Kräuter-AG Ringelblume

Ihre Blüten leuchten schon von Weitem: die gelben, roten und orangefarbenen Blütenblätter der Ringelblumen. Strauchartig werden sie etwa bis 40 cm hoch. Es gibt verschiedene Arten, an der Weibelfeldschule ist die gemeine Ringelblume zuhause. „Gemein“?? Keine Angst, sie ist nicht fies zu den anderen Blumen und verkloppt keine Insekten, sondern sie wird so genannt, weil sie die „gewöhnliche“, die „all-gemeineRingelblume ist.

 

 

Oft kommt Ringelblume in Salbenform daher, denn ihr Spezialgebiet ist die Haut: sie macht sie weich, kann gegen Verhornungen/Gerstenkorn u.ä. eingesetzt werden und beruhigt. Entzündungen kann sie entgegenwirken und sie wirkt antibiotisch, was sie für den Einsatz bei Hautproblemen oder leichten Hautverletzungen super geeignet macht. Einige Inhaltsstoffe können sogar Herpesviren hemmen – gleich beim ersten Kribbeln Ringelblumensalbe auftragen.

 

 

Die Ringelblume, der etwas andere Wetterfrosch! Die Blumen klappen ihre Blütenblätter zu, wenn Regen aufzieht und man noch gar keine dunklen Wolken sehen kann.

Außerdem halten sie Schädlinge vom Gemüsebeet fern. Bei Schnecken klappt das allerdings nur, wenn der „Ringelblumenzaun“ ums Beet durchgängig ist.

Mit ihrer 20 cm langen Pfahlwurzeln lockert sie zudem die Erde – das mögen die anderen Planzen, denn die kommen so leichter an Sauerstoff, Nährstoffe und Wasser!