Am 21. Januar hatten unsere Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 die besondere Gelegenheit, Dr. Renatus Deckert in der Aula der Weibelfeldschule zu erleben. Anlässlich der Gedenkstunde zum 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, las er aus den bewegenden Tagebüchern von Victor Klemperer.
Dr. Deckert, ein engagierter Schriftsteller und Herausgeber, sprach eindringlich über die Verantwortung, die wir alle tragen, wenn es um unsere Worte geht. „Worte sollen immer sorgsam gewählt werden, da sie auch großen Schaden anrichten und die Gesellschaft spalten können“, betonte er. Diese Botschaft regte zum Nachdenken an und erinnerte uns daran, wie wichtig es ist, unsere Stimme mit Bedacht zu nutzen.
Die Lesung war nicht nur informativ, sondern auch emotional berührend. Dr. Deckert half unseren Schülerinnen und Schülern, die Gedanken und Erfahrungen Klemperers besser zu verstehen und in einen historischen Kontext einzuordnen. Unterstützt von eindrucksvollen Bildern und Dias schuf er eine Atmosphäre, die zum Innehalten und Reflektieren einlud.
Wir danken Dr. Deckert für seine bewegende Lesung und Herrn Stephan für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung. Es ist uns ein Anliegen, solche Themen in unserer Schulgemeinschaft aufzugreifen und die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte zu fördern.

