Komm mit – ans andere Ende der Welt!

Chinaaustausch – Jetzt bewerben!

Seit vielen Jahren haben SchülerInnen der WFS die Chance, China zu bereisen. Gemeinsam mit einer Gruppe lernt man auf einer sehr abwechslungsreichen Reise nach Fernost viele Städte Chinas kennen, erlebt das Familienleben und kann einmalige Erfahrungen in einer für uns fremden Kultur machen. Zeitraum: 08.-22.10. (Herbstferien und eine Woche danach)

Jetzt ist die Zeit, sich dafür zu bewerben!
Erster Eltern-Infoabend: 07.03.2019, 19 Uhr im Raum 62a

Ansprechpartnerin ist Frau Kochler (ed.el1550831752uhcsd1550831752lefle1550831752biew@1550831752relhc1550831752ok.m1550831752).

Chorgesang à la Pitch Perfect

Am 28.01.2019, zum internationalen Chortag, fand an der Weibelfeldschule ein Chorworkshop statt. Die SchülerInnen gingen wie immer zur Schule. Doch diesmal erwartete sie kein normaler Schultag, bei dem sie Mathe und Vokabeln lernen müssen. Denn heute durften sie nämlich mit zwei a capella Gruppen (also mit Sängern, die ausschließlich mit dem Mund Musik machen) auf der Bühne stehen…

Erstmal wurden die SchülerInnen teilweise in vier Gruppen aufgeteilt und lernten in knappen viereinhalb Stunden die Performance sowie die Atemtechnik beim Singen genauer kennen. Außerdem übten sie mit den a capella Gruppen zwei verschiedene Songs ein, die sie abends zusammen aufführen durften. Die „Lehrer“ an diesem Tag waren a capella Gruppen aus Frankfurt oder der USA: Die 14 Footnotes-Sänger sind von der Princeton University (New Jersey) extra dafür aus den USA eingeflogen. Sie tourten zu dieser Zeit gerade zehn Tage durch Deutschland und waren noch auf der Suche nach Auftritten, weshalb der Chorworkshop überhaupt erst zustande gekommen ist. Dieser sollte die Schüler für den modernen Chorgesang im Allgemeinen motivieren. Dabei sollte aber auch ein kultureller Austausch stattfinden.

Frau Katz, Musik- und Mathelehrerin unserer Schule, ist ebenfalls in einer a capella Gruppe, die Rotkehlchen. Diese lud sie dann ebenfalls ein und stand dann abends mit drei weiteren Sängerinnen auf der Bühne.

Zum Großteil finanziert wurde der internationale Chortag durch eine großzügige Spende.

 

Der große Auftritt am Abend

 

Die Rotkehlchen und die Footnotes sangen jeweils zwanzig Minuten. Dabei begeisterten die Rotkehlchen mit Frau Katz die Eltern und Schüler mit Liedern wie „Ironic“ aber auch mit witzigen Schauspielelementen, die vor allem die Erwachsenen total umgehauen hatten, wie einige ZuschauerInnen danach berichteten. Sie hatten einen „riesigen Spaß“ und nannten die vier Sängerinnen „genial, witzig und der Burner!“

Die Footnotes performten unter anderem ein Lied von Ed Sheeran und eigene Kompositionen, die durch Jazzelementen teilweise unterstützt wurden. Danach holten sie die SchülerInnen auf die Bühne und präsentierten die einstudierten Lieder, mit ihnen als Backgroundmusik.

Das gemeinsame Stück der SchülerInnen und Sänger beeindruckte das Publikum sehr, hatten die jungen MusikerInnen es doch erst am Morgen einstudiert! Den SchülerInnen hat der Tag ebenfalls sehr viel Spaß gemacht. Für sie war es ein Erlebnis, mit anderen, vor allem mit Profis, gemeinsam zu singen. Und obwohl die Footnotes aus den USA kamen, wurde alles verständlich und mit vielen Lachern erklärt und eingeübt.

Paige Barnick

Schulbücherei feiert Jubiläum – und alle feiern mit!

Fast 600.000 BesucherInnen hat die Bücherei seit ihrer Eröffnung vor zehn Jahren gezählt – sie ist ein wichtiger Ort in der Weibelfeldschule geworden! So hatte es sich der erste Schulleiter der Weibelfeldschule und Initiator dieser Bücherei – Albert Schobbe – vorgestellt. Hier kann in Ruhe gelernt werden oder sich auch mal entspannt zurückgezogen werden. Zahlreiche Veranstaltungen, Projekte und Events verführen ebenso wie ein attraktives Medienangebot zum Lesen. Also ab ins Wunderland und eintauchen in die magische Welt von Greg, Harry Potter und Alice…

(Hier geht’s zur Bildergalerie auf der Homepage des Fördervereins!)

Am 04.02.2019 feierte unsere Bücherei ihr zehnjähriges Bestehen mit einem kleinen Festakt. Jakob Hubert führte durch den Abend mit einem kurzweiligen Programm. Die Musicalgruppe von Frau Kraushofer gab bereits einen exklusiven Vorgeschmack auf das Musical „Alice“, das im Herbst aufgeführt werden wird:

Alice träumt gerne. Sie hat viel Phantasie. Für ihre selbstverliebten Schwestern sind das alles aber nur Hirngespinste, die sie belächeln. Alice flüchtet sich immer mehr in ihre Phantasiewelt, ins Wunderland, wo sie verstanden und gebraucht wird und die Welt noch in Ordnung ist. Fast. Denn das Wunderland wird von der fiesen Herzkönigin regiert, die mit Vehemenz ein neues Gesetz verfolgt: Den Wunderlandbewohnern ist es untersagt zu Grinsen, Spaß zu haben, kurz: Glücklich zu sein. Auf den Hutmacher hat sie es besonders abgesehen und auch Alice ist ihr ein Dorn im Auge. Warum die Herzkönigin so böse und herzlos ist, wird erst zur Premiere verraten. Alice und ihre exentrischen Schwestern Ortlinde, Isolde und Brunhilde, der Hutmacher, die Grinsekatze und weitere phantastische Charatere stellten sich allerdings schon zur Jubiläumsfeier der Bücherei gestern vor. (Der, in Wien lebende, Autor Harald Buresch hat die Geschichte, nach der Vorlage von Lewis Carrol, für uns bearbeitet und als Bühnenfassung aufbereitet.)

Miriam Rebenich, Saskia Schirmer und Giulia Sengpiel zeigten mit ihrer Bücherei-Parodie, was Cosplay ist – witzig und mit liebevoll selbstgeschneiderten Kostümen gaben sie einen Einblick in die beliebteste Manga-Reihe der Bücherei: Naruto. Sarah Hohm sorgte für den literarischen Teil des Abends. Mit ihrem Poetry Slam brachte sie das Publikum zum Schmunzeln und Nachdenken. Alle liebten ihre Holla, die Waldfee!!

Danke an die OrganisatorInnen und das tolle Bewirtungsteam vom Förderverein!!

+ + + Und sonst so? + + + 

 

Anlässlich des Jubiläums gab es vergangene Woche ein großes Quiz, bei dem Leseratten ihr Wissen testen konnten. Außerdem sind 3 große Ausstellungen für Jugendliche und Interessierte geplant, die kostenlos besucht werden können. Schulklassen müssen sich anmelden:

Aktuell ist die Comic-Ausstellung „Ach so ist das!?“ zum Thema Homophobie zu sehen. Im September 2019 wird das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main (Themen: Rassismus und Diskriminierung) zu erleben sein. Diese Ausstellung wird von der Dreieich Stiftung und von der Bürgerstiftung Dreieich finanziell unterstützt. Im Frühjahr 2020 plant die Bücherei eine interaktive Ausstellung über Jugendliche, die in Deutschland eine neue Heimat finden wollen. Unter dem Titel „YOUniworTH“ wird die Ausstellung gemeinsam mit dem Jugendmigrationsdienst organisiert.

LSBTI Comic-Ausstellung in der Bücherei

„Das ist doch heute kein Problem mehr!?“

 

„Schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intersexuell (LSBTI) zu sein, das ist doch alles gar kein Problem mehr!“ So denken viele. Studien sprechen eine andere Sprache. Nach wie vor haben viele Jugendliche Angst vor Ablehnung, Angst vor Hänseleien, Angst, nicht mehr dazuzugehören. Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums unserer Schulbücherei wollen wir uns dieses Themas annehmen und Lehrkräfte, Jugendliche, aber auch Eltern und Interessierte mit einer Comicausstellung einladen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

 

Die Ausstellung ist vom 25.01.-22.02.2019 zu sehen. Alle Infos dazu in der Bücherei bei Frau Hein.

 

Begleitend zur Ausstellung gibt es Unterrichtsmaterial hier. Lehrkräfte können das Thema auch zu einem anderen Zeitpunkt in ihrem Unterricht einbauen, die Plakate der Ausstellung verbleiben in der Bücherei und für Unterrichtszwecke können ausgeliehen werden. Es gibt ein Begleitbuch zur Ausstellung, das natürlich auch entliehen werden kann.

 

Profi-Sänger bieten Workshop an

Workshop und Konzert mit den Footnotes der Princeton University aus New Jersey, den Rotkehlchen und Schüler/innen der Weibelfeldschule.
Montag, 28. Januar 2019
Alle interessierten Schüler/innen ab Jahrgang 7 sind herzlich eingeladen sich für dieses einmalige Event anzumelden. Weitere Informationen und die Anmeldungen erhaltet ihr in der ersten
Schulwoche!

 

Schule mit Schwerpunkt Musik

„Bläserklasse, Schulchor, Rockband, Musical, durchgängiger Musikunterricht…“ – Das musikalische Angebot an der Weibelfeldschule ist vielfältig und hochwertig. Aus diesem Grund wurde die Weibelfeldschule zum Schuljahr 2018/19 erneut mit dem Zertifikat des Hessischen Kultusministeriums „Schule mit Schwerpunkt Musik“ ausgezeichnet.

Mit dem Prädikat „Schule mit Schwerpunkt Musik“ verbindet sich die Idee einer Schule, die das Ziel hat, möglichst viele Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern. Sie gründet sich auf den Konsens der Fachkonferenz Musik, der Schulleitung und des Kollegiums, der musikalischen und kulturellen Erziehung als wesentlichem Element von Bildung und persönlicher Entwicklung besondere Entfaltungsräume und Förderung in der Schule zukommen zu lassen[1].

Mit diesem Leitgedanken setzt sich die Weibelfeldschule weiterhin zum Ziel interessierten Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, ein Instrument in der Gruppe zu erlernen und so am musikalischen und kulturellen Leben der Schule aktiv teilzunehmen. Dass dabei Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen angesprochen werden, zeigt sich z.B. in den jahrgangsübergreifenden AGs Bläserklasse 2.0 und Rockband oder auch im neu gegründeten Ukulelen-Ensemble der Q-Phase. Hier wird Musik praxisorientiert vermittelt und mit den inhaltlichen Fachschwerpunkten verknüpft.

Besonders hervorzuheben ist hierbei das Engagement des Fördervereins sowie der Schulleitung. Ohne die dauerhafte finanzielle Unterstützung könnte ein solches musikalische Angebot nicht realisiert werden.

Schulleiterin Fr. Susanne Strauß-Chiacchio und Musikfachleiter Hr. Thomas Reutzel nahmen die Urkunde am 26.09.18 im Rahmen der Zertifizierungsfeier am Dr. Hochs Konservatorium feierlich entgegen. Ehrengäste waren u.A. Prof. Dr. Hans Bäßler von der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ sowie Staatssekretär Dr. Manuel Lösel. Hr. Lösel betonte in seiner Laudatio die Wichtigkeit der musikalischen und kulturellen Bildung, weshalb auch dem Musikunterricht ein besonderer Stellenwert im Bildungssystem beizumessen ist.

[1] Hessisches Kultusministerium

Reutzel

Experimentierwettbewerb: „Chemie – mach mit!“

Die Schüler Merlin Nicol und Marlon Bruns der ehemaligen Nawi-Klasse 6a der Weibelfeldschule haben beim Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit!“ einen ersten und einen dritten Platz unter den Frühstartern belegt.  Thema des von der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichteten hessenweiten Chemiewettbewerbs für die Sekundarstufe I war es in dieser Runde unter anderem, möglichst große Seifenblasen aus Alltags-Chemikalien herzustellen.

Diese Herausforderung haben die beiden Schüler hervorragend gemeistert, ihre „Rezepte“ ordentlich dokumentiert und sie beim Wettbewerbsbüro eingereicht. Von den 660 Arbeiten, die dieses Jahr von insgesamt 1087 Schülerinnen und Schülern angefertigt wurden, zählen die Dokumentationen von Merlin und Marlon zu den besten.

Bei der Siegerehrung am 12.12.2018 bekamen die beiden Schüler der Weibelfeldschule auf dem Universitätsgelände in Frankfurt in feierlichem Rahmen eine Urkunde sowie Sachpreise in Form von Laborgeräten und einem Bücher-Gutschein überreicht.

Für die beiden naturwissenschaftlich interessierten Schüler ist es der zweite Wettbewerbspreis in Folge. Gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern ihrer ehemaligen Nawi-Klasse haben sie im Jahr 2018 bereits mit ihrem Projekt „Informationstag im Supermarkt zu den Haltungsbedingungen von Milch-Kühen“ den ersten Platz beim landesweiten Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L“ und damit verbunden eine Berlin-Reise gewonnen.

                                                                                                                   Katharina Schweier

Fotos: privat, Front: Pixabay

Neue Schulsozialarbeiterin

Schulsozialarbeit unterstützt und begleitet SchülerInnen in den jeweiligen Lebenslagen und Herausforderungen mit den Zielen

  • Lösungsmöglichkeiten entwickeln
  • Zukunftsperspektiven erarbeiten
  • andere Handlungsstrategien ausprobieren

SchülerInnen und deren Eltern können sich zum Beispiel bei Problemen Zuhause, mit Mitschülern oder Lehrern an mich wenden. LehrerInnen können sich ebenfalls an mich wenden. Ich unterliege der Schweigepflicht und darf nur nach Absprache über unsere Gesprächsinhalte mit Anderen sprechen.

Die Angebote der Schulsozialarbeit sind sehr vielfältig. Zusammenfassend sind es

  • die Einzelfallhilfe (Gespräche mit Einzelnen und/oder dazugehörigen Personen)
  • Klassen- und Unterrichtsbegleitung (Soziales Lernen)
  • Gruppen- und Projektangebote
  • Übergang Schule Beruf (ÜSB)
  • schulübergreifende Ferienprojekte
  • offene Pausen

Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Termine können auch außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden. Falls ich nicht an der Schule bin, kann ich per Mail gut erreicht werden: gro.e1550831752tkejo1550831752rp-te1550831752atira1550831752p@dlo1550831752n.ara1550831752maT1550831752. Mein Kollege ist erreichbar unter: gro.e1550831752tkejo1550831752rp-te1550831752atira1550831752p@gnu1550831752j.nai1550831752rolf1550831752

Tel. 06103/961846

Ukulelen-Projekt

„C, F, G… oder doch F, G, C…? Wie war das gleich nochmal? Down, Down, Up, Up, Down?“ Die einfach scheinende Aufgabe „I´m gonna be“ flüssig auf der Ukulele zu spielen, stellte die meisten Schülerinnen und Schüler der Musikkurse von Frau Katz und Frau Janocha erstmal vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Wer nicht weiß, was eine Ukulele ist, hier die Auflösung: Eine Ukulele ist ein gitarrenähnliches Zupfinstrument, das normalerweise mit vier Saiten bespannt wird. Durch geschicktes Umgreifen auf dem Griffbrett und rhythmisches Anschlagen der Saiten kann nahezu jeder Song begleitet werden.

Seit diesem Schuljahr üben sich die zwei Musikkurse der Qualifikationsphase tapfer im Ukulele spielen. Jede Woche heißt es nun 45 Minuten lang Akkorde wechseln, Schlagmuster üben und Melodien suchen. Dabei fing das Ganze ganz harmlos an. Frau Katz wollte praktisch musizieren, denn wir alle können Musik hören, die meisten Musik lesen, aber nur wenige tatsächlich Musik machen, also ein Instrument spielen. Zur Auswahl standen Anfangs Blockflöte, Keyboard, Chor, Ukulele. Obwohl die Blockflöte auch hoch im Kurs stand, gewann letztendlich die Ukulele das Rennen und es stand fest, dass der Kurs Ukulele spielen lernen wollte.

Die Abstimmung war getroffen, jetzt galt es möglichst schnell an einen Ukulelensatz für den Kurs zu kommen. Nach der Fachkonferenz und Gesprächen mit dem Förderverein konnte Frau Katz dem Musikkurs die Nachricht überbringen, dass niemand sich eine Ukulele selbst anschaffen müsse, sondern ein Satz von Ukulelen vom Förderverein gestellt werde. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Förderverein für diese Spende, denn so können ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler ohne Probleme an dem Projekt teilnehmen.

Ein paar Wochen später standen dann die Ukulelen zur Verfügung und die Herausforderung, sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für die beiden Lehrerinnen konnte beginnen. Gestartet wurde mit leichten Fingerübungen und Akkorden und nahezu jede Stunde kam eine neue Schwierigkeitsstufe hinzu. Emotionen von Verzweiflung und Euphorie wechselten sich ständig ab, denn während die einen schon die Akkorde mit Schlagmuster spielen konnten, mussten die anderen noch das rechtzeitige Wechseln der Akkorde üben. Ein Musikinstrument zu lernen erfordert viel Zeit und Geduld. Das wurde auch den Schülerinnen und Schülern bewusst, denn ohne Hausaufgaben und zu Hause üben können keine Fortschritte erreicht werden. Doch es zahlt sich aus, so ist schon nach wenigen Wochen ein Fortschritt zu beobachten. Und wenn das so weiter geht, können alle Schülerinnen und Schüler nach diesem Schuljahr von sich behaupten, Ukulele spielen und mindestens einfache Songs am Lagerfeuer begleiten zu können.

Hannah Schulte-Sasse

Erwecke den Erfinder in dir!

Was Kinder mit Schere, Stiften und Papier alles Kreatives herstellen können, ist bekannt. Aber wie kann ich mit Bananen Musik machen? Wieso kann Super Mario hüpfen, wenn ich jemandem die Hand reiche und was macht das in der Schule? Die Antwort lautet: MakeyMakey!

Die Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich – Weibelfeldschule bietet derzeit für Lehrkräfte in der Testphase einen Klassensatz MakeyMakeys zur Ausleihe an! Mit diesem Set können Kinder und Jugendliche Stromkreise kreativ koppeln. Alles was Strom leitet, kann eingesetzt werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ein zusätzliches Heft bietet den interessierten Lehrkräften alle Infos zur Bedienung und Anregungen zum Beispiel für den Physik-, Sport- und Musikunterricht an. Ab Januar gehen die MakeyMakeys für Lehrkräfte regulär in die Ausleihe.

Was ist MakeyMakey?

Das Erfinder-Kit des 21. Jahrhunderts wurde von den amerikanischen Studenten Jay Silver und Eric Rosenbaum erfunden. Mit ihm können die alltäglichsten Dinge in berührungsempfindliche Flächen verwandeln und diese dann mit dem Computer verbunden werden. Da es sehr einfach zu bedienen ist, ist es für jeden geeignet.

Wie kommt die Schule dazu?

Die Sets konnten vom Preisgeld des „Hessischen Bibliothekspreises 2018“ angeschafft werden, den die Stadtbücherei Dreieich durch ihre enge Kooperation mit der Weibelfeldschule und dem Selbstlernzentrum im HLL Dreieich im Mai 2018 bekam. Die Bücherei der Weibelfeldschule hatte sich für deren Anschaffung eingesetzt, um die Bibliothek als Unterrichtsraum auch für naturwissenschaftliche Fächer noch attraktiver zu machen. Bibliotheken in ganz Deutschland entwickeln sich zunehmend zum sogenannten „Makerspace“, einem dritten Ort, an dem die KundInnen verweilen, experimentieren, kreativ werden. Unsere Bücherei ist mehr als eine „Ausleihstation“. Die 6. Klassen nutzen z.B. derzeit rege das mediale Angebot, um sich über Planeten zu informieren und ihre Themen-Plakate zu erstellen. Um Buchung wird gebeten, damit jede Klasse in Ruhe arbeiten kann und die Bücherei voll für sich nutzen kann.

Unverhofft kommt oft

Am Freitag den 23. November ist bei dm wieder GIVING FRIDAY. Das Unternehmen spendet fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Die dm- Märkte haben entschieden, welche gemeinnützigen regionalen Initiativen sie unterstützen möchten. In Dreieich, Neu-Isenburg und Dietzenbach gehen fünf Prozent des Tagesumsatzes an unsere Schule. Die Spende geht im Rahmen der Berufsorientierung an unsere Schülerinnen und Schüler. Von der Aktion wird die Weibelfeldschule ihre Medienausstattung zum Thema Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dm.de/givingfriday.

Praktisch und kunstvoll: Kalender in neuem Design

Der Kunstkalender der Weibelfeldschule ist seit vielen Jahren ein traditioneller Beitrag der Weibelfelder KünstlerInnen und unseres engagierten Fördervereins, um uns kunstvoll durchs Jahr zu bringen. Nun wurde der Kalender komplett überarbeitet und bietet neben dem schönen Hingucker nun auch einen praktischen Nutzen: als Familienkalender können in 5 Spalten Termine notiert werden, die Ferien und Feiertage sind für die langfristige Urlaubsplanung direkt sichtbar.

Besonders schön kommen nun die Kunstwerke der verschiedenen Jahrgänge zur Geltung, denn pro Monat wird nur noch ein Bild gezeigt. Eine besondere Ehre für die Künstlerin/den Künstler! Frau Gerhardt hat das neue Design entwickelt und auf eine dezente farblich sehr stimmige Gestaltung des kalendarischen Teils geachtet, damit die Bilder absolut im Fokus stehen und ihre Wirkung entfalten können. Von Bleistiftzeichnungen über Malerei und Collagen wird ein breites Spektrum des Weibelfelder Kunstunterrichts gezeigt.

Wo bekomme ich den Kalender? Ab Freitag startet pünktlich auf der Ausbildungsmesse der Verkauf der Kalender – ZUM VORZUGSPREIS von 7,-! Also schnell zuschlagen, die Auflage ist begrenzt. Ab Montag sind die Kalender wie gewohnt in der Bücherei käuflich für 10,- zu erwerben.

Auf Stimmenfang ohne konkrete Antworten?

Der Kampf um die Erstwählerstimmen geht in die heiße Phase, in nur 3 Tagen dürfen viele Weibelfeldschüler das erste Mal ihr Kreuz bei einer Wahl machen. Vertreten waren Die Linke (Wolfgang Klein), Bündnis 90 die Grünen (László Boroffka), die SPD (Andrea Gerlach), die CDU (Hartmut Honka), die FDP (Matthias Schmidt), die Freien Wähler (Marco Lang) und die AfD (Karin Stieff-Kuhn). (siehe Foto v.l.n.r.)

Zuvor war eine Demoskopie der Stimmverteilungen in der Weibelfelder Oberstufe durchgeführt worden (Ergebnisse siehe unten) und stichprobenhafte Fragen an das jugendliche Publikum zeigten, dass einige sehr wohl schon wussten, wem sie ihre Stimme geben würden, andere schienen noch unsicher und erhofften sich gerade von dieser Veranstaltung mehr Informationen für eine fundiertere Entscheidung am Sonntag.

Und eine Landtagswahl ist genau die richtige, wenn es um das Thema Bildung geht. Dies stand bei der heutigen Podiumsdiskussion gleich zu Beginn im Fokus der Veranstaltung. Alle Parteien konnten dazu Stellung nehmen, welche konkreten Konzepte sie für Inklusion in Schulen hätten.

Sehr motiviert meldete sich László Boroffka (Bündnis 90 Die Grünen) gleich zu Beginn zu Wort. Seine Partei stehe nicht für „Zwangsinklusion“, möchte aber langfristig Förderschulen stark reduzieren. Um diese SchülerInnen dann in regulären Schulen unterrichten zu können, bedürfe es mehr LehrerInnen und mehr speziell geschulte Fachkräfte. Als Schüler habe er zudem selbst den Begriff „Ganztagsschule“ als Reizwort empfunden. Auf allgemeines Gemurmel im Publikum verweist er die Vorteile der Ganztagsschule: gelernt wird in der Schule statt daheim, individuellere Förderung, Entlastung der Eltern.

Matthias Schmidt (FDP) sprach sich betont für den Erhalt von Förderschulen aus und plädierte dafür, dass die Entscheidung bei Eltern und SchülerInnen liegen müsse. Zudem soll Inklusion mit geschultem Lehrerpersonal und weiteren Stellen ermöglicht werden.

Für diese Wahlfreiheit und zusätzlich geschulte Pädagogen sprach sich auch Andrea Gerlach (SPD) aus, kritisierte aber gleich das dreigliedrige Schulsystem. Ihrer Ansicht nach müsse Schule die Gesellschaft abbilden und Ganztagsschulen führten zu einer geringeren Belastung allgemein, so die Politikerin.

Hartmut Honka (CDU) sieht das Problem nicht in der Entscheidung für oder gegen Ganztagsschulen, sondern setzt sich dafür ein, dass Schulen ihr Konzept je nach den regionalen Gegebenheiten selbst finden sollten. Inklusion erkennt er als ein schwieriges Thema, Förderschulen müssten neben der inklusiven Beschulung an Regulärschulen beibehalten werden. Als Erster in der Runde gab er zu bedenken, dass auch die baulichen Voraussetzungen in den Schulgebäuden nicht immer geeignet sind und da nachgebessert werden muss.

Marco Lang (Freie Wähler) sprach sich ebenfalls für geschulte Lehrkräfte aus, möchte das Konzept der Förderschulen generell aber erhalten und Stück für Stück Inklusion voranbringen.

Allgemein angeschlossen an ihre VorrednerInnen hat sich Karin Stieff-Kuhn (AfD). Sie betonte, dass ihr vor allem eine durchlässige Schule wichtig sei und fordert ebenfalls mehr geschultes Lehrerpersonal. Im späteren Verlauf äußerte sie die Ansicht, dass „ein Esel nicht in einen Rennstall gehöre und sich dort auch nicht wohlfühlen würde“, wobei sie betonte, dass es sich um eine Metapher handelt und SchülerInnen keineswegs Rennpferde seien. Ihre Partei wolle „keine Schwächen stärken, sondern Stärken stärken“. Inklusion führe auch zu Überforderung und könne Schulängste schüren. Unterricht soll wieder „mehr wirklichkeitsbezogen sein und auf Berufe eingehen“, so die Politikerin.

Radikaler forderte es Wolfgang Klein (Die Linke): seine Partei wünsche sich die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und eine generell gemeinsame Beschulung in Ganztagsschulen bis Klassenstufe 10. Das nähme den Druck von SchülerInnen. Erst dann könne man über Inklusion reden. Bei anderen Parteien sähe er derzeit keine Angebote oder langfristige Planungen. Der Politiker sprach sehr leidenschaftlich und pointiert. Er erntet nach dieser ersten Runde den lautesten Applaus.

Gerade beim Thema Bildung, einem politischen Zankapfel seit Jahrzehnten, scheint das Interesse im Publikum hoch. Soll Schule Gesellschaftserziehung betreiben (Grüne) oder eher Bildung vermitteln (CDU)? Wirklich konkrete Maßnahmen für praxisnahe und umsetzbare erfolgreiche Inklusion wurden nicht genannt.

Die nun folgende Diskussion zeigte weitere Punkte der jeweiligen Parteiprogramme und machte auch deutlich, dass nicht alle Diskussionsteilnehmer wussten, wie sie mit dem jungen Publikum sprechen sollen. Man strauchelte vom Du zum Sie und wieder zurück (Die Linke), versuchte, sympathisch und trotzdem motiviert rüberzukommen. Klare Standpunkte sollten herausgearbeitet werden. Aber man war sichtlich bemüht, freundlich zu bleiben – auch, wenn einem straffen Zeitplan und großem Eifer der PolitikerInnen geschuldet, Redebeiträge übergangen oder vorzeitig beendet wurden (Karin Stieff-Kuhn, AfD, als sie mehrfach das Wort erheben wollte und plötzlich andere Diskussionsteilnehmer dazwischen sprachen).

Bei SchülerInnen fand die Veranstaltung sehr großen Anklang. Direkt nach dem Event und an den folgenden Tagen war dies bei den meisten Gesprächsthema Nummer Eins. Einige meinten, sie wären in ihrer ersten Meinung bestärkt worden, andere fanden nun auch andere Parteien interessant. Am meisten frustrierte die jugendlichen Zuschauer, dass oftmals die gestellten Fragen (auch aus dem Publikum) ihrer Meinung nach nicht beantwortet worden waren, sondern gerne „drumherum“ geredet worden war.

Die Podiumsdiskussion wurde von Frau Flach und Herrn Lindner organisiert. Sie hatten vor der Veranstaltung dafür gesorgt, dass alle Teilnehmer im Publikum vorbereitet waren und entsprechend mit den Themen grob vertraut waren. Beide moderierten die Podiumsdiskussion und sorgten für den reibungslosen Ablauf. Vielen Dank auch im Namen der Schülerschaft für die Möglichkeit, Politik hautnah erleben zu dürfen und nun mit einer bewussteren Entscheidung zur Wahl gehen zu können.

Linda Hein

Projekt Junge Zeitung gestartet

Während die Schulzeitungsredaktion bereits aktiv ist, ist nun auch wieder die große Aktion „Projekt Junge Zeitung“ der FNP gestartet. Zur Auftaktveranstaltung sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Redaktion in Frankfurt gefahren und haben dort einen ersten Einblick erhalten, wie das Journalistendasein sich so anfühlt. Von Profis unterstützt werden die Jugendlichen im Frühjahr ihre eigene Ausgabe der FNP auf die Beine stellen. Diesmal dreht sich alles um „Besser Leben“ – ein Motto, das den kreativen SchreiberInnen genug Spielraum für eigene Ideen lässt.

Wer selber gern Journalistenluft schnuppern möchte, kann sich bei der Schulzeitungs-AG ab Klasse 5 melden – oder direkt für dieses Projekt Junge Zeitung (ab 16 Jahren) bei Frau Werner.