Merlin Nicol erfolgreich bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade

Merlin hat die erste Wettbewerbsrunde im Februar 2020 rund um das Thema „Tinte“ mittels eigener Experimente zuhause erfolgreich bestanden und hat sich für die zweite Runde im März 2020 an der Weibelfeldschule qualifiziert. Dafür hat er unter anderem verschiedene Farbtinten analysiert, Tinte hergestellt, die Zusammensetzung von Tinte mit Hilfe von Chromatographie überprüft und die Chemie des Tintenkillers analysiert.

Die zweite Runde ist eine Quizrunde rund um Chemie, Biologie und Physik. Sollte Merlin sich dabei qualifizieren, kommt er in die sogenannte Klausurrunde im Mai 2020 mit verschiedenen Aufgabenformaten ebenfalls aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik. Darauf folgt dann das Bundesfinale mit den 39 besten Schülerinnen und Schülern.

Der Wettbewerb wird unter anderem vom Kultusministerium und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die IJSO bietet Nachwuchsförderung im MINT-Bereich ohne hohe Einstiegshürden bereits ab Klasse 5. Ihr Anliegen ist die Förderung junger Talente in den Naturwissenschaften, deren Wissensdurst und Forscherdrang die Schule allein nicht stillen kann. Experimente unterschiedlicher Anforderungsbereiche machen Naturwissenschaft im Alltag erlebbar und vertiefen naturwissenschaftliche Phänomene und Fragen.

Merlin Nicol gehört zu diesen jungen Talenten und hat bereits bei zwei weiteren Wettbewerben, dem „Echt cool“-Wettbewerb und dem „Chemie mach mit“-Wettbewerb, erfolgreich teilgenommen.

Text: Frau Janocha

DiSenSu – Berufsorientierung im naturwissenschaftlichen Bereich speziell für Schülerinnen

Immer noch interessieren sich primär Jungen und Männer für MINT-Berufe. Damit es dabei nicht bleibt, sollen Mädchen und Frauen gezielt an naturwissenschaftliche Berufe herangeführt werden.

Am 17., 19. und 20.02.2020 fand in diesem Rahmen das DiSenSu-Projekt an der Weibelfeldschule statt. Vier Coachinnen berieten an diesen Tagen Mädchen aller Schulzweige des Jahrgangs 9, da das Coaching unabhängig vom angestrebten Schulabschluss ist. Viele Schülerinnen nahmen das interessante Angebot wahr, welches auf freiwilliger Basis erfolgte.

DiSenSu steht für Diversity Sensible Support. Das Verbundprojekt der Technischen Universität Darmstadt und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg bietet individuelle Coachings zur Berufsorientierung in naturwissenschaftlichen Berufsfeldern (Fokus Chemie) an.

Das Projekt richtet sich ausschließlich an junge Frauen und Mädchen. Ziel des Projektes ist es, bei Mädchen und Frauen Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und Wissen über berufliche Möglichkeiten in Bereich der Chemie und in angrenzenden Berufsfeldern zu vermitteln.

Das Coaching wird von Expertinnen (erfahrenen Pädagoginnen und Wissenschaftlerinnen) der Universität Darmstadt durchgeführt. Es ist individuell (pro Schülerin gibt es eine Coachin, also ein 1:1-Coaching), es ist intensiv (Dauer: 60 Minuten), es ist sprach- und gendersensibel und außerdem kostenfrei.

Dabei werden zunächst verschiedene Aufgaben angeboten, mit denen die Schülerinnen herausfinden können, ob ein Beruf im Bereich der Naturwissenschaften zu ihnen passt: eine Befragung zu den Interessen und der individuellen Eignung, Übungen zum räumlichen Denken, Übungen zum Umgang mit technischen Geräten, zum Beispiel dürfen die Schülerinnen mit einer elektronischen Pipette pipettieren, außerdem wird ihnen eine Fotostory zum weibliche Rollenbild in den Naturwissenschaften gezeigt. Mit deren Hilfe wird versucht, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen für entsprechende Themen zu stärken.

Abschließend findet ein ausführliches Coachinggespräch – individuell auf jedes Mädchen abgestimmt – statt. Im Gespräch mit einer Expertin können die Schülerinnen ihr Potenzial erkunden. Dabei erhalten die Schülerinnen einen Überblick über interessante Berufe, die zu ihnen passen.
Bei den teilnehmenden Schülerinnen kam das Coaching-Projekt sehr gut an, wie folgende Aussagen belegen:

„Es war cool, weil es erst etwas Informatives gab und dann auch ein Experiment. Es war vielfältig und die Coachinnen hatten sehr viel Fachwissen“ (Maria Wilms, Klasse G9a).

„Ich fand es sehr gut, man hat gelernt, dass es eine Vielfalt an Berufen gibt und die Frauen sind sehr gut auf uns eingegangen“ (Amelie Bohrmann, Klasse G9b).

Anika Schmidt (R9b) beim Pipettieren, angeleitet von der Coachin Christina Heiser

Und die MINT-Beauftragte der Weibelfeldschule, verantwortlich für die Organisation der Durchführung des Projektes an der Weibelfeldschule, Katharina Schweier:
„Das Projekt bietet viele Vorteile für unsere Schule. Es erweitert den Horizont unserer Schülerinnen und fördert ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Es unterstützt uns Lehrkräfte bei der Erfüllung der Anforderungen zur Berufs- und Studienorientierung unserer Schülerinnen. Außerdem stärkt es den MINT-Bereich unserer MINT-freundlichen Schule.“

Text: Frau Janocha

Jonah Tutsch repräsentiert die Weibelfeldschule im 29. Erfinderlabor

Jonah Tutsch, der derzeit die 12. Klasse der Weibelfeldschule besucht und dessen besondere Stärken im MINT-Bereich liegen, wurde erfreulicherweise aus fast 200 Bewerbern von rund 70 Schulen aus ganz Hessen (pro Schule maximal eine Schülerin/ein Schüler) für das 29. ZFC-Erfinderlabor ausgewählt, bei dem es um das hochaktuelle Thema „Elektromobilität – Brennstoffzellen“ ging.

Lediglich acht hochbegabte Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt und sollten als Voraussetzung für eine Teilnahme über herausragende Schulleistungen und eine rasche Auffassungsgabe verfügen, ein großes Interesse an Berufsfeldern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufweisen, teamfähig sein, selbstständig Denken und Handeln können sowie ein ausgeprägtes Sozialverhalten und Erfahrungen im Präsentieren haben.

Erfinderlabore gibt es seit nunmehr 15 Jahren, sie werden vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim/Bergstraße in enger Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden organisiert. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich eine Woche lang in Teams praktisch mit Fragestellungen aus Wirtschaft und Hochschule zu beschäftigen, wobei das Niveau ausgesprochen hoch ist.

Bei dem 29. Erfinderlabor, welches vom 10. bis 14. Februar 2020 in Rüsselsheim und Bensheim (Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften; GGEW AG) stattfand, wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen zu je zwei Mädchen und zwei Jungen aufgeteilt. Jonahs Gruppe wählte nach einer Einführungsvorlesung zum Thema „Wasserstoff“ das Unterthema „Gewinnung von Wasserstoff“. Im Verlauf der Woche erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Versuche zu ihrem Thema und stellten jeweils abends in Gruppen ihre Erkenntnisse vor, wobei auch Präsentationen erarbeitet wurden.

Die Final-Veranstaltung mit der Vorstellung der Ergebnisse fand am Freitag, dem 14.02.20 in festlichem Rahmen in Bensheim in der Geschwister-Scholl-Schule vor ausgewähltem Publikum statt.
Frau Katharina Schweier vertrat in ihrer Funktion als MINT-Beauftragte und als Jonahs LK-Lehrerin die Weibelfeldschule auf dieser Veranstaltung.

Nach Podiumsrunden zu den Themen „Energiewende in Unternehmen, Stadt und im Future Lab“ sowie „Berufsbilder und Aktuelles zur Brennstoffzelle und zur Energiewende“ stellten die vier Schülergruppen ihre Ergebnisse vor. Jonah Tutsch erläuterte höchst professionell die PEM-Elektrolyse, mittels derer Wasserstoff gewonnen werden kann, wobei auffiel, dass nicht nur das inhaltliche Niveau der Präsentationen extrem hoch war, sondern auch die Präsentationsfähigkeiten bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern ausgesprochen ausgeprägt waren. Die Präsentationen bauten aufeinander auf, bezogen sich aufeinander und das begeisterte Publikum erfuhr viel Interessantes über das hochaktuelle Thema „Wasserstoff“ bzw. über die „Brennstoffzelle“.

Die herausragende Qualität der Präsentationen sowie deren sowohl inhaltliche als auch medial hervorragende Aufbereitung wurde auch im anschließenden Feedback, das jede Gruppe von einem Jury-Mitglied erhielt, nochmals unterstrichen.

Abschließend durfte Jonah nicht nur ein Zertifikat entgegennehmen, sondern zählte zu den glücklichen vier der sechzehn Schülerinnen und Schülern, die für eine Überraschung ausgelost wurden: Er darf an einem weiteren, vom Frauenhofer-Institut finanzierten Workshop teilnehmen. Damit hat Jonah die besondere Chance, noch eine weitere spannende und lehrreiche Erfahrung im MINT-Bereich zu machen.

LK-Lehrerin Schweier zu dem großen Erfolg Jonahs: „Wir können als Schule sehr stolz sein, dass Jonah an dem Erfinderlabor teilnehmen durfte und unsere Schule repräsentiert hat.“

Text: Frau Janocha

OberstufenschülerInnen im fliegenden Testlabor am Flughafen

Am Dienstag, den 19.11.2019, eröffnete sich für zehn naturwissenschaftlich besonders fähige und interessierte SchülerInnen unserer Oberstufe die einzigartige Möglichkeit, Flugzeugtechnik im Entwicklungsstadium zu betrachten, nicht auf dem Papier oder am Computer, sondern live am Frankfurter Flughafen im fliegenden Testlabor der Firma Boeing – dem ecoDemonstrator.

Die Boeing 777, die 2001 für die Fluggesellschaft Air China gebaut wurde, ist bereits das sechste Flugzeug seit Beginn des Programms 2010, in dem Boeing neue und zukunftsweisende Technologien auf Herz und Nieren prüft. Um die insgesamt 50 neuen Technologien sinnvoll testen zu können, wurde die aktuelle Maschine umfassend umgebaut, was uns einen ausgesprochen ungewöhnlichen Einblick in die Bordsysteme eröffnete. Im technischen Fokus stehen in diesem Jahr u. a. vernetzte Systeme wie die iCabin, die im Wesentlichen von deutschen Firmen entwickelt wurde. Alle Informationen und Bedienmöglichkeiten im Fluggastraum sollen zukünftig in einer App für die FlugbegleiterInnen gebündelt werden. Ziel der Technologie ist neben der Optimierung des Flugerlebnisses für die Passagiere auch die Möglichkeit einer zeitnahen Wartung von fehlerhaften Systemen. So würden bereits während des Flugs Meldungen über technische Probleme automatisch an die Wartungscrews am Zielflughafen übertragen werden können, die so noch vor der Landung die Vorbereitungen für eventuelle Reparaturen einleiten können.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden technische Entwicklungen, die das Fliegen sauberer, effektiver und geräuschloser gestalten sollen. Konkret geht es z. B. um die Entwicklung von „intelligenten“ Bauteilen und Materialien, die ihre Eigenschaften unterschiedlichen Bedingungen wie Temperatur und Druck anpassen können, das spare Treibstoff und sei ein Beitrag zum Umweltschutz. Diese Informationen sowie die Möglichkeit für Nachfragen bot sich uns auf unserer 45-minütigen Führung durch das Flugzeug, welches am Vortag von Seattle, dem Hauptsitz der Firma Boeing, in Frankfurt a. M. ankam.

Eine kleine Herausforderung stellte sich für unsere SchülerInnen durch die Tatsache, dass die Führung durchgängig in englischer Sprache stattfand. Dies galt auch für die Vorträge und Reden, die im weiteren Tagesverlauf folgten. In einem ersten Block bekamen die insgesamt circa 200 Gäste und Pressevertreter grundlegende Informationen zum Programm, wobei auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Boeing und Unternehmen der Region Rhein-Main betont wurde. Im Nachgang an eine Mittagspause mit Buffet und Getränken richtete sich der zweite Vortragsblock direkt an die anwesenden SchülerInnen. Neben einer jungen Mitarbeiterin aus dem Entwicklungsteam kamen auch ein Pilot von Boeing sowie Professoren verschiedener Hochschulen wie der TU Darmstadt zu Wort, die die Bedeutung und Möglichkeiten eines Studiums im Bereich Luftfahrttechnik erläuterten.

Den Abschluss bildete für uns eine einstündige Rundfahrt um den Flughafen, bei der die zukünftigen Entwicklungsschritte des Flughafens aber auch die Wachstumspotentiale der Luftfahrt generell thematisiert wurden. Doch was bleibt hängen von diesem ereignisreichen Tag an einem eher untypischen Lernort? Zuerst ist es sicherlich die Erkenntnis, dass die Luftfahrtbranche in Zukunft nicht nur vor großen Herausforderungen steht, sondern dass es junge, kreative und kluge Köpfe braucht, um diese auch angehen zu können. Ebenso deutlich wurde auch, dass man nicht so weit blicken muss, um das Potential für neue und wegweisende technische Entwicklungen zu entdecken, sondern dass dies hier, quasi vor der eigenen Haustür im Rhein-Main-Gebiet und Deutschland realisiert werden kann. Für die SchülerInnen wird der Tag aber sicherlich auch aufgrund der Rundumbetreuung aus Führung, Catering und kleinen Gastgeschenken in Erinnerung bleiben.

Im Namen der Weibelfeldschule sei an dieser Stelle auch ein besonderer Dank an alle Beteiligten gerichtet, die an der Umsetzung des Projekts beteiligt waren und unseren SchülerInnen die Teilnahme ermöglicht haben, insbesondere an die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule in Rödermark für die Organisation mit Boeing und die hervorragend organisierte Einbindung der Weibelfeldschule und weiterer Schulen.

Text: Eric Lindner

Erneute Ehrung der Weibelfeldschule als „MINT-freundliche Schule“

Am 22. November wurde die Weibelfeldschule bei einem Festakt in Kassel erneut als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Als Delegation der Schule nahmen Frau Lecke als Leiterin des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes, sowie Frau Dr. Reiffen und Frau Schweier das Zertifikat entgegen.

Das neu erworbene Zertifikat trägt zwei Sterne, da die Weibelfeldschule diese besondere Auszeichnung für vielfältige und anspruchsvolle Angebote im Bereich Naturwissenschaften, Informatik, Technik und Mathematik bereits zum zweiten Mal in Folge erhält.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Festakt sowie zur Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sollen Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven und Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung sowie Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe gebracht und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland geboten werden.

„MINT Zukunft schaffen“ will vor allem gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Text: Frau Lecke

Bild © Thomas Rosenthal

Vorne, von links nach rechts: Frau Lecke, Frau Dr. Reiffen und Frau Schweier

Junge Frauen auf dem Weg in den Beruf

Mit einer Kombination aus beruflicher Orientierung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT, außerschulischer Jugendbildung und einem attraktiven Ferienprogramm begeistern die MINT Girls Camps junge Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe. Die Sportjugend Hessen bietet auch in 2018 wieder die Möglichkeit, MINT-Themen an mittlerweile neun unterschiedlichen Standorten in Hessen praxisnah und spannend zu erleben.

Hier werden Themen aus den Bereichen Chemie, Metallverarbeitung, Informatik und Elektrik für die Mädchen praktisch erfahrbar gemacht. In Zusammenarbeit mit den regionalen Agenturen für Arbeit erhalten sie Hilfen bei der Berufsorientierung. Für den Rahmen der Camps sorgt die Sportjugend Hessen. Wesentlicher Bestandteil des zugrunde gelegten Gesamtkonzepts außerschulischer Berufsorientierung ist die Begleitung der Camps durch qualifizierte Teamerinnen. Das durch sie angeleitete, zielgerichtete Sport- und Freizeitprogramm soll die Entwicklung von Teamfähigkeit, das nötige Selbstvertrauen sowie den informellen Austausch unter den Teilnehmerinnen fördern. Insbesondere wird den Mädchen ein geschützter Raum geboten, um die gesammelten Erfahrungen zu vertiefen.

Insbesondere für Mädchen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen oder noch nicht wissen, wo es hingehen soll, kann die Teilnahme entscheidende Impulse und Erkenntnisse für die eigene berufliche Orientierung liefern. Die persönliche Ansprache der Mädchen ist in diesem Zusammenhang ein entscheidender Punkt, um den Mädchen den Zugang zu erleichtern und den Mädchen Möglichkeiten zu eröffnen, sich in diesen Bereichen praktisch auszuprobieren. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds sowie der Bundesagentur für Arbeit. Die Teilnehmerinnen müssen lediglich einen Eigenbeitrag von 50 Euro beisteuern.

Auf der neu gestalteten Internetseite www.mint-girls-camps.de bietet ein Kurzfilm einen umfassenden Einblick in den Ablauf der MINT Girls Camps. Mädchen ab 14 Jahren aus Hessen können sich auf der Internetseite ab dem 19.03.2018 zu den jeweiligen Camps anmelden.

Download des Flyers zum MINT Girls Camp 2018

(Auszug aus dem Pressetext)

„I AM MINT“ – Berufsorientierung ganz praktisch

Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler wurden am 15. Februar 2018 mit einer KICK-OFF-Veranstaltung in das seit März 2012 erfolgreich von der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT umgesetzte Projekt „I AM MINT“ aufgenommen.

Die Schülerinnen und Schüler werden über die begleitenden Veranstaltungen sowie über den Besuch von jeweils zwei regionalen Unternehmen erste Kontakte zur MINT-Arbeitswelt in der Region knüpfen. Sie erhalten dabei die Möglichkeit, in einen aktiven Informationsaustausch mit etwa gleichaltrigen „Berufs-Profis“ (AZUBI-Mentorinnen und -Mentoren) zu treten. Durch diese Begegnungen in der Berufspraxis können sie sich ein realistisches Bild von den Arbeitsplatzbedingungen und den Qualifikationsanforderungen in MINT-Berufen machen.

Das Projekt wurde ins Leben gerufen, da die hessische Landesregierung und die Bundesagentur für Arbeit mit Unterstützung der hessischen Wirtschaft den Fachkräftenachwuchs in naturwissenschaftlich-technischen Berufen („MINT-Berufen“) fördern möchten.

Über die Teilnahme an dem auf eine langfristige Zusammenarbeit zwischen der Schule und den verschiedenen Unternehmen angelegten Projekt möchte die Weibelfeldschule turnusgemäß immer neue interessierte Schülerinnen und Schüler gezielt in ihrer Berufsorientierung unterstützen.

Von der Auftaktveranstaltung zeigten sich sogar die Profis begeistert: „Wir waren überwältigt von der Professionalität der Weibelfeldschule Dreieich, welches in Bezug auf das I AM MINT-Projekt an den Tag gelegt wurde. Noch nie vorher hatten wir so eine große Anzahl Lehrer, die als Beobachter oder auch als aktive Teilnehmer mitgewirkt haben. Wir hoffen auch, dass es Ihnen und Ihrem Lehrerstab gefallen hat und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihren SuS und Ihnen!“ (Alexander Bork, Projektkoordinator I AM MINT und Trainer“)