Politische Gesprächsrunde an der Weibelfeldschule: Einblicke in die Kommunalwahl 2026

Am 25. Februar fand an der Weibelfeldschule eine besondere politische Gesprächsrunde zur bevorstehenden Kommunalwahl statt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 sowie der Oberstufe erhielten die Gelegenheit, mit Kandidierenden aus der Kommunalpolitik direkt ins Gespräch zu kommen und Fragen zu Themen zu stellen, die sie selbst betreffen.

Das Format der Veranstaltung war bewusst dialogorientiert und innovativ gestaltet. Die Diskussionen wurden von Schülerinnen und Schülern aus den jeweiligen Jahrgängen selbst moderiert. Sie führten durch die Gespräche, stellten vorbereitete Fragen und griffen Beiträge aus dem Publikum auf. Dadurch entstand eine lebendige Atmosphäre, in der politische Themen auf Augenhöhe diskutiert werden konnten.

Die Veranstaltung war in drei aufeinanderfolgende 30-minütige Gesprächsrunden gegliedert, jeweils für die Jahrgänge 7/8, 9/10 und die Oberstufe. Um möglichst vielen Klassen eine Teilnahme zu ermöglichen, wurden die Diskussionen live in die Klassenräume übertragen. Über einen Chat konnten Schülerinnen und Schüler zudem weitere Fragen einreichen, die von den Moderationsteams in die Gespräche eingebracht wurden. So wurde die gesamte Schulgemeinschaft aktiv in den Austausch einbezogen.

An der Gesprächsrunde nahmen Kandidierende der meisten Parteien teil, die in Dreieich zur Wahl stehen: Hartmut Honka (CDU), Maik Zimmer (SPD), Linda Hein (Grüne), Siegfried Wirth (Grüne), Dr. Günther Gericke (FDP), Henri Giardino (Linke) und Ulrich Ziffer (AfD). Die unterschiedlichen politischen Perspektiven ermöglichten es den Schülerinnen und Schülern, sich ein eigenes Bild von den Positionen der Parteien zu machen.

Im Mittelpunkt standen Fragen zu Themen, die junge Menschen unmittelbar betreffen – etwa Freizeitangebote für Jugendliche, Mobilität und Radverkehr oder die Entwicklung der Stadt Dreieich. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Sichtweisen direkt an die Kandidierenden zu richten.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Lehrkräften Silvia Johne, Anna Krebs, Philipp Metzner und Peter Mittnacht. Gemeinsam mit engagierten Schülerinnen und Schülern entwickelten sie ein Format, das politische Bildung praxisnah erlebbar macht und gleichzeitig eine breite Beteiligung ermöglicht.

Die Fachschaft Politik und Wirtschaft zieht ein sehr positives Fazit: Besonders die aktive Rolle der moderierenden Schülerinnen und Schüler sowie das hybride Veranstaltungsformat haben dazu beigetragen, dass ein intensiver und konstruktiver Austausch entstehen konnte. Die Gesprächsrunde hat eindrucksvoll gezeigt, wie Schule Räume für demokratische Diskussion und politische Bildung schaffen kann.

Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern der Moderationsteams sowie den eingeladenen Kandidierenden für den offenen Austausch. Ein herzlicher Dank geht auch an Silvia Johne, Anna Krebs, Philipp Metzner und Peter Mittnacht für ihre engagierte Organisation dieser Veranstaltung.

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