Kräuter-AG Beinwell

Raue Blätter, haarige Stiele, leuchtende Blüten – das ist Beinwell. Auf unserem Schulhof haben wir den Kaukasischen Beinwell, er mag es aber gern feucht und kommt mit schattigeren Plätzchen gut zurecht. Insgesamt gibt es über 40 verschiedene Arten! Die Pflanze kann je nach Standort bis zu 100 cm hoch werden.

 

Der Name ist Programm – Beinwell ist ein Segen für Beine – und Knochen allgemein. Denn das Wort „Bein“ stammt aus dem Altdeutschen und steht für „Knochen“. Dabei kann das Kraut noch mehr: es hilft gegen Muskelkater und ist wohltuend bei Verstauchungen, Zerrungen und Rheuma.

 

 

Die ultimative Kräuterexpertin Hildegard von Bingen warnte: Beinwell nur AUF die Haut, nicht essen oder innerlich anwenden! Pyrrolizidinalkaloid heißt das Mittel, das man nicht IM Körper haben will. Der Stoff schmeckt bitter und hält Tiere davon ab, die Pflanze anzuknabbern – Beinwell hat ein selbst produziertes Insektenschutzmittel, wie praktisch!

Andere Namen für Beinwell: Beinwurz, Bienenkraut, Gemeine Wallwurz, Hasenbrot, Hasenlaub, Himmelsbrot, Komfrei, Milchwurz, Soldatenwurz, Soldatenwurzel, Speckwurz, Wallwurz, Wilder Komfrey, Wottel, Wundallheil, Wundschad