Die schnellste Bohne der Stadt 2021

Die Schüler:innen der 5. Klassen haben auch 2021 im NaWi-Unterricht vor ein paar Wochen einige kleine Feuerbohnensamen mit nach Hause genommen. Sie hatten den Auftrag, sich gut darum zu kümmern, sie zu beobachten und zu dokumentieren, wie sich aus dem winzigen Keimling eine Pflanze entwickelt. Dabei entstanden sehenswerte Bohnenpflanzen, die noch größer sind als die des letzten Jahres.

Die größten Feuerbohnenpflanze würden auch diesmal eine Auszeichnung in Form einer Urkunde erhalten. Das ließen sich viele Schüler:innen nicht zweimal sagen. Es wurde fleißig gegossen, gepflegt, mit den Bohnen gesprochen und umgetopft. Viele der Pflanzen haben von ihren Schülern sogar Namen bekommen.

Bei dem Wettbewerb „die schnellste Bohne der Stadt“ der WFS wurden nun die Sieger ermittelt. Einige Bohnenpflanzen wurden sogar über drei Meter groß. Ein toller Erfolg für unsere Nachwuchsgärtner!

  1. Platz: Sandra Zelinger mit 400cm (Klasse 5b)
  2. Platz: Ben Ahrens mit 340cm (Klasse 5f)
  3. Platz: Thorben von Berg mit 300cm (Klasse 5b)

Von links nach rechts zu sehen: Die Bohnen von Katharina (5f) mit 200cm, Ben (5f) mit 340cm, Finn (5a) mit 160cm, Nele (5f) mit 164cm, Nia Ann (5f) mit 262cm, Sandra (5b) mit 400cm, Amelie (5g) mit 190cm, Nils (5c) mit 210cm, Leon (5f) mit 107cm, Alina (5c) mit 205cm, Keanu (5c) mit 190cm, Luis (5f) mit 80cm und Thorben (5b) mit 300cm.

Fünfzehn Jahre Vincent-Preis – Weibelfeldschüler ausgezeichnet

Im fünfzehnten Jahr in Folge vergaben die Stadtwerke Dreieich am 7. Juli den Vincent-Förderpreis zur Würdigung hervorragender Leistungen in den sogenannten MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – an Dreieicher Abiturientinnen und Abiturienten.

Zusammengerechnet haben die Stadtwerke über die Jahre hinweg einen sechsstelligen Betrag als Fördergelder ausgeschüttet. Da in diesem Jahr die Ricarda-Huch-Schule keinen Abiturjahrgang wegen der Umstellung von G8 auf G9 hatte, wurden dieses Mal die Preise nur an Schülerinnen und Schüler der Max-Eyth-Schule und der Weibelfeldschule vergeben.

In festlichem Ambiente auf der Terrasse des Bürgerhauses in Sprendlingen stellte Herr Arta, der Geschäftsführer der Stadtwerke, in seiner Festrede heraus, dass die Umsetzung der globalen Ziele des Pariser Klimaabkommens nur möglich seien, wenn auf lokaler Ebene viele Menschen in den MINT-Bereichen innovativ tätig sind. Die Stadtwerke möchten mit ihrem Förderpreis dazu beitragen, dass junge Menschen ihren Neigungen folgen und sich beruflich oder im Studium für ein MINT-Fach entscheiden.

Die beiden Laudatoren, Herr Prof. Dr. Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt, und Herr Prof. Dr. Platen von der Technischen Hochschule Mittelhessen, machten auf die Bedeutung der MINT-Wissenschaften bei der Bewältigung der aktuellen Corona-Krise aufmerksam.

Abgerundet wurde die Preisvergabe durch den Auftritt der Rockband „Black’n Blue“ der Musikschule Dreieich, die für eine hervorragende musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgte.

Die Weibelfeldschule wurde von offizieller Seite vertreten durch Herrn Rebenich (Jurymitglied) und durch unsere Direktorin, Frau Strauß-Chiacchio.

Die Preisträgerinnen und Preisträger für die Weibelfeldschule sind dieses Jahr Meret Helga Zeller, Jan Luck, Mohammad Moaaz Ikram und Moritz Michel Kuhn (auf dem untenstehenden Bild sind dies die Personen 2 bis 5 von links nach rechts). Nicht auf dem Bild sind die Preisträgerin Kristin Weinreich und der Preisträger Jonah Kilian Tutsch, die zum Zeitpunkt der Preisvergabe verhindert waren.

 

 

 

Känguru der Mathematik 2021 – Preisverleihung

Am dritten Donnerstag im März jeden Jahres findet deutschlandweit der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt. Der Wettbewerb wird als Einzelwettbewerb in fünf verschiedenen Kategorien ausgetragen: Für die Jahrgangstufen drei und vier, fünf und sechs, sieben und acht, neun und zehn, sowie für die Jahrgänge der Oberstufe.

Aus der Weibelfeldschule in Dreieich nahmen in diesem Jahr 105 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, der von der Humboldt-Universität Berlin maßgeblich getragen wird. Auf Grund der Corona-Pandemie war in diesem Jahr auch die Wettbewerbsteilnahme auf dem digitalen Weg von zu Hause möglich. In dem Wettbewerb setzen sich die Lernenden mit mathematischen Knobelaufgaben auseinander, die vor allem Problemlösekompetenzen fördern sollen.

„Wir sind stolz, dass trotz des Distanz- und Wechselunterrichts so viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Känguru-Wettbewerb teilgenommen haben“ freut sich Schulleiterin Susanne Strauß-Chiacchio bei der Übergabe der Preise an die zahlreichen ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler, die höchstpersönlich vom Mathe-Känguru übergeben wurden.

Insgesamt wurden elf Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis sieben mit Sonderpreisen der Wettbewerbsjury geehrt.

Heute ist der Tag des Mathematik-Kängurus!

Am dritten Tag im März jeden Jahres findet der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt.

In diesem Jahr nehmen 105 Schüler*innen der Weibelfeldschule aller Jahrgangstufen am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Auf Grund der Corona-Pandemie ist die Wettbewerbsteilnahme auf dem digitalen Weg von zu Hause möglich.

Wir danken allen engagierten Kolleg*innen, die den Lernenden trotz der schwierigen Situation die Möglichkeit geben, die Freude an der Mathematik zu entdecken.

Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Erfolg!

Das Projekt „I AM MINT“ läuft an der Weibelfeldschule auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiter

Berufliche Orientierung im MINT-Bereich – jetzt eben digital!

Die Weibelfeldschule ist bereits seit 2017 erfolgreicher Kooperationspartner im I AM MINT-Projekt.

Das Projekt bietet den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Weibelfeldschule die Möglichkeit einer beruflichen Orientierung in MINT-Berufen – MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist zurzeit eine Durchführung der Projekt-Veranstaltungen in Präsenz bzw. vor Ort leider nicht möglich.

Um den Schülerinnen und Schülern diese wertvolle Möglichkeit beruflicher Orientierung dennoch zu ermöglichen, wird das Projekt an der Weibelfeldschule in diesem Schuljahr digital umgesetzt.

Bis zur Lockerung der Einschränkungen werden daher alle Veranstaltungen über eine virtuelle Kommunikationsplattform und dabei möglichst auch interaktiv angeboten.

 

Start zum Projekt ist die Kick-Off-Veranstaltung, die in diesem Jahr am 25.02.2021 stattfindet.

Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über verschiedene MINT-Berufe (hinsichtlich fachlicher Inhalte sowie über Voraussetzungen für das Arbeiten in den einzelnen Berufen).

Im Anschluss folgen die einzelnen Unternehmenserkundungen in unterschiedlichen Formaten – zurzeit jeweils virtuell organisiert mit Teilnahme über einen entsprechenden Online-Zugang.

Hinsichtlich der Abschlussveranstaltung sind Termin und organisatorische Umsetzung aktuell noch nicht geklärt und werden im Kontext des weiteren Pandemie-Verlaufs festgelegt und den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt.

 

Nähere Informationen zum Projekt:

Im Sinne der Nachwuchsförderung für Berufe im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist das Projekt vom Land Hessen initiiert worden und wird von der Bundesagentur für Arbeit sowie von der EU unterstützt. Die Ausführung erfolgt durch die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, eine Tochter der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V..

Zielgruppe

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge der Vorabgangsklassen (Hauptschulzweig Jahrgangsstufe 8, Realschulzweig Jahrgangsstufe 9, Gymnasialzweig Jahrgangsstufe 10), die sich für MINT-Berufe interessieren oder die noch nicht wissen, wo ihr berufliches Interesse liegt.

Das Projekt ist in folgenden Schritten / Veranstaltungen organisiert:

  1. Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler
  2. Kick-off- bzw. Auftaktveranstaltung für die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler
  3. Unternehmenserkundungen bei mit der Weibelfeldschule kooperierenden Unternehmen (z. B. Biotest / Dreieich, Deutscher Wetterdienst / Offenbach am Main, Feintool / Obertshausen, Merck / Darmstadt, Pittler / Langen)
  4. Abschlussveranstaltung mit Übergabe der MINT-Zertifikate

Ziele

  • Den Schülerinnen und Schülern wird die große Vielfalt interessanter und zukunftsweisender MINT-Berufe nahegebracht.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen praxisnahen Einblick in Unternehmen ihrer Region.
  • Die Schülerinnen und Schüler treten in direkten Kontakt zu Ausbildern und darüber hinaus zu Auszubildenden („Azubi-Mentoren“).
  • Den Schülerinnen und Schülern wird eine unmittelbare Kontaktaufnahme für Bewerbungen (Ausbildung, Praktika) ermöglicht.

Wir nehmen teil am Wettbewerb „Känguru der Mathematik 2021“

Das Känguru kommt an die Weibelfeldschule
Auf dem Schulgelände wurde es schon einige Male gesichtet. In seinem Beutel versteckt es nicht nur ein kleines Känguru-Baby sondern auch mathematische Knobeleien und Preise für alle Teilnehmenden.

Was hat es mit diesem Tier auf sich?

Mit dem Känguru verbindet sich ein Multiple-Choice-Wettbewerb, der aus Australien (1978) kommt von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt wurde. Für Deutschland ist der Berliner Verein „Mathematikwettbewerb Känguru e.V.“ mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin zuständig. Der internationale Känguru-Tag ist jedes Jahr der 3. Donnerstag im März, dieses Jahr am Donnerstag, dem 18. März 2021.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet die Durchführung des Wettbewerbs in diesem Jahr in Distanz im Zeitraum zwischen dem 18. und 26. März 2021 von zu Hause aus statt. Vielleicht triffst du in dieser Zeit noch häufiger das Känguru bei uns an der Weibelfeldschule.

Welches Ziel hat der Wettbewerb?
Weitere Informationen findest du auf der Webseite www.mathe-kaenguru.de, die Anmeldung gibt es hier

Wenn du auch am Känguru-Wettbewerb teilnehmen möchtest, findest du hier den Elternbrief. Fülle ihn aus, lass ihn von deinen Eltern unterschreiben und sende ihn an , , oder

Mathewettbewerb – Ehrung erfolgte digital

Der Wettbewerb wurde am 3.12. letzten Jahres geschrieben, die Siegerehrung fand dann am letzten Schultag des Schulhalbjahres statt – zeitgemäß, diesmal in Form einer MS-Teams-Konferenz. Die Schulsiegerinnen und -sieger des Mathematikwettbewerbs der 8. Klassen sind in diesem Jahr

  • Christian Schmidt, G8b, 1. Platz Gymnasialzweig
  • Jana Wüstkamp, G8a, 2. Platz Gymnasialzweig
  • Rebecca Gesele, G8c, 2. Platz Gymnasialzweig
  • Satwat Waseem, R8b, 1. Platz Realschulzweig
  • Maximilian Seib, R8c, 2. Platz Realschulzweig
  • Simon Obermayer, R8c, 3. Platz Realschulzweig
  • Panagiotis Boglou, H8b, 1. Platz Hauptschulzweig

Deshalb gibt es in diesem Jahr auch kein klassisches Gruppenbild der Schulsiegerinnen und -sieger sondern einen „Screenshot“ mit den SchülerInnen, ihren Mathematik -und KlassenlehrerInnen und Frau Strauß-Chiacchio, unserer Schulleiterin!

Die zweite Runde, der Kreisentscheid, wird in diesem Schuljahr – coronabedingt – nicht wie üblich für alle Schulsiegerinnen und -sieger an einem zentralen Ort geschrieben, sondern dezentral, d.h. alle Schulsiegerinnen und -sieger schreiben an ihren jeweiligen Schulen in Präsenz – und zwar am 3.3.21. Das ist etwas schade, denn so kommt kein Kontakt zu den Schülern anderer Schulen zustande, hat aber auch den Vorteil, dass weite Anfahrtswege entfallen.

Wir wünschen unseren Schulsiegerinnen und -siegern alles Gute für die 2. Runde!

Für Mathe-Fans kommt bald auch noch was Besonderes: hier klicken

Die Forscherklasse 6c reist von der Sonne bis zum Neptun

Wie weit sind Merkur, Venus, Erde und Mars von der Sonne entfernt? Auf dem Schulhof der Weibelfeldschule hat die Klasse 6c mit Hilfe eines Modells die Entfernung der Sonne zu den Planeten des Sonnensystems maßstabsgetreu nachgestellt.

Als Maßstab diente dabei die Entfernung der Erde zur Sonne (150 Millionen Kilometer = 1 Astronomische Einheit, kurz 1 AE), die hier einen Meter betrug. So entstand ein „Planetenweg“, wie es ihn auch in einigen Städten gibt.

Die mittleren Entfernungen von der Sonne:

  • Merkur: 0,4 m
  • Venus: 0,7 m
  • Erde: 1 m
  • Mars: 1,5 m
  • Jupiter: 5,2 m
  • Saturn: 9,5 m
  • Uranus: 19,1 m
  • Neptun: 30 m

Übrigens: Um den nächsten Stern – Proxima Centauri – maßstabsgetreu zu platzieren, hätte die 6c nach Hannover fahren müssen, denn der Abstand beträgt rund 265 Kilometer (in Realität 4,2 Lichtjahre, das sind ungefähr 40 Billionen km).

Dem Täter auf der Spur – die Bio-LKs am Tatort WFS

PCR und andere gentechnische Verfahren sind dank Corona gerade in aller Munde. Auch die beiden Bio-LKs von Frau Koser und Frau Weitmann haben sich an einem Labor-Projekttag damit beschäftigt:

  • Wie wird richtig pipettiert?
  • Wie steril muss gearbeitet werden, damit man auch brauchbare Ergebnisse erzielt?
  • Wie genau läuft eine PCR ab und was ist ein PCR Cycler?
  • Wie werden die Ergebnisse interpretiert? und
  • Warum dauert ein Corona Test mindestens einen Tag?

Mit dem mobilen molekularbiologischen Labor der Paul-Ehrlich-Schule Frankfurt CSI:Mainhattan ist die Durchführung von gentechnischen Schülerexperimenten, wie z.B. Auszug des eigenen genetischen Fingerabdruckes, möglich.

Unsere Schüler haben perfekt gearbeitet und tolle Ergebnisse erzielt. Allen Beteiligten hat diese praktische Erfahrung und Abwechslung vom Schulalltag viel Spaß gemacht. Vielleicht werden wir das mobile Labor für Versuche mit CRISPR Cas ein weiteres Mal an unsere Schule holen…

Ferienkurs Naturwissenschaften – ein Rückblick

Wasserstoff – Technologie der Zukunft!? Unter diesem Titel fand in den ersten drei Tagen der Herbstferien ein besonderer Workshop für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler an der Weibelfeldschule statt. Unter der Leitung von Herrn Sanzenbacher und mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Stein experimentierten, forschten und diskutierten 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-Q3 dieses ebenso spannende wie wissenschaftlich kontroverse Thema. Auch vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ricarda-Huch-Schule und der Nell-Breuning-Schule ließen sich für unser Workshopangebot begeistern.

Das Ziel dieses besonderen Kurses war es, dabei nicht nur die chemischen und physikalischen Voraussetzungen für die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu klären, sondern auch den praktischen Nutzen der dahinterstehenden Technologie zu überprüfen. Insbesondere der Wirkungsgrad, der als ein entscheidender Faktor für die Bewertung der Effizienz einer Technologie angesehen werden muss, stand im Fokus des dreitägigen Experimentierens.

Doch vorher mussten die chemischen Vorgänge bei der Erzeugung von Wasserstoff geklärt werden. So konnte am ersten Tag durch verschiedene Experimente der Energiegehalt von Wasserstoff veranschaulicht werden. Mit Wasserstoff gefüllte Seifenblasen und Ballons, die zum Explodieren gebracht wurden, stellten dabei die Highlights für die Schülerinnen und Schüler dar.

Am zweiten Tag rückten dann Fragen zur praktischen Nutzung in den Vordergrund. In zwei Gruppen recherchierten die Schülerinnen und Schüler, wie Wasserstoff durch Photovoltaik oder Thermolyse gewonnen werden kann. Eine andere Gruppe setzte sich damit auseinander, wie die im Wasserstoff gespeicherte Energie z. B. durch eine Brennstoffzelle im Auto zur Fortbewegung genutzt werden kann.

Für die Bewertung der Frage nach der Zukunftsfähigkeit einer solchen Technologie und ihrem praktischen Nutzen im Vergleich zu alternativen Technologien bereiteten die einzelnen Gruppen anschließend kurze Vorträge in Kombination mit jeweils einem chemischen Versuch vor, die am dritten Tag des Workshops präsentiert und diskutiert wurden. Herrn Sanzenbacher und Herrn Stein ist es gelungen, einen spannenden und praxisorientierten Einblick in ein interessantes und vor allem für unsere Zukunft relevantes Thema zu geben, so lassen sich die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in knapper Form zusammenfassen.

Als Team der Hochbegabtenförderung der Weibelfeldschule freuen wir uns schon jetzt auf unseren nächsten Workshop im kommenden Jahr und hoffen auch da wieder eine Vielzahl junger Forscherinnen und Forscher an unserer Schule begrüßen zu können.

 

Wasserstoff – Technologie der Zukunft!? Ferienkurs der Begabtenförderung der Weibelfeldschule

Die Herausforderungen des Klimawandels gehen einher mit einem umfassenden Umdenken im Bereich der Energieerzeugung und Nutzung. In diesem Zusammenhang sind es insbesondere batteriebetriebene Elektroantriebe gewesen, die in den vergangenen Jahren im Fokus politischer und wirtschaftlicher Förderung standen. Wasserstoff, der etwa in Kombination mit von Brennstoffzellen als alternativen Energieträger nutzbar ist, erfuhr hingegen eine ungleich geringere Aufmerksamkeit. Seit einigen Jahren scheint hier ein Umdenken stattzufinden und auch etliche Automobilhersteller forschen intensiv an entsprechenden Konzepten. Die Bundesregierung hat mittlerweile eine Wasserstoffstrategie verabschiedet, die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich mit neun Milliarden Euro unterstützt. Doch taugt Wasserstoff wirklich als Energiespeicher der Zukunft, wo ist ein Einsatz sinnvoll und welche Hürden stehen einer flächendeckenden Nutzung entgegen?

Der Bereich der Begabtenförderung der Weibelfeldschule freut sich, Euch in den ersten drei Tagen der Herbstferien 05.10. – 07.10.2020 jeweils von 10.00 Uhr – 15.00 Uhr einen naturwissenschaftlichen Workshop zum Thema „Wasserstoff – Technologie der Zukunft!?“ anbieten zu können. Taucht gemeinsam mit Herrn Sanzenbacher in das faszinierende Feld naturwissenschaftlicher Forschung ein und lernt die theoretischen Seiten und den praktischen Nutzen von Wasserstoff kennen.

Der Kurs richtet sich an besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 10. Voraussetzungen sind neben der Lust am Experimentieren und Erforschen die Motivation sich über drei Tage intensiv mit einem naturwissenschaftlichen Thema zu beschäftigen.

Der Kurs sowie die Verpflegung an den drei Tagen ist kostenfrei. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 16 Schülerinnen und Schüler begrenzt und steht auch für Schülerinnen und Schüler umliegender Schulen offen.  Weitere Informationen zum Kurs sowie das Anmeldeformular erhaltet Ihr hier. Die Anmeldefrist endet am Montag, den 28.09.2020

Die Weibelfeldschule bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO)

Die Weibelfeldschule Dreieich motiviert zur und unterstützt die Teilnahme an der Internationalen JuniorScienceOlympiade. Die IJSO bietet Förderung im MINT-Bereich ohne hohe Einstiegshürden ab der Klasse 5. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Wettbewerbsjahr nicht älter als 15 Jahre sind.

Von der Seite der IJSO:


Bei der IJSO Deutschland handelt es sich um einen vierstufigen naturwissenschaftlichen Wettbewerb, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Kultusbehörden der Länder gefördert wird.

  • In der ersten Runde (Aufgabenrunde) beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder in Gruppen von bis zu drei Personen mit naturwissenschaftlichen Experimenten und weiterführenden Fragen.
  • Wer sich für die zweite Runde (IJSOquiz) qualifiziert, nimmt an einem 45-minütigen Quiz, bestehend aus Multiple-Choice-Aufgaben zu den Bereichen Biologie, Chemie und Physik, teil.
  • Wird dieses erfolgreich bestanden, folgt in der dritten Runde (Klausurrunde) eine 90-minütige Klausur, in der ebenfalls Wissen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik abgefragt wird.
  • In der vierten Runde (Bundesfinale) treffen sich die Besten der Klausurrunde zu einem mehrtägigen Bundesfinale an einer Hochschule oder in einem Forschungszentrum und nehmen an einem Klausurprogramm sowie dem angebotenen vielfältigen Rahmenprogramm teil. Abschließend wird ein deutsches Nationalteam für die IJSO International nominiert.

Bei der IJSO International handelt es sich um ein jährlich stattfindendes Treffen der nationalen Siegerteams. Sie fand erstmals 2004 in Jakarta, Indonesien, statt. Schülerinnen und Schüler aus etwa 50 Nationen widmen sich einzeln und in Teams naturwissenschaftlichen Fragestellungen und „kämpfen“ um Gold, Silber und Bronze.


Im Schuljahr 2019/2020 hat Merlin Nicol erfolgreich die erste Runde der IJSO Deutschland bestanden.

Ansprechpartnerinnen für den Wettbewerb: Frau Schweier () und Frau Sommer ().

IngenieurInnen und PilotInnen von morgen – ein Ausflug zu Boeing und zum Newton Room

Die Klasse G8d hat im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts am 9. März die Möglichkeit bekommen, eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Boeing kennenzulernen. Die SchülerInnen durften nicht nur ein Simulationscockpit bewundern, sondern im Verlaufe des Tages selbst zu IngenieurInnen und PilotInnen werden.

In einer Projektarbeit sollten die SchülerInnen verschiedene Modellflugzeuge aus Pappe entwickeln und basteln, die in der Lage sind, ein rohes Ei als Passagier aus zwei Metern Höhe sicher zum Boden segeln zu lassen. Beispielhaft sind einige der finalen Modellflugzeuge auf dem Foto zu sehen.

Zusätzlich bekamen die SchülerInnen die Möglichkeit in einem sogenannten Mobile Newton Room am Programm „Mit Zahlen in die Luft” teilzunehmen. Diese von der FIRST Scandinavia Foundation in Norwegen entwickelte MINT-Bildungsumgebung gastiert an verschiedenen deutschen Boeing-Standorten und wird hoffentlich bald auch stationär möglicherweise in Neu-Isenburg installiert werden. Ziel des Szenarios war es, eine Flugroute für Personen in Not zu erstellen und mit einem Aufklärungsflug diesen Personen zu helfen. Hierzu mussten zunächst Distanzen, Zeiten und Himmelsrichtungen für die Flugroute gemessen und berechnet werden. Anschließend durften die SchülerInnen selbst zu PilotInnen werden und ihre berechnete Flugroute an einem Flugsimulator erfolgreich nachfliegen.

Sowohl aus Sicht der SchülerInnen als auch aus Sicht der begleitenden Lehrer (Herr Stein und Herr Sanzenbacher) hat sich der Ausflug gelohnt.

Woche der Gartenvögel – Jetzt mitmachen!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

willkommen in der Woche der Naturwissenschaften. Passend dazu haben wir drei Mitmach-Aktionen zum Thema „Unsere heimischen Vögel“ für euch zusammengestellt. Wir freuen uns auf eure Ergebnisse. Viel Spaß!

1. Die Turteltaube: Vogel des Jahres 2020

„Schau dir die zwei Turteltauben an…!“ Bei diesem Satz denkt jeder automatisch an ein verliebtes Paar. Kein anderer Vogel wird so stark mit der Liebe verbunden. Die Turteltaube steht aber auch für Glück, Friede und Hoffnung. Sie ist passenderweise Vogel des Jahres 2020. Aber wie und wo lebt eigentlich eine Turteltaube, wie sieht sie aus?

Beschäftige dich kreativ mit der Turteltaube als Lebewesen. Informiere dich dafür zunächst über ihre Lebensweise und ggf. darüber, warum und seit wann sie eigentlich Symbol der Liebe ist.
Bereite die Ergebnisse oder Teilergebnisse deiner Recherche kreativ auf, z.B.

  • als Steckbrief mit Bildern auf einem Plakat
  • in Form einer Zeichnung
  • in Form einer Liebesgeschichte oder eines Gedichtes
  • fertige eine Skulptur aus Gips, Karton, Knete oder Pappmaché

Ausgangspunkt deiner Recherche: http://www.nabu.de
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an

2. Wasser für die Vögel

Ein weiterer trockener Sommer soll vor uns liegen. Ein guter Grund etwas für unsere gefiederten Freunde zu tun. Durch eine selbst gebaute Vogeltränke für euren Balkon oder Garten gebt ihr den Vögeln schon jetzt eine Gelegenheit sich abzukühlen und den Durst zu stillen. Dokumentiere den Bau und/oder das Ergebnis deiner selbstgebauten Vogeltränke!

Bauanleitung:

  • Material: großes Blatt (z.B. Rhababerblatt, Weißkohlblatt, Wirsingblatt), Zement, Sand, Zeitung und ggf. Buttermilch
  • Durchführung:
    • Zeitung auslegen und einen Sandberg darauf anhäufen, anfeuchten und festklopfen
    • das Blatt auf den Sandberg legen (Blattinnenseite liegt auf dem Sand)
    • Zement nach Anleitung anrühren und ca. 1-2 cm dick über dem Blatt verteilen, aushärten lassen
    • nach dem Aushärten vorsichtig umdrehen und das Blatt abziehen
    • wenn ihr die Tränke mit Buttermilch bestreicht, bekommt ihr ein verwittertes Aussehen

Weitere Bauanleitungen findet ihr auch im Internet, z.B. für eine hängende Vogeltränke
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an

3. Stunde der Gartenvögel

Der NABU (Naturschutzbund) ruft zur 16. Stunde der Gartenvögel auf und wir machen mit! Große Vogelzählaktion vom 8. bis 10. Mai 2020.
Am zweiten Mai-Wochenende könnt ihr euch einen Tag aussuchen, an dem ihr euch auf die Lauer legt und 1 Stunde lang Vögel beobachtet, zählt und dokumentiert. Die Ergebnisse schickt ihr dem Naturschutzbund und seid damit Teil der größten wissenschaftlichen Mitmach-Aktion Deutschlands. Und so geht’s:

  1. Einen Tag aussuchen (8.- 10. Mai) und sich eine Stunde Zeit nehmen
  2. Im Garten, Park oder Balkon gemütlich machen, ausgestattet mit der NABU-App, der Zählkarte oder Stift/Papier, ggf. auch mit einem Fernglas
  3. Vögel beobachten, zählen und die gesichtete Anzahl aufschreiben (Beachte die Zählhilfe weiter unten).
  4. Ergebnisse per Post, Online-Formular oder über die App an den NABU senden und mit etwas Glück gewinnen
  5. Meldeschluss der Ergebnisse beachten: 18. Mai 2020

Die Erklärung der Zählmethode, das Online-Formular und weitere Informationen findet hier. Es gibt eine Zählhilfe und einen Meldebogen.

Ihr könnt auch die Ausmalvorlage „Gartenvögel“ sowie einen eigenen Vogelsteckbrief verwenden, um euch beim Erkennen und Wiedererkennen der Vögel zu helfen.

Auch hier freuen wir uns über Bilder eurer Beobachtungsplätze und Beobachtungen! Sendet sie an

 

 

Merlin Nicol erfolgreich bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade

Merlin hat die erste Wettbewerbsrunde im Februar 2020 rund um das Thema „Tinte“ mittels eigener Experimente zuhause erfolgreich bestanden und hat sich für die zweite Runde im März 2020 an der Weibelfeldschule qualifiziert. Dafür hat er unter anderem verschiedene Farbtinten analysiert, Tinte hergestellt, die Zusammensetzung von Tinte mit Hilfe von Chromatographie überprüft und die Chemie des Tintenkillers analysiert.

Die zweite Runde ist eine Quizrunde rund um Chemie, Biologie und Physik. Sollte Merlin sich dabei qualifizieren, kommt er in die sogenannte Klausurrunde im Mai 2020 mit verschiedenen Aufgabenformaten ebenfalls aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik. Darauf folgt dann das Bundesfinale mit den 39 besten Schülerinnen und Schülern.

Der Wettbewerb wird unter anderem vom Kultusministerium und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die IJSO bietet Nachwuchsförderung im MINT-Bereich ohne hohe Einstiegshürden bereits ab Klasse 5. Ihr Anliegen ist die Förderung junger Talente in den Naturwissenschaften, deren Wissensdurst und Forscherdrang die Schule allein nicht stillen kann. Experimente unterschiedlicher Anforderungsbereiche machen Naturwissenschaft im Alltag erlebbar und vertiefen naturwissenschaftliche Phänomene und Fragen.

Merlin Nicol gehört zu diesen jungen Talenten und hat bereits bei zwei weiteren Wettbewerben, dem „Echt cool“-Wettbewerb und dem „Chemie mach mit“-Wettbewerb, erfolgreich teilgenommen.

Text: Frau Janocha

DiSenSu – Berufsorientierung im naturwissenschaftlichen Bereich speziell für Schülerinnen

Immer noch interessieren sich primär Jungen und Männer für MINT-Berufe. Damit es dabei nicht bleibt, sollen Mädchen und Frauen gezielt an naturwissenschaftliche Berufe herangeführt werden.

Am 17., 19. und 20.02.2020 fand in diesem Rahmen das DiSenSu-Projekt an der Weibelfeldschule statt. Vier Coachinnen berieten an diesen Tagen Mädchen aller Schulzweige des Jahrgangs 9, da das Coaching unabhängig vom angestrebten Schulabschluss ist. Viele Schülerinnen nahmen das interessante Angebot wahr, welches auf freiwilliger Basis erfolgte.

DiSenSu steht für Diversity Sensible Support. Das Verbundprojekt der Technischen Universität Darmstadt und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg bietet individuelle Coachings zur Berufsorientierung in naturwissenschaftlichen Berufsfeldern (Fokus Chemie) an.

Das Projekt richtet sich ausschließlich an junge Frauen und Mädchen. Ziel des Projektes ist es, bei Mädchen und Frauen Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und Wissen über berufliche Möglichkeiten in Bereich der Chemie und in angrenzenden Berufsfeldern zu vermitteln.

Das Coaching wird von Expertinnen (erfahrenen Pädagoginnen und Wissenschaftlerinnen) der Universität Darmstadt durchgeführt. Es ist individuell (pro Schülerin gibt es eine Coachin, also ein 1:1-Coaching), es ist intensiv (Dauer: 60 Minuten), es ist sprach- und gendersensibel und außerdem kostenfrei.

Dabei werden zunächst verschiedene Aufgaben angeboten, mit denen die Schülerinnen herausfinden können, ob ein Beruf im Bereich der Naturwissenschaften zu ihnen passt: eine Befragung zu den Interessen und der individuellen Eignung, Übungen zum räumlichen Denken, Übungen zum Umgang mit technischen Geräten, zum Beispiel dürfen die Schülerinnen mit einer elektronischen Pipette pipettieren, außerdem wird ihnen eine Fotostory zum weibliche Rollenbild in den Naturwissenschaften gezeigt. Mit deren Hilfe wird versucht, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen für entsprechende Themen zu stärken.

Abschließend findet ein ausführliches Coachinggespräch – individuell auf jedes Mädchen abgestimmt – statt. Im Gespräch mit einer Expertin können die Schülerinnen ihr Potenzial erkunden. Dabei erhalten die Schülerinnen einen Überblick über interessante Berufe, die zu ihnen passen.
Bei den teilnehmenden Schülerinnen kam das Coaching-Projekt sehr gut an, wie folgende Aussagen belegen:

„Es war cool, weil es erst etwas Informatives gab und dann auch ein Experiment. Es war vielfältig und die Coachinnen hatten sehr viel Fachwissen“ (Maria Wilms, Klasse G9a).

„Ich fand es sehr gut, man hat gelernt, dass es eine Vielfalt an Berufen gibt und die Frauen sind sehr gut auf uns eingegangen“ (Amelie Bohrmann, Klasse G9b).

Anika Schmidt (R9b) beim Pipettieren, angeleitet von der Coachin Christina Heiser

Und die MINT-Beauftragte der Weibelfeldschule, verantwortlich für die Organisation der Durchführung des Projektes an der Weibelfeldschule, Katharina Schweier:
„Das Projekt bietet viele Vorteile für unsere Schule. Es erweitert den Horizont unserer Schülerinnen und fördert ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Es unterstützt uns Lehrkräfte bei der Erfüllung der Anforderungen zur Berufs- und Studienorientierung unserer Schülerinnen. Außerdem stärkt es den MINT-Bereich unserer MINT-freundlichen Schule.“

Text: Frau Janocha