten, wie das Buch heißt und wer es geschrieben hat. Außerdem können die Kinder hier ihre ganz persönliche Meinung zum Buch äußern. Wenn ihnen das Buch nicht gefallen hat, wird dort begründet, warum das so ist.

Wie ist der Ablauf der Aktion?
Zunächst wird im Frühjahr die Lesebazillus-Aktion mit jeder Klasse in der Bücherei gestartet. Hier erwartet die Kinder eine große Auswahl moderner Kinderbücher in einem eigens dafür eingerichteten Lesebazillus-Raum. Jeder kann sich ein oder mehrere Bücher aussuchen und hat einige Wochen Zeit, sie zu lesen. Danach stellen die Kinder im unterricht die Bücher ihren Mitschülern vor und gemeinsam wird beraten, welche Bücher die fettesten Lesebazillen beherbergen – also absolut super sind. Für diese Bücher wird dann gebastelt: Plakate, Zeitungen, Schuhkartons oder eigens verfasste Lieder und Gedichte: die Werke der Klassen werden im Sommer und Herbst in der Bücherei präsentiert und in der örtlichen Buchhandlung „Gut gegen Nordwind“ im Schaufenster ausgestellt.

Ziele der Lesebazillus-Aktion
Vor allem der Spaß am Lesen soll in der Aktion vermittelt werden. Jeder kann sich aussuchen, was er/sie gern lesen möchte und auch ehrlich sagen, wie er/sie das gelesene Buch fand. Im Klassenverband wird die Buchbesprechung geübt, in der Kreativphase arbeiten die Kinder die prägnantesten Elemente der Geschichten in Bildern o.a. heraus. Diese Phase findet in der Zeit vor den Sommerferien statt. Die Noten sind dann oftmals bereits fertig und die Ergebnisse werden nicht mehr bewertet. Die Zeit wird somit sinnvoll und frei genutzt.

Auch die selbst durchgeführte Ausleihe auf den eigenen Ausweis wird hierbei durchgespielt. Für manche Kinder ist es das erste Mal, dass sie selber etwas entleihen und für die Einhaltung der Leihfrist verantwortlich sind. Die Lehrkräfte werden bei der Aktion permanent von der Bücherei unterstützt. So erhalten sie Materialien (Steckbriefe des Lesebazillus, Elternbrief etc.) von der Bücherei, sind bei der Gestaltung des inhaltlichen Ablaufs (zur Findung der besten Bücher) allerdings frei in der Gestaltung.