Ein Rückblick auf das vergangene Schuljahr 2025/2026 soll uns inspirieren und motivieren, gestärkt im laufenden Schuljahr weiterzumachen. Nach einer wohlverdienten Sommerpause ist es nun Zeit, dort anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben.
Wir haben das letzte Schuljahr mit einer Vernissage unserer Awareness-Ausstellungsreihe abgeschlossen. Am 24. Juni 2026 um 18 Uhr eröffneten wir in der Stadtgalerie der Stadtbücherei Dreieich unsere 3. Awareness-Ausstellung.
Unter dem Titel „Ein Leben ohne …“ präsentieren Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 13 kreative musikalische, plastische und darstellende Arbeiten. Die Ausstellung lud dazu ein, darüber nachzudenken, worauf wir im Leben nicht verzichten könnten, sowohl persönlich als auch gesellschaftlich.
Bilder anklicken, um diese in voller Größe zu sehen:
Trotz 40 Grad Hitze und der Ferienstimmung haben fast 200 Gäste die Eröffnung der Ausstellung besucht. Es war bereits das dritte Mal, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit Themen der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben. Diesmal stand die Frage im Fokus: Wie wäre mein Leben ohne Social Media, das Internet, die Natur oder meine Familie und Freunde?
Etwa 300 Schülerinnen und Schüler machten sich mutig auf die Suche nach persönlichen Antworten. Daraus entstanden 300 Kunstinstallationen, Bilder, Zeichnungen sowie musikalische und tänzerische Beiträge. Einige wagten es, mit Videos zu experimentieren, um herauszufinden, worauf wir im Leben wirklich verzichten können. Auch die Frage nach moderner Architektur beschäftigte viele Schülerinnen und Schüler. Sie präsentierten beeindruckende Modelle, die die Häuser der Zukunft darstellten, im Einklang mit der Natur und der Umwelt.
Die Ausstellung ist ein weiteres Beispiel dafür, was in unserem Reallabor, der Zukunftsschmiede TrendHub, angestoßen werden kann. Hier entwickeln und setzen Schülerinnen und Schüler Projekte um, die schließlich in tollen Lernprodukten münden. Im besten Fall finden diese am Ende des Lernprozesses ihren Platz in einer Ausstellung, beispielsweise in der Galerie der Stadtbücherei, damit sie von allen betrachtet werden können und Gespräche anregen. So entwickeln wir uns gemeinsam als Gemeinschaft weiter.
Kunstlehrerin Kirsten Riedl betonte stolz: „Wie immer zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, wie sie eigene Ideen autonom entwickeln, selbstständig Konzepte entwerfen und ihre eigenen Lernprojekte durchführen können. Sie haben an alles gedacht, hatten immer einen Blick für das große Ganze, durchliefen zielstrebig alle Kreativphasen und wussten am Ende, wie das Endergebnis und die Ausstellung ihrer Exponate und Darbietungen präsentiert werden sollen.“ Besonders die Fachschaften Darstellendes Spiel, Musik und Kunst arbeiteten an den Kunstwerken und Aufführungen. Insgesamt waren fast 20 Lehrkräfte aktiv am gesamten Prozess beteiligt, ein Projekt, das weiterhin Schule machen soll.
Bei der Vernissage waren auch Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt und Bürgermeister Martin Burlon anwesend. Sie ließen es sich nicht nehmen, einige motivierende Worte an die jungen Kunstschaffenden zu richten. Bürgermeister Burlon zeigte sich beeindruckt von der Kraft und der starken Botschaft der Schülerinnen und Schüler und lobte sichtlich begeistert ihre Arbeiten sowie die Vielfalt der Kunststücke.
In diesem Kontext betonte auch unser Schulleiter Erik Grundmann, dass die Leitfragen der Ausstellung eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellen: „Nicht alles, was zählt, lässt sich messen. Was gibt uns Halt und was macht uns Menschen aus?“ Beziehungen, Kreativität und wichtige Werte, Kunst öffnet die Räume dafür. Seiner Meinung nach bleiben die entscheidenden Fragen primär menschbezogen. Laut Grundmann zeigt die Ausstellung die Schule der Zukunft. Junge Menschen entwickeln auf diese Weise eine eigene Haltung zu herausfordernden Themen unserer Zeit und sind mutige Gestalter.
Abschließend möchten wir erwähnen, dass die Offenbach Post über unsere Ausstellung berichtet hat. Der Artikel ist hier einsehbar.
