Jonas Jahn – ein Held kurz vor dem Abitur

Während sich die meisten Schülerinnen und Schüler in der heißen Phase auf ihre Abiturprüfungen konzentrieren, hat einer von ihnen bewiesen, dass es im Leben noch deutlich Wichtigeres gibt als Noten und Prüfungsstress: Mitten im Lernmarathon hat sich Jonas Jahn dazu entschieden, Stammzellen zu spenden – und damit ein Menschenleben zu retten.

Bei der DKMS registriert hatte sich Jonas Jahn am 03.04.2025 bei einer Typisierungsaktion unserer Weibelfeldschule. Diese wurde unter dem Motto „Gemeinsam für Donato und andere!“ im Rahmen der Leukämie-Erkrankung von Donato, dem Mann unserer geschätzten Kollegin Anja organisiert. „Ich war selbst völlig überrascht, als ich so kurze Zeit nach der Registrierung eine E-Mail erhielt, in der stand, dass ich als Spender in Frage komme und zuerst dachte ich auch, es sei ein Fake.“ berichtet Jonas. Dies war es jedoch nicht.

Die Entscheidung zur Stammzellenspende ist alles andere als selbstverständlich. Sie erfordert Mut, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich mit einem ernsten Thema auseinanderzusetzen. Für viele bleibt es bei dem Gedanken, sich vielleicht irgendwann registrieren zu lassen. Doch Jonas hat gehandelt – und das zu einem Zeitpunkt, an dem sein eigener Alltag ohnehin schon von Druck und Erwartungen geprägt ist. Zwischen Klausuren, Lernplänen und Zukunftsfragen hat er den Mut gefasst, einen echten Unterschied im Leben eines anderen Menschen zu machen. Er hofft nun, dass alles gut geht und seine Stammzellen seinem „genetischen Zwilling“ die so sehr erhoffte Gesundheit bringen.

Und weil Jonas Jonas ist, nahm er sich zusätzlich die Zeit, in seiner letzten Biologiestunde über seine Stammzellenspende zu informieren. Vor einem Raum voller Mitschülerinnen und Mitschüler der Oberstufe sowie mehreren Lehrkräften hielt er eine umfassend ausgearbeitete Präsentation. Darin erklärte er nicht nur die biologischen Grundlagen der Stammzellenspende, sondern teilte auch offen seine persönlichen Erfahrungen. Sein Ziel dabei war klar formuliert: „Ich möchte informieren, sodass sich möglichst viele registrieren lassen.“

Während er sich also auf sein Abitur vorbereitet, hat er bereits jetzt etwas erreicht, das weit über jede Note hinausgeht: Er hat gezeigt, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein. Ein Vorbild – nicht nur für unsere Schule, sondern für uns alle.

Känguruwettbewerb an der Weibelfeldschule: Die Mathematik-Talente treten an!

Heute ist es soweit: Das Mathe-Känguru ist mit dem Känguru-Wettbewerb zu Gast an der Weibelfeldschule!

178 Teilnehmende aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 haben sich für den Mathematik-Wettbewerb angemeldet und werden ihre Rechen- und Knobelkünste unter Beweis stellen.

Das Mathe-Känguru, wie der Wettbewerb auch genannt wird, ist ein internationaler Mathematik-Wettbewerb, der in vielen Ländern stattfindet. Die Teilnehmenden müssen innerhalb einer bestimmten Zeit eine Vielzahl von mathematischen Aufgaben lösen, die ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen der Mathematik testen.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Teilnahmegebühr für alle Teilnehmenden aus der Jahrgangsstufe 5 übernommen hat. Dies ermöglicht es unseren jüngsten Teilnehmenden, ohne finanzielle Belastung am Wettbewerb teilzunehmen und ihre mathematischen Talente zu entdecken.

Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg und viel Spaß beim Känguruwettbewerb!

Einblick in die Krebsforschung: Dr. Michael Oed zu Gast an der Weibelfeldschule

Einen besonderen Einblick in aktuelle medizinische Forschung erhielten die Schülerinnen und Schüler der drei Biologie-Leistungskurse der Weibelfeldschule in Dreieich Ende Februar. Zu Gast war Dr. Michael Oed, der einen Vortrag über Krebs – insbesondere Hautkrebs – und über neue Ansätze der modernen Krebsforschung hielt. Eingeladen hatten die Lehrkräfte Frau Veith, Frau Kauer und Frau Weitmann, deren Kurse sich im Unterricht intensiv mit zellbiologischen und genetischen Grundlagen von Krankheiten beschäftigen.

Zu Beginn seines Vortrags gab Dr. Oed zunächst einen Überblick über Krebs allgemein und seine Bedeutung weltweit. Besonders das sogenannte maligne Melanom gilt als eine aggressive Form von Hautkrebs, die früh Metastasen bilden kann. Ein entscheidender Faktor für die Prognose ist dabei die möglichst frühe Diagnose.

Anhand anschaulicher Beispiele erklärte Dr. Oed die unterschiedlichen Arten von Hautkrebs. Besonders gefährlich ist jedoch das maligne Melanom, das aufgrund seines schnellen Wachstums und seiner frühen Streuung für einen großen Teil der Hautkrebs-Todesfälle verantwortlich ist.

Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf aktuellen Entwicklungen in der Krebsforschung. Dr. Oed stellte dabei seine eigene Forschungsarbeit vor, die sich mit sogenannten Biomarkern beschäftigt. Ziel dieser Forschung ist es, mithilfe molekularer Merkmale in Tumorzellen besser vorhersagen zu können, wie hoch das Rückfallrisiko bei bestimmten Patienten ist. Gerade bei frühen Melanomstadien stehen bislang nur begrenzte Therapieoptionen zur Verfügung. Wenn es jedoch gelingt, Patientinnen und Patienten mit besonders hohem Risiko frühzeitig zu identifizieren, könnten bestehende Therapien gezielter eingesetzt werden.

Besonders spannend für die Schülerinnen und Schüler war die Erklärung moderner Labormethoden. In seiner Forschung wurden zahlreiche mögliche Marker untersucht, aus denen schließlich eine Signatur aus mehreren Proteinen entwickelt wurde. Diese kann helfen, Tumore genauer zu charakterisieren und Risiken besser einzuschätzen.

Neben den wissenschaftlichen Inhalten erhielten die Kurse auch einen realistischen Einblick in den Alltag der medizinischen Forschung. Dr. Oed beschrieb, wie lange der Weg von einer wissenschaftlichen Idee bis zur klinischen Anwendung sein kann. Bevor neue Tests oder Therapien in der Medizin eingesetzt werden, müssen sie in umfangreichen Studien überprüft und validiert werden. Diese Kombination aus Grundlagenforschung, klinischer Forschung und medizinischer Praxis machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie komplex moderne Krebsforschung ist.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden noch Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Dabei ging es nicht nur um medizinische Inhalte, sondern auch um mögliche Berufswege in der Wissenschaft. Dr. Oed berichtete von seinem eigenen Werdegang und erklärte, welche Studiengänge und Qualifikationen für eine Karriere in der Forschung wichtig sein können. Für viele Schülerinnen und Schüler war dieser Austausch besonders interessant, da einige von ihnen selbst ein Studium im Bereich Medizin oder Biologie in Betracht ziehen.

Die Veranstaltung stieß sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften auf große Begeisterung. Der Vortrag verband theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit aktuellen Entwicklungen aus der Forschung und machte deutlich, wie relevant biologische Grundlagen für medizinische Innovationen sind. Der Besuch von Dr. Michael Oed zeigte eindrucksvoll, wie spannend und gesellschaftlich wichtig moderne Krebsforschung ist – und wie eng Schule, Wissenschaft und Praxis miteinander verbunden sein können.

MINT-Berufsorientierungsangebot

Am Freitag, den 23.01.2026 fand an der Weibelfeldschule ein MINT-Berufsorientierungsangebot für alle Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftlich-sportlicher Leistungskurse der Oberstufe statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch die engagierten MINT-Kolleginnen Simone Koser, Kerstin Weitmann und Rocio Herrera.

Drei ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie eine derzeitige Lehrkraft im Vorbereitungsdienst der Weibelfeldschule berichteten von ihrem Studium bzw. dualen Studium: Katharina Huber (Sportwissenschaft), Luisa Kahl (Pharmazie), Luke Hoppelshäuser (Elektro- und Informationstechnik Dual), Adrian Dobrea (Wirtschaftsingenieurwesen -technische Fachrichtung Bauingenieurwesen).

Nach den vier interessanten Vorträgen gab es selbstverständlich noch die Möglichkeit mit den Referentinnen/Referenten persönlich in Kontakt zu treten und wertvolle Informationen über die einzelnen Studiengänge in Erfahrung zu bringen.

Die mittlerweile schon traditionelle Veranstaltung, die sowohl einen großen Mehrwert für unsere künftigen Abiturientinnen und Abiturienten hat, als auch unseren ehemaligen Schülerinnen und Schülern meist große Freude bereitet, war wieder einmal ein voller Erfolg.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatorinnen, als auch bei den Vortragenden.

Auch für das nächste Schuljahr ist diese Veranstaltung wieder geplant – Referentinnen und Referenten sind bereits gefunden.

 

Luisa Neubauer in der Antarktis: Ein Bericht über unsere Schulaktion

Im Rahmen des Projekts “Globales Klassenzimmer” hatten wir am Freitag, 16. Januar die Möglichkeit, gemeinsam mit der F5g und dem Biologie-Leistungskurs und ganz vielen andere Schulen aus Deutschland an einer besonderen Aktion von Luisa Neubauer in der Antarktis teilzunehmen: Live-Unterricht von Dreieich direkt in die Antarktis.

Wir haben gelernt, wie steigende Temperaturen die Antarktis beeinflussen und welche Folgen dies für den globalen Meeresspiegel hat. Ein weiterer spannender Aspekt unserer Live-Unterricht war das Kennenlernen der einzigartigen Landschaft der größten Eiswüste der Welt und Luisa hat uns Bilder von Pinguinen, Buckelwalen und Orcas gezeigt.

Ein faszinierendes Thema war die Entstehung von Eisbergen und den geheimnisvollen Unterwasserwäldern rund um die Antarktis. Luisa erzählte uns, dass jeder zweite Atemzug Sauerstoff aus dem Meer enthält und dass dies vielen Menschen nicht bewusst ist.

Diese Initiative hat uns nicht nur über die drängenden Herausforderungen des Klimawandels informiert, sondern auch unsere Begeisterung für die Natur und den Schutz unserer Umwelt geweckt.
Wir sind inspiriert, weiterhin für den Klimaschutz einzutreten und unser Wissen über die Natur zu teilen. Es ist wichtig, dass wir alle unseren Beitrag leisten, um die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten zu bewahren.

Programmieren mit der Hacker School

Vom 27. Oktober bis 5. November 2025 fanden für den gesamten 7. Jahrgang mehrere spannende Projekttage zum Thema Programmieren statt, die von der Hacker School organisiert und durchgeführt wurden. In kleinen Teams machten die Schülerinnen und Schüler ihre ersten eigenen Schritte im Programmieren und entwickelten mit HTML einfache, aber bereits kreativ gestaltete Homepages.

Anfangs waren die Schülerinnen und Schüler noch etwas schüchtern, doch sie wurden schnell vertrauter mit den ihnen gestellten Aufgaben und der Technik. Sie entwickelten tolle Ideen, um beispielsweise auf der Homepage über ihre Haustiere zu berichten.

Zum Abschluss gaben junge Profis aus der Informatik Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und beantworteten Fragen rund um die Ausbildung, das Studium und die Arbeitsfelder in der IT. Diese Begegnungen machten deutlich, wie vielfältig und praxisnah Programmieren sein kann.

Ein besonderer Dank geht an unsere NAWI-Lehrerin Katharina Schweier und unseren Informatiklehrer Gregor Arnold, die für die Organisation, die technische Ausstattung und ein motivierendes Lernumfeld sorgten, sodass der Workshop erneut ein voller Erfolg wurde. Wie es sich die Hacker School vorgenommen hat: Am Ende haben nun alle mindestens einmal im Leben selbst etwas programmiert!

Erneute Zertifizierung als MINT-freundliche Schule

Am 18. September 2025 wurde die Weibelfeldschule von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.

Für die Weibelfeldschule ist es bereits die vierte Auszeichnung in Folge. Nach der Erstauszeichnung im Jahr 2015 erfolgten Rezertifizierungen in den Jahren 2019, 2022 sowie nunmehr im Jahr 2025.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Hessen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz und wird lediglich Schulen zuteil, die einen besonderen Schwerpunkt auf die Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legen.

Dass dies an der Weibelfeldschule gegeben ist, zeigt sich neben der MINT-Verankerung im Schulprogramm, unter anderem an den zahlreichen, unterschiedlichsten MINT-Aktivitäten, die unseren Schülerinnen und Schülern angeboten werden sowie an der Zusammenarbeit der Weibelfeldschule mit zahlreichen Kooperationspartnern aus dem MINT-Bereich.

Unser Dank gilt an dieser Stelle primär unserem engagierten MINT-Kollegium, dem es über so viele Jahre hinweg gelingt, unserer Schülerschaft ein umfangreiches MINT-Angebot anzubieten. Weiterhin danken wir zweifelsohne unserer motivierten Schülerschaft sowie unseren MINT-Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit.

Weitere Informationen über das MINT-Angebot unserer Schule befinden sich auf der Schul-Homepage unter dem Reiter „Schulprofil – Zertifikat MINT-freundliche Schule“.

Informationen zur Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ können dem Link https://mintzukunftschaffen.de/ entnommen werden.

Workshop-Angebot zur Europäischen Code Week

Exklusives Angebot Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 9! Deine Aufgabe: „Programmiere den lustigsten Chatbot – nutze hierfür kreativ Farben, Sounds oder Animationen. Vielleicht kann dein Chatbot sogar ein wenig KI.“

Wenn Du Lust auf diese Challenge hast, melde Dich bis Freitag, 26. September an.


Der Workshop findet direkt nach den Herbstferien statt.

Montag, 20.10.2025

3. – 6. Stunde (9:35 – 12:55)


Geleitet wird er von Leonardo Falco, Auszubildender bei der Experteach GmbH. Du brauchst keine Vorkenntnisse, sondern nur Lust aufs Programmieren.

Allerdings solltest Du Dich bei Interesse schnell anmelden, denn es gibt nur 10 Plätze. Dieses besondere Angebot für die Weibelschule ist übrigens Teil der Europäischen Code Week. D.h. Du bekommst nach der Teilnahme sogar ein „Code Week – Zertifikat“.

Projekt „I AM MINT“ an der Weibelfeldschule

Auch in diesem Schuljahr fand das Projekt „I AM MINT – mit Azubi-Mentoren zum MINT-Beruf“ wieder an der Weibelfeldschule statt.

29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8, 9 und 10 nahmen daran teil und nutzten so die Möglichkeit, Einblicke in MINT-Berufe verschiedenster Bereiche zu gewinnen.
Neben einer Informations-, Kick-off- und Abschlussveranstaltung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahr die Unternehmen Biotest, Finanzinformatik, Merck und das Paul-Ehrlich-Institut besuchen sowie an einer Online-Erkundung des Deutschen Wetterdiensts teilnehmen. Bei den Unternehmensbesuchen wurden die Lernenden von Azubi-Mentorinnen und -Mentoren begleitet, die ihnen viel über die Ausbildung sowie die jeweiligen Berufe selbst erklärten.

Wir danken insbesondere der Projektkoordinatorin Frau Rebecca Miltsch sowie dem Trainer-Team aus Alex Bork und Nino Frignani für die gute Zusammenarbeit und die Umsetzung des Projektes.

Ab nach Bremen – DECHEMAX Siegerteam KLiNAr!

Unsere Abiturienten Szymon Chec, Katharina Gerhard, Annika Franke und Lina Adel haben am diesjährigen 25. Wettbewerb der DECHEMAX „Biotechnologie – Unsere Zukunft“ 2025 teilgenommen und gewonnen. Von 1000 Teams haben sie es geschafft mit ihrem Video einer der drei Siegerteams auf Bundesebene zu werden.

Die erste Runde des DECHEMAX Wettbewerbs befasste sich mit Fragen rund um die zukünftige Forschung der Biotechnologie. Anschließend musste ein maximal 90 sekundenlanges Video gedreht werden, welches ein Versuch mit Hefe als Biokatalysator beinhalten musste. Der kreative Ansatz war hierbei bedeutend, um die Kommunikation innerhalb der naturwissenschaftlichen Forschung hervorzubringen.

Drei weitere Gruppen unserer Schule, eine Gruppe aus der 13. Jahrgang und zwei Gruppen aus der 10. Jahrgang haben ebenso am 25. Wettbewerb der DECHEMAX teilgenommen und haben in die zweite Runde geschafft. Viktoria Molitor und Amelie Kühne aus der G10b sind außerdem als eine der besten Gruppen im Jahrgang 10 ausgezeichnet.

Teilnahme am DLR School Lab

Am 26.05.2025 war es endlich soweit, die NAWI-Klasse 6c der Weibelfeldschule durfte das DLR_School_Lab an der TU Darmstadt besuchen.

Das School_Lab wird durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie durch die TU Darmstadt finanziert und bietet Klassen die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen zum im Unterricht behandelten Thema „Makrokosmos“ zu forschen.

Eingeteilt in vier Gruppen durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c, nach einer kurzen Einführung durch die Leitung Dr. rer. nat. Ute Brinkmann, die vier Stationen „Robotik“, „Kontrollraum“, „Virtuelle Erde“ und „Medizintechnik“, die unter anderem durch Studentinnen angeleitet wurden.

Bei der Station „Robotik“ durften die Lernenden einen Lego-Roboter selbst programmieren, der anschließend auf einer Mars-Landschaft einen bestimmten Weg abfuhr.

Im „Kontrollraum“ wurden die Lernenden in einen Raum geführt, der einem echten Kontrollraum zum Verwechseln ähnlich sah. Durch gezielte Kommunikation spielten die Schülerinnen und Schüler nach, wie Satelliten Bilder von der Erde aufnehmen. Ein Foto vom Frankfurter Flughafen war das Ergebnis ihrer gelungenen Kommunikation.

Die Station „Virtuelle Erde“ war der Kartografie gewidmet. Eine im Sand von den Lernenden eigens konstruierte Landschaft wurde anschließend hinsichtlich Höhenunterschieden und vielem mehr untersucht.

Bei der Station „Medizintechnik“ ging es schließlich um verschiedene medizinische Untersuchungen, die für die Raumfahrt wichtig sind, schließlich dürfen nur gesunde Astronauten ins All.
Das absolute Highlight stellte für die meisten Lernenden der Klasse 6c die Station „Robotik“ dar, die viele Augen zum Leuchten brachte. Wer weiß, vielleicht forscht ja einer der Schülerinnen und Schüler später selbst einmal an einem echten Mars-Roboter …

 

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Wenn Kinder zu Forschern werden – Wildbienenprojekt verbindet Schulen aus Dreieich und Reichelsheim

Sechs neugierige Fünft- und Sechstklässler der Weibelfeldschule in Dreieich machten sich vergangene Woche auf den Weg zur Reichenbergschule im Odenwald. Ziel ihres Besuchs: ein gemeinsames Wildbienen-Forschungsprojekt, bei dem es nicht nur um Insekten geht – sondern auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung, digitales Arbeiten und Teamarbeit zwischen „Großen“ und „Kleinen“.

Die Weibelfeldschüler arbeiteten vor Ort mit je drei Zweitklässlern der Reichenbergschule zusammen, um die einzelnen Holzplatten einer Wildbienennisthilfe genau unter die Lupe zu nehmen. Mit großem Eifer zählten, untersuchten und dokumentierten sie die Niströhren – kleine Hohlräume, in denen Wildbienenarten wie die Mauerbiene oder die Maskenbiene ihre Brut ablegen.
Besonders spannend war der Einsatz der App „ID-Logics – Wildbienen und Wespen“, mit der die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Bestimmungen vornehmen konnten. Über ein intelligentes Frage-Antwort-System erkannten sie anhand einfacher Merkmale, welche Bienenart wo genistet hatte. Die Ergebnisse wurden in vorgegebene Excell-Tabellen eintragen. Diese Tabellen werden gemeinsam mit Fotos der einzelnen Platten in den nächsten Tagen auf die Plattform des DiKuLe-Wildbienenprojekts hochgeladen und fließen damit in ein deutschlandweites Biomonitoring zu Wildbienen ein.

„Es war toll zu sehen, wie motiviert die Kinder waren – sie haben geforscht wie kleine Wissenschaftler!“, sagte eine betreuende Lehrkraft begeistert. „Gerade die Verbindung aus digitaler Technik und direkter Naturerfahrung macht das Projekt so wertvoll.“

Die Zusammenarbeit der beiden Schulen ist dabei kein Zufall. Die Weibelfeldschule und die Reichenbergschule sind derzeit die einzigen beiden Schulen in ganz Hessen, die am DiKuLe-Wildbienenprojekt der Universität Bamberg teilnehmen. In diesem bundesweiten Bildungs- und Forschungsprojekt engagieren sich Schulen für den Erhalt der biologischen Vielfalt – und lernen gleichzeitig viel über Ökologie, Nachhaltigkeit und wissenschaftliches Arbeiten.

Neben der praktischen Arbeit an den Nisthilfen geht es auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die im Lehrplan zunehmend verankert wird. Die Schülerinnen und Schüler erfahren nicht nur die Bedeutung von Wildbienen für unser Ökosystem, sondern auch, wie man mit digitalen Hilfsmitteln Forschung betreibt – und warum der Schutz der Artenvielfalt jeden etwas angeht.
Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig: Das Biomonitoring-Projekt und die Zusammenarbeit der beiden Schulen sind ein voller Erfolg. Im Herbst werden die Grundschüler und Grundschülerinnen aus Reichelsheim die Weibelfeldschule in Dreieich besuchen, um wieder gemeinsam am Wildbienenprojekt weiterzuarbeiten.

 

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter hier.

 

„Hacker School“ an der Weibelfeldschule

Hochkonzentriert arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der NAWI-Klasse 6c am Vormittag des 29.04.2025 mit der „Hacker School“ an ihren Surfaces um ihre eigenen Spiele zu programmieren.

Bei der Hacker School handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die sich für das Programmieren begeistert und deren Vision es ist, dass jeder junge Mensch während seiner Schullaufbahn mindestens einmal programmiert haben sollte.
Die Lernenden der NAWI-Klasse 6c hatten das Glück an solch einem Programmiertag teilnehmen zu dürfen.

Eingeteilt in vier Gruppen wurden sie über die Plattform „Zoom“ von einem von vier „Gruppen-Inspirieren“, IT-Profis aus Studium und Wirtschaft, an das Programmieren mit „Scratch – Flappy Bird“ herangeführt und schrittweise bei der Erstellung ihres eigens programmierten Spiels unterstützt.

Das Ergebnis waren 25 individuelle Spiele, die anschließend gespeichert wurden und dazu einladen zu Hause daran weiterzuarbeiten. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Möglichkeit einiges über das Berufsfeld „Informatik“ zu erfahren und Fragen an die Inspirier zu stellen.

Unterstützt wurde die Klasse vor Ort durch die NAWI-Lehrerin Katharina Schweier sowie den Informatik-Lehrer Gregor Arnold, der sich um die technischen Geräte kümmerte und einen reibungslosen Ablauf sicherstellte. Wir danken der „Hacker School“ für diese tolle Erfahrung! Die Zitate der Schülerinnen und Schüler zu diesem Vormittag sprechen für sich:

  • „Es war einmal etwas ganz anderes als sonst – das hat richtig Spaß gemacht.“
  • „Ich programmiere normalerweise mit anderen Programmiersprachen und es war gut, das mal kennenzulernen. Ich probiere zu Hause noch ein bisschen an meinem Projekt rum.“
  • „Es war eine tolle Erfahrung.“
  • „Die Inspirier haben sehr gut geholfen und das alles ausführlich erklärt.“

 

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Neuer 3D-Drucker von TinkerToys für die Weibelfeldschule

Beim diesjährigen Didacta-Gewinnspiel von TinkerToys gewann Frau Carbon für die Weibelfeldschule den Hauptpreis – ein TinkerSchool Komplettpaket. Dieses Komplettpaket umfasst einen Bambu Lab A1 mini 3D-Drucker, eine TinkerSchool Schullizenz für ein Jahr, Material für den 3D-Drucker, eine Werkzeugbox und eine Lernbox „Konstruieren“.

Vergangene Woche stellte Frau Carbon das Druckerpaket den Schülern und Schülerinnen der Programmier-AG sowie dem Schulleiter der Weibelfeldschule, Erik Grundmann, vor. Die Fünft- und Sechstklässler waren begeistert. Eine Schülerin hat sogar schon mit einem Bambu-Drucker gearbeitet und erklärte Herrn Grundmann direkt die Bauteile des Druckers. Alle freuen sich schon darauf Zubehör für die vorhandenen Roboter zu entwerfen und anschließend zu drucken.

Die intuitive Software ermöglicht einen schnellen Einstieg bereits ab dem Grundschulalter. Daher wird die Weibelfeldschule die neue Druck- und Konstruktionstechnologie nicht nur für den eigenen Unterricht nutzen, sondern ab dem nächsten Schuljahr auch spezielle Workshops für Grundschulklassen anbieten.

Papierpatient erfolgreich wieder belebt

„Alle Arterien und Venen sind wieder angeschlossen.“ Erleichtert beobachten die Chirurgen der Nawi-Klasse der Weibelfeldschule ihren Papier-Patienten. Zu Beginn der Stunde lag er ohne innere Organe und Blutkreisläufe auf ihrem OP-Tisch. Die Fünftklässler klebten zunächst Gehirn, Lunge, Nieren und einen Oberschenkelmuskel an die richtigen Stellen. Anschließend setzten sie vorsichtig ihr selbstgebautes Herzmodel ein. Um alle Organe mit ausreichend Blut zu versorgen, verlegten sie mit roten und blauen Wollfäden den großen und kleinen Blutkreislauf durch den ganzen Körper ihres Patienten.

Nach der gelungenen Operation strahlten die Chirurgen um die Wette. „Das hat Spaß gemacht. Hoffentlich dürfen so was wieder machen.“

Damit zeigen die Nawi-Klassen der Weibelfeldschule wieder einmal, wie auch sonst eher trockene Theorie wie der Blutkreislauf durch aktives Handeln der Schüler und Schülerinnen mit Spaß vermittelt werden kann. Und auch der Papierpatient ist sicherlich froh, wieder gut versorgt zu sein.

 

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