Bienen AG

Seit Mitte Februar 2019 hat die Weibelfeldschule etwa 10.000 neue geflügelte Lehrkräfte: Bienen. Mit Hilfe von derzeit zwei Bienenvölkern können die SuS der Klassenstufen 5-13 nun in einer AG den Umgang mit den fleißigen Summern hautnah erleben und lernen, wie es so zugeht in einem Bienenstock. Wer ist im Stock wofür verantwortlich? Was es mit der Königin auf sich hat? Wieso sind Bienen eigentlich so wertvoll für Umwelt und unser Leben? Was ist eine Wintertraube und wieso geraten Bienenstöcke im Mai schon mal ins Schwärmen? Dies und mehr wird Inhalt der Bienen-AG sein. Die jungen Imker umsorgen die Völker, schauen, ob sie genug Platz und Nahrung finden, und freuen sich auf die erste leckere Honigernte im Sommer.

Rüdiger Weidmann, selbst seit Jahren passionierter Bienenfan, hatte Anfang des Jahres 2019 vorsichtig gefragt, ob es Interessierte für solch ein Projekt an der Weibelfeldschule gibt – und prompt über 30 Interessierte aus dem Kollegium und der Schülerschaft gefunden! Er leitet nun die AG, gibt Auskunft bei Fragen und koordiniert die vielen Helfer, die sich um die Bienen mit ihm kümmern wollen.

Mit den Bienenvölkern, der Kräuter-AG, dem Flaschenprojekt „Mehr drin als du denkst“ und den Forscher- und Entdeckerklassen geht die Weibelfeldschule immer weiter auf ihrem Weg, den SuS Natur anschaulich näher zu bringen und so einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt zu schulen.

 

ACHTUNG!

Untergebracht sind die Bienen auf der Westseite des Hauptgebäudes.
Wir bitten darum, die Bienen nicht zu stören und vor allem keine Manipulationen an den Kästen vorzunehmen.

 

Bei Fragen rund um das Projekt sind die Ansprechpartner Herr Becker und Herr Weidmann. In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter der folgenden Nummer: 0176/52110385

Bienenjahr 2020

Während ab März coronabedingt der Schulbetrieb ganz anders lief als sonst, waren unsere Schulbienen fleißig. Im Herbst 2019 und Frühjahr 2020 waren zahlreiche zusätzliche Pflanzungen auf dem Schulhof gemacht worden, die den Bienen gute Tracht bot. Derzeit befinden sich zwei Völker an der Schule, ein Ableger ist gerade im benachbarten Langen untergebracht. Anfang Juli konnte leckerer Honig direkt in den Chemiräumen unserer Schule geschleudert werden, wo zahlreiche Kolleg*innen neugierig vorbeischauten und mit anpackten. Auch Konstantin aus der Bienen-AG half kräftig mit beim Entdeckeln, Schleudern und Abfüllen. In den vergangenen Monaten konnten zahlreiche Imkeranzüge sowie eine Handschleuder gekauft werden, auch Dank vieler Spenden und Sponsoren. Ein großes Dankeschön an alle! Der Honig wird in der Bücherei verkauft, zusätzliche Spenden sind gern gesehen, denn noch decken die Einnahmen aus dem Honigverkauf nicht die benötigten finanziellen Mittel für die Bienen-AG und wir sind weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wer mehr Informationen zu unseren Schulbienen haben möchte, wendet sich bitte an Herrn Weidmann oder Herrn Becker.

Der erste Sommer (2019)

Ein Teil unserer Schulbienen ist momentan in einem regelrechten Ferien-Blüten-Paradies ein paar Kilometer von der Schule entfernt untergebracht. Inmitten von Blumen, viel Grün und neben anderen sogenannten „Ablegern“ schwirren derzeit viele Jungbienen herum und bringen schon ersten Pollen ein.

Ableger sind 2-3 Rahmen voller Bienenbrut samt ihrer Ammen. Sie entstammen einem starken Volk und bilden jetzt selber ein neues Volk samt Königin. Dazu werden sie von uns gefüttert und gegen Schädlinge geschützt. Weil sie noch nicht so stark sind wie das ursprüngliche Volk, wurden unsere beiden Ableger in einem Garten nahe Langen untergebracht, um in Ruhe zu wachsen und stark zu werden. Wenn die beiden Völker kräftig genug sind, kommen sie zurück an die Weibelfeldschule zum Überwintern.

Derweil sind die Bienen, die noch an der Weibelfeldschule geblieben sind, sehr fleißig, so dass bald der zweite Honigraum aufgesetzt werden kann – wir freuen uns, bald leckeren Honig schleudern zu dürfen.

Viele interessierte LehrerInnen und SchülerInnen sind aktiv bei der Bienen-AG dabei – zum Glück, denn auch in den Sommermonaten müssen die Völker im Blick behalten und gepflegt werden, da sind viele Helfer gefragt.