Kräuter-AG Spitzahorn

Der Spitzahorn ist ein „autochones“ Gewächs – das heißt, der Baum ist in Deutschland zuhause. Er mag hier die feuchten, humus- und nährstoffreichen Böden. Der Spitzahorn ist einer der ersten Boten des Frühlings und öffnet schon früh seine Blüten. Die kleinen blassgelben Blüten sitzen in aufrechten endständigen Doldentrauben, die sehr auffällig und attraktiv sind. Kurz danach folgt das satte grüne typisch gezackte Laub und macht unseren Schulhof an gleich 9 Standorten um einiges grüner! Im Herbst entzückt er mit gelben und rotem leuchtenden Laub.

 

 

Spitzahorn ist bekannt und beliebt – und er hat sehr viele Namen. So wird Spitzahorn in manchen Gegenden auch genannt: Lenne, Löhne, Leinbaum, Linbaum, Breitlaub, Breitblatt, Breitlöber, Weinblatt oder Gänsebaum, Polnischer Ahorn, Pommerscher Ahorn, Bergahorn, Epeler, Flaschebaum, Milchbaum, Sallatbaum, Spitzflader, Steinahorn, Waldéscher, Wasserbaum, Weissbaum, Weinblatt, Welsche, Wittléne und Zuckerahorn.

Der Baum ist ziemlich robust – auch gegenüber Umweltbelastungen. Darum kann er auch nah an Industrie gepflanzt werden und hat kein Problem damit. Man sieht ihn oft im städtischen Bereich, aber er wächst auch gern zusammen mit Eichen in Wäldern.