Versöhnung statt Hass

Am 11.September jährte sich ein die Welt prägendes furchtbares Ereignis zum 20. Mal: die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York. Der Ausländerbeirat Dreieich nahm dies zum Anlass, in einem Festakt verschiedene Generationen über ein „Band der Versöhnung“ miteinander zu verbinden. Die Vertreter*innen der Weibelfelder Schülervertretung nahmen dieses Band entgegen.

Jede Generation trägt Verantwortung. Eine Verantwortung für Mitmenschen, für die Gesellschaft und die Erde. Diese Verantwortung wurde mit diesem Band symbolisch an die nächste Generation weitergegeben und Fatma Nur Kizilok, Sprecherin des Ausländerbeirats, bat um Vergebung für die Fehler voriger Generationen.

Ein Stoffband kann keine Wunden heilen, keine Fehler von Generationen ausradieren. Der Tag und der symbolische Akt dienten vor allem der Bewusstwerdung, dass jede*r von uns Verantwortung für seine Mitmenschen und die Welt trägt. Der Tag sollte auch an die schlimmen Taten vor 20 Jahren erinnern und der Trauer dienen, allen voran aber in positiver Weise den Blick nach vorn richten. Jeder Tag sollte so ein Neubeginn sein.

Nicht zuletzt deshalb tragen wir den Titel „Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“ und setzen uns dafür ein, dass Menschen aufeinander zugehen und einander zuhören, statt Parolen blind zu folgen.

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