CITY OF FUTURE 2.0 – Unsere Stadt passt sich an

Eigentlich war unsere City of Future fertig. Eigentlich.

Im vergangenen Jahr hatten Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihre eigene Stadt der Zukunft entwickelt. Sie schlüpften in unterschiedliche Rollen – von Wohnen, Mobilität und Energie über Wasser und Bildung bis hin zum Gesundheitswesen – und überlegten gemeinsam, was eine Stadt braucht, damit Menschen auch in Zukunft gut in ihr leben können. Sie recherchierten, diskutierten, verhandelten und bauten. Am Ende entstand eine gemeinsame City of Future.

Nach dem Extremsommer 2026 haben wir unsere Stadt wieder hervorgeholt.

Denn inzwischen stellte sich eine neue Frage:

Ist unsere City of Future eigentlich wirklich fit für die Zukunft? Ist sie hitzeresilient und wie geht sie mit Wasser um?

Die Sommer werden heißer. Die Trockenperioden länger. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu Starkregen.

Also hieß es:

Untersucht unsere Stadt!
Findet die Schwachstellen!
Entwickelt Lösungen!
Baut die Stadt um!

Und genau das haben die Schülerinnen und Schüler getan.

Sie untersuchten, wo Regenwasser versickern oder gespeichert werden kann, welche Flächen sich besonders stark aufheizen und wo mehr Grün und Schatten gebraucht werden. Dabei entstanden Ideen für Wasserrückhalt, Versickerung, Begrünung und Starkregenvorsorge.

Doch auch in der zweiten Runde blieb es nicht bei guten Ideen. Die Schülerinnen und Schüler bauten, experimentierten, maßen, diskutierten, verwarfen und bauten neu.

Vom Begriff zum Experiment

Wie funktioniert eigentlich eine Schwammstadt?

Welcher Boden kann besonders viel Wasser aufnehmen?

Was passiert auf einem Gründach im Vergleich zu einem normalen Dach?

Und welche Oberflächen heizen sich bei Sonneneinstrahlung besonders stark auf?

Mit verschiedenen Experimenten machten die Schülerinnen und Schüler diese Fragen sichtbar und überprüfbar. Dabei wurde schnell deutlich: Eine Stadt der Zukunft braucht nicht nur gute Ideen. Sie muss Lösungen finden, die gleichzeitig mit Hitze, Trockenheit und Starkregen umgehen können.

Besonders schön war zu beobachten, wie selbstständig die Schülerinnen und Schüler dabei arbeiteten. Einige bauten ihre Ideen weiter, andere probierten mit Makey Makey aus, wie die Stadt selbst zu ihren Lösungen sprechen kann. Manche testeten verschiedene Experimente und entschieden anschließend, welche sie anderen zeigen möchten. Eine Schülerin nahm ihre Idee sogar mit nach Hause und entwickelte daraus eine eigene Präsentation.

Eine kleine Stadt mit großen Fragen

Was in unserer Modellstadt passiert, ist dabei erstaunlich nah an der Realität.

Auch unsere Städte und Gemeinden stehen vor der Frage, wie sie mit Hitze, Trockenheit und Starkregen umgehen können. Begriffe wie Schwammstadt, Wasserrückhalt, Versickerung und Begrünung sind längst Teil der kommunalen Klimaanpassung.

Die Schülerinnen und Schüler erleben diese Themen jedoch nicht als abstrakte Begriffe. Sie bauen ihre eigene Stadt um und können unmittelbar sehen, was funktioniert – und was noch nicht.

Und genau das macht die City of Future 2.0 für uns so besonders:

Die Stadt ist nicht fertig.

Sie darf verändert werden.
Sie darf Fehler machen.
Sie darf neu gedacht werden.

Denn Zukunft ist nichts Fertiges.

Zukunft muss immer wieder neu gedacht und gestaltet werden.

 

Ehemaliger Chemie-Leistungskursschüler Lennart Gutsche begeistert mit spannenden Einblicken in die Lebensmittelchemie

Wie sieht der Studienalltag im Studium der Lebensmittelchemie aus? Welche Inhalte erwarten Studierende und welche beruflichen Möglichkeiten eröffnen sich anschließend?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler des derzeitigen Chemie-Leistungskurses aus erster Hand: Der ehemalige Chemie-Leistungskursschüler der Weibelfeldschule Lennart Gutsche stattete seiner einstigen Schule einen Besuch ab und berichtete eindrucksvoll von seinem Studium der Lebensmittelchemie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und den spannenden Tätigkeitsfeldern eines Lebensmittelchemikers. Zudem nahm er sich viel Zeit, die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten. So wurde deutlich, wie vielfältig und faszinierend ein naturwissenschaftliches Studium und Arbeitsfeld sein kann.

Besonders freuen wir uns immer wieder, wenn ehemalige Schülerinnen und Schüler an die Weibelfeldschule zurückkehren, um uns zu besuchen und ihre Erfahrungen mit den nachfolgenden Jahrgängen zu teilen. Solche Begegnungen schaffen authentische Einblicke in Studium und Beruf, machen Zukunftsperspektiven greifbar und können die derzeitige Schülerschaft dazu inspirieren, selbst einen naturwissenschaftlichen Studiengang in Betracht zu ziehen.

Vielen herzlichen Dank, lieber Lennart, für deinen Besuch und den engagierten Austausch mit uns.

Weibelfelder Brandschutztage – Jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dreieich

Seit vielen Jahren verbindet die Weibelfeldschule und die Feuerwehr Dreieich eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit unter anderem im Rahmen der jährlichen Brandschutztage.
Die Kooperation hat sich als fester Bestandteil des Schuljahres etabliert und vermittelt den Schülerinnen und Schülern des gesamten 8. Jahrgangs wichtige Kenntnisse rund um den Brandschutz, die Erste Hilfe und das richtige Verhalten in Notfallsituationen.

Die räumliche Nähe zwischen der Weibelfeldschule und der Feuerwehr bietet ideale Voraussetzungen für diese Zusammenarbeit. Beide Partner profitieren von kurzen Wegen und einem regelmäßigen Austausch, wodurch die Brandschutztage jedes Jahr praxisnah und abwechslungsreich gestaltet werden können.

Das Programm besteht aus drei Stationen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Im Chemiebereich der Schule lernen die Schülerinnen und Schüler, wie Brände entstehen und welche Voraussetzungen für eine Verbrennung notwendig sind. Anschauliche Experimente verdeutlichen die Grundlagen des Brandschutzes und fördern das Verständnis für mögliche Gefahren im Alltag. An einer weiteren Station vermitteln Lehrkräfte und Ersthelferinnen und Ersthelfer grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe. Die Jugendlichen erfahren, wie sie in Notfällen richtig reagieren, Hilfe organisieren und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wichtige Sofortmaßnahmen ergreifen können.

Den praktischen Höhepunkt bildet die Station der Feuerwehr Dreieich. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr und lernen den sicheren Umgang mit Feuerlöschern. Unter fachkundiger Anleitung können sie selbst einen Entstehungsbrand löschen und erleben hautnah, wie wichtig schnelles und besonnenes Handeln im Ernstfall ist.

Die Brandschutztage leisten seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur Sicherheits- und Gesundheitsbildung an der Weibelfeldschule. Die Kombination aus theoretischem Wissen, praktischen Übungen und der engen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sorgt dafür, dass die vermittelten Inhalte nachhaltig im Gedächtnis verankert bleiben und den Jugendlichen Sicherheit für den Alltag geben.

Die Weibelfeldschule bedankt sich herzlich bei der Feuerwehr Dreieich, insbesondere bei dem Stadtbrandinspektor Markus Tillmann, für die langjährige, engagierte und vertrauensvolle Kooperation. Die Vorfreude auf die kommenden Brandschutztage ist bereits groß – denn auch in Zukunft soll der gesamte 8. Jahrgang von diesem wichtigen und praxisnahen Angebot profitieren.

 

Chemie-Leistungskurs der Weibelfeldschule zu Gast im Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor

Der Chemie-Leistungskurs der Weibelfeldschule besuchte das Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor in Darmstadt und verbrachte dort einen spannenden und abwechslungsreichen Experimentiertag zum Thema Kunststoffe.

Im Mittelpunkt standen die Herstellung und Untersuchung verschiedener Kunststoffe. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Nylon sowie biologisch abbaubare Kunststoffe selbst herstellen und deren Eigenschaften experimentell erforschen. Ergänzt wurden die praktischen Laborarbeiten durch informative Theoriephasen, in denen die chemischen Grundlagen und die Bedeutung moderner Kunststoffe für Alltag, Umwelt und Forschung vermittelt wurden.

Die gelungene Mischung aus eigenständigem Experimentieren und theoretischem Hintergrundwissen machte den Besuch zu einer bereichernden Erfahrung. Am Ende waren sich alle einig: Der Tag im Juniorlabor hat nicht nur viele interessante Einblicke in die Welt der Chemie geboten, sondern auch großen Spaß gemacht. Wir möchten gerne wiederkommen.

Die Weibelfeldschule trauert um Elke Dürr

 

Traurig und betroffen teilen wir Gedanken zu und mit Elke Dürr.

Eine zurückliegende gemeinsame Zeit (1991 – 2007) war geprägt von Engagement, Haltung, Humor, Respekt und persönlichen Erlebnissen.

Wie erinnern uns an eine starke Frau, Reformerin, Kollegin, Realschulleiterin, Stellvertretende Schulleiterin, die vielen ein Vorbild war.

In stiller Anteilnahme…

Mit einer Präsentationsolympiade endete das Schuljahr 2025/26 – Fast 400 Schülerinnen und Schüler zeigen ihr Können

Mit einer großen Präsentationsolympiade endete für die Jahrgänge 5 und 6 der Weibelfeldschule das Schuljahr. Fast 400 Schülerinnen und Schüler stellten dabei eindrucksvoll unter Beweis, dass gutes Präsentieren weit mehr bedeutet, als Informationen vorzutragen. Es geht darum, ein Publikum zu begeistern, komplexe Themen verständlich zu erklären und gemeinsam als Team zu überzeugen – Kompetenzen, die weit über die Schulzeit hinaus wichtig sind.

Im Naturwissenschaftsunterricht wurde das Präsentationstraining über mehrere Wochen fest in den Unterricht integriert. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Zweierteams an selbst gestalteten Präsentationen. Während sich der Jahrgang 5 mit den Wirbeltieren beschäftigte, erkundeten die Sechstklässler den Makrokosmos – von der Entstehung des Universums über Planeten und Sternbilder bis hin zu Schwarzen Löchern. Für die sechsten Klassen stellte die Präsentation sogar eine Ersatzleistung dar und ersetzte eine Klassenarbeit.

Aus jeder Klasse des sechsten Jahrgangs qualifizierten sich die besten Teams für den schulinternen Wettbewerb. Dort präsentierten die Klassensiegerinnen und Klassensieger ihre Beiträge erneut vor einer Jury und dem Publikum. Dabei wurde schnell deutlich, mit wie viel Kreativität, Fachwissen und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler ihre Themen vorbereitet hatten.

Besonders überzeugen konnten schließlich zwei Schülerinnen mit ihrer Präsentation „Ist Leben auf dem Mars möglich?“. Neben einem anschaulich gestalteten interaktiven Plakat präsentierten sie sogar einen selbst konstruierten und im 3D-Druck hergestellten Mars-Rover. Damit zeigten sie eindrucksvoll, wie sich naturwissenschaftliche Inhalte, Technik und kreatives Arbeiten miteinander verbinden lassen.

Die Präsentationsolympiade orientiert sich am Konzept der Initiative „Jugend präsentiert“ und soll künftig jedes Schuljahr stattfinden. Perspektivisch ist zudem geplant, das Präsentationstraining auf weitere Jahrgangsstufen auszuweiten. Denn wer lernt, seine Ideen verständlich, sicher und überzeugend zu präsentieren, profitiert davon nicht nur in der Schule, sondern auch im späteren Berufsleben.

Mit Formaten wie der Präsentationsolympiade setzt die Weibelfeldschule bewusst auf die Förderung von Zukunftskompetenzen. Fachwissen bleibt wichtig – doch ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, Wissen zu vermitteln, im Team zusammenzuarbeiten und selbstbewusst vor anderen aufzutreten.