Kräuter-AG Braunelle

Die Braunelle wird oft als ungebetener Gast auf einem perfekten Rasen angesehen – „Unkraut“ – dabei kann sie als Wild-Staude ein hübscher Blickfang im Natur-Garten sein. Sie wird bis zu 20 cm hoch und trotzt sogar kalten Wintern.

 

 

Blätter und Blüten der Braunelle lassen sich in getrockneter Form als Tee aufgießen. Braunelle kann auch in Salbenform oder Tinktur eingesetzt werden. Man kann die Pflanze gegen Bluthochdruck und Fieber einsetzen. Seit hunderten von Jahren gilt die Braunelle als Wundkraut und wird wegen ihrer antibakteriellen, heilungsfördernden und regenerierenden Wirkung geschätzt.

 

 

Braunellen werden umschwärmt wie Superstars – von Insekten! Die lieben den Nektar und holen sich das wertvolle Gut direkt aus der Blüte. Ihren Namen bekam die Braunelle von ihrem Einsatz vor vielen Jahren gegen eine gefährliche Kinderkrankheit, der Diphterie. Denn die wurde auch „Halsbräune“ genannt. Diphterie ist hierzulande selten geworden und es gibt Medikamente gegen die Krankheit.