Naturessay Luci Joy Dittloff – LK Kurbel

Beziehungsstatus: Kompliziert

 

Wir fressen unsere eigene Mutter. Wir pumpen ihre Adern voll Rauch, fressen ihr die Haare vom Schädel, ihr Fleisch von den Knochen. Und unsere Hand regiert wie ein Despot.

Ein Verhältnis zwischen uns Menschen und der Natur existierte schon immer. Wir leben von der Natur, sind aus ihr hervorgegangen und fühlen uns deshalb mit ihr verbunden. Während bedeutende Dichter/innen und Prosaist/innen bereits in vergangenen Epochen die menschliche Faszination für die uns umgebende Natur poetisierten, um deren Wirkung auf uns zu ergründen, verliert der Waldspaziergang auch im 21. Jahrhundert noch immer nicht an Bedeutung – im Gegenteil. Uns mit vermoderter Erde und allerlei Krabbelei zu umgeben steigt als Trend in unserer westlichen Hochkultur, in einer Welt des Immerbesserwerdens.

Denn auch Sie genießen es, diese ganz andersartigen Sinneseindrücke des Waldes in sich aufzunehmen, die frische, nach nassem Holz riechende Luft in die Lungen zu saugen und … einfach zu sein, oder?

Es geht doch vielen von uns so: Wir flüchten in die Natur, weil wir wissen, dass sie uns helfen kann. Um unsere Kräfte aufzutanken, vielleicht Wut abzubauen oder weil wir einfach nur Abstand zu unserem stressigen Alltagsleben gewinnen möchten. Bei einem Waldspaziergang kann ich endlich damit aufhören, irgendetwas sein zu müssen; ich lausche dem Vogelgesang, schließe die Augen und schwebe in diesem Gefühl, dem Alltag für ein paar Stunden erfolgreich aus dem Weg gehen zu können. Der Wald vermag es, mir eine Ruhe zu schenken, die mir eine von Leistungsdruck beherrschte Außenwelt nicht geben kann. Der Weg in den Wald ist der schnellste und effizienteste zu einer Auszeit von mir selbst. Und ich bewundere jedes Jahr wieder, wie die Jahreszeiten Bäume und Sträucher in immer wechselnde Gewänder kleiden, während ich mir als stumme Beobachterin einen Weg durch die Hundehaufen bahne. Na ja, denke ich, wenigstens ist das noch irgendwie natürlicher Dünger. Die Verpackungsreste, Zigarettenstummel oder Mülltüten aber leider nicht.

Denn die Natur leidet. Als ein unschuldiges Opfer unserer Gesellschaft leidet sie; eine Gesellschaft, die scheinbar zu faul ist, das kolossale Gewicht der Plastikschnipsel ihres Schokoriegels bis zum nächsten Mülleimer zu schleppen. Stattdessen lässt sie es achtlos im Wald zurück. Fällt doch eh nicht auf zwischen den ganzen grünen Schnipseln, die schon am Boden liegen…

Doch gerade durch die sich häufenden Nachrichten von verheerenden Klimakatastrophen, Waldrodungen und steigenden CO2-Emmissionen, fühlen wir Menschen uns zurecht schuldig und schreiben Songtexte, Bücher, Pamphlete und teilen „Memes“ auf Twitter und Co., denn #savetheearth.

Im 21. Jahrhundert wird dieses ganz schön deprimierende Verhältnis zwischen Mensch und Natur mit aus Gier hervorgehenden Naturzerstörungen beschrieben. Die norwegische Sängerin Aurora proklamiert in ihrem gesellschaftskritischen Song „The Seed“, dass wir kein Geld essen könnten, selbst wenn der letzte Baum falle und alle Flüsse vergiftet wären. Das komplexe Thema des Naturschutzes steht heutzutage auch in der Politik hoch im Diskurs und findet Beachtung in vielen Parteiprogrammen. Man hört von ethischen Debatten und immer öfters werden auch Kaufentscheidungen von Konsument/innen bewusster getätigt und führen zu einer intensiven Auseinandersetzung, da der ökologische Fußabdruck immer mehr im öffentlichen Fokus liegt.

Dass wir uns der Natur trotz neuester Entwicklungen noch immer verbunden fühlen, zeigen uns auch die Naturmetaphern, die wir vermehrt zur Selbstspiegelung nutzen. Allein schon der Begriff „Biophilie“ bezeichnet die Verbundenheit und Liebe zur Natur, die wir empfinden, weil wir uns selbst als Teil von ihr betrachten. Und unsere paradoxe Sehnsucht nach der Natur findet ebenfalls Ausdruck in Zimmerpflanzen, Blumensträußen oder im Hobby des Gartenbepflanzens. Denn auch wenn wir die Natur durch die Errichtung einer Kultur und durch Urbanisierung von uns drängen, holen wir sie doch in Form von kleinen Naturerinnerungen in unser unmittelbares Umfeld.

Aber aus welchen Augen haben Menschen vor unserer Zeit die Natur gesehen? In welcher Form haben sie ihre Gefühle versprachlicht? Als die Welt noch nicht von einer Pandemie, von Digitalisierung, Klimawandel und Co. zerrüttet wurde?

Wagen wir einen Zeitsprung: Vor gut 200 Jahren entfaltete sich ins ganz Europa die Epoche der Romantik. In dieser Zeit wurde die Natur als ein Zeichensystem verstanden, als ein Ort, an dem sich Gott dem Menschen offenbaren würde. Dichter/innen entzifferten dieses Zeichensystem, denn mit der schöpferischen Kraft des Wortes wollten Poet/innen die Sehnsucht nach der Harmonie zwischen Mensch und Natur ausdrücken. Schon im 18. Jahrhundert tickten die Romantiker wie viele von uns heutzutage: Sie flüchteten aufgrund der als zerrissen und rational empfundenen Gesellschaft in die Einsamkeit der Natur. In der sternenbeleuchteten Nacht berührten ihre Seelen das Transzendente, das Universum flüsterte ihnen das Geheimnis ihrer Unendlichkeit zu. Es entstanden viele Volkslieder übers Wandern und die mit religiösen Zügen behaftete Naturbegeisterung. Und apropos Wandern: Ist ein Aufenthalt in einem Gebirge eher verlockend oder unheimlich für Sie? Die Romantiker beleuchteten diesen magischen Ort für beide Perspektiven. Denn vielleicht stand eine Begegnung mit Kobolden, Hexen oder Wassernymphen bevor; Fantasiewesen, die nicht alle so friedliebend waren, wie wir sie aus den meisten Märchen kennen. In Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, ein Briefroman aus der Epoche der Empfindsamkeit, hängen die Naturwahrnehmungen vollkommen von den Emotionen des Protagonisten ab, weswegen Goethe die Natur als ein Spiegel von Gefühlen umfunktionierte. Und Hölderlin beschrieb die Vergänglichkeit der Natur in seinem Gedicht „An die Natur“ im Jahr 1795 mit den Eindrücken des verblühenden Frühlings.

Springen wir erneut durch die Zeit: Diesmal landen wir im 19. Jahrhundert, in einem Zeitalter, das von mehreren bedeutsamen Ereignissen geprägt wurde. Durch naturwissenschaftliche Errungenschaften wurde das gesamte Weltbild infrage gestellt und dies wirkte sich natürlich ebenfalls auf die Auffassung der Beziehung von Mensch und Natur aus. Dennoch stelle ich fest, dass eskapistische Tendenzen bestehen bleiben: Der Waldspaziergang war noch immer eine gesellschaftsferne Erfahrung, an der man sich sinnlich erfreute. Damals wurde die Natur als eine Art Medium verstanden, in dem sich die eigene Innerlichkeit spiegelte.

Marx, der in diesem Jahrhundert lebte, betonte in seinen Werken, dass sich der Mensch eine künstliche Welt innerhalb der Natur als neue Natur errichtete. Ist der Waldspaziergang also in Wahrheit keine Begegnung mit der unberührten Natur, sondern die Kollision von menschengeschaffenen Gegensätzen?

Die Romantik erstreckte sich ebenfalls noch in das frühe 19. Jahrhundert. In dieser Zeit entstand unter anderem „Mondnacht“ (1830), ein Gedicht von Joseph von Eichendorff. Mit seinen Wörtern poetisierte er eine gedachte Situation zwischen Diesseits und Jenseits und griff damit eine Entgrenzungsvorstellung auf, in der das lyrische Ich sowohl die Natur als auch eine Traumwelt beschreibt.

Ein Jahrhundert später sah das Verständnis von Mensch und Natur in lyrischen Darstellungen wieder ganz anders aus. Die schönen, harmonischen Naturbeschreibungen der Goethezeit, der Romantik und zu Teilen auch des 19. Jahrhunderts wurden plötzlich kritisiert und der moderne Großstadtmensch entfremdete sich zunehmend von der geliebten Natur. Sie benimmt sich vollkommen gleichgültig gegenüber dem menschlichen Schicksal, empörte man sich. Nun wurde also die düstere Seite der Natur thematisiert: Tod und Vergänglichkeit regierten nun Herzen und Stifte. Rilke, einer meiner Lieblingsdichter des 20. Jahrhunderts, schrieb 1903 „Der Panther“. In diesem Dinggedicht des Symbolismus lyrisiert Rilke die Gefangenschaft einer wilden, unbändigen Natur, interpretierbar als ein von Menschen geschaffenes Leiden. Ein Naturverständnis, das also genau die Problematik anspricht, die uns auch heute beschäftigt. Des Weiteren wurde der Mond als Motiv des Schreckens und Unheils benutzt. Die Natur als Spiegelbild eines verstörten Ichs war das Ergebnis des sich im Expressionismus befindenden Künstlers. Waren die alle Psychopathen?!, fragt sich der ein oder andere vielleicht. Nun, das war wohl vielmehr dem Zeitgeist geschuldet.

Neue Wege der Lyrik wurden in den dreißiger bis fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts gesucht, jene Autor/innen befassten sich erneut mit der romantischen Idee der Affinität von Poesie und Natur. Das Gedicht wurde als Möglichkeit betrachtet, die Natur sinnlich zu erfahren und sie im philosophischen Beschreiben ihres Fließens, Vergehens, Blühens und Welkens fassbar zu machen.

Schon im nächsten Jahrzehnt empfand man die Philosophie der naturmagischen Schule als viel zu naiv. Mehr noch: Eine Flucht in die heile Gegenwelt des Vogelgezwitschers und Blätteraschelns wurde gar als Verbrechen angesehen. Kann man sich das vorstellen? Auf einmal verliert man diesen Ort der Ruhe inmitten des Großstadttreibens, verliert die Illusion der unberührten Natur und ist sich seiner Untaten mehr als bewusst. Dies störte das Verhältnis von Mensch und Natur immens. Die moderne Naturlyrik beschäftigte sich seitdem fast ausschließlich mit den Täter-Opfer-Rollen der genannten Beziehung. Sarah Kirsch beschreibt zu Zeiten der frühen DDR in ihrer Dichtung „Im Sommer“, wie man die noch unberührte Natur genießen kann, bevor sie vergiftet wird und verweist damit ebenfalls auf die Umweltzerstörungen, die in der DDR stattfanden.

Eine lange Reise durch die Naturlyrik der Vergangenheit… und vielleicht fühlen Sie sich nicht angesprochen, wenn ich über die Gegenwart schreibe. Vielleicht sind auch Sie einer der Menschen, der sich nicht angesprochen fühlt, wenn er Berichterstattungen sieht über Fluten, Stürme, Hitzewellen, Erdbeben, die vor allem wir verursachen. Doch das ist es, was uns Künstler/innen unserer Zeit durch das Medium der Sprache mitteilen möchten. Sie fragen uns: Ob wir uns nicht schuldig fühlen? Ob wir nicht die Verantwortung übernehmen wollen für all die Missetaten unseres Lebensstils? Wenn wir achtlos unseren Müll im Wald hinterlassen, quasi als ein Souvenir des Betondschungels…

Doch ist es nicht genau der Wunsch, sich mit etwas zu umgeben, das lange vor uns da gewesen ist und das unser kümmerlich kurzes Leben überdauern wird, selbst wenn wir die Luft, die uns die Bäume schenken, nicht mehr atmen werden? Jener Wunsch, der uns immer wieder in die Umarmung der Natur treibt? Mich mit dem Wald – mit Blättern, Ästen, Wind – zu umgeben, ist, als würde ich eine Familie der Ewigkeit besuchen.

Ich bin gespannt, wie sich unser Verhältnis zur Natur in Zukunft noch entwickeln wird. Aber ich bin nicht dazu imstande, mithilfe meiner Wörter eine Zukunft zu modellieren. Denn: Wie soll ich nur ein Ende finden, wenn unser Verhältnis zur Natur erst dann erlischt, wenn der letzte Mensch zugrunde gehen wird? Und sollten wir uns nicht genau deshalb um ein gesundes Verhältnis bemühen, weil wir jetzt endlich aufwachen und erkennen, wie abhängig wir von der Natur sind? Weil uns bei unserem Waldspaziergang nicht nur Eichhörnchen oder Blindschleichen – geschweige denn Hinterlassenschaften von vierbeinigen Begleitern – begegnen. In der Natur begegnen uns auch innere Wahrheiten. Weil wir dann Antworten auf viele wichtige Fragen finden. Und dieses Potenzial dürfen wir nicht unterschätzen.

Naturessay Nina Marie Müller – LK Kurbel

 

 

 

 

 

Blind wie ein Maulwurf oder doch eher gestrandet auf der Insel der Verblendung

„Die Vögel wissen nichts vom Herzzerreißenden ihres Klanges. Nur der Mensch kann es benennen.“

-Esther Kinsky-

 

Wir sitzen auf einer Bank am Rand des Waldes. Unser Blick gleitet über die weite Lichtung. Die Sonne verschwindet langsam hinter den Spitzen der im Wind tänzelnden Laubbäumen. Die leichte Brise kitzelt an unseren Nasen und weht den blumig duftenden Geruch von Moos und frischem Gras herbei. Die Drosseln und Finken zwitschern ein fröhliches Lied. Die Grillen sind in der Ferne zu hören. Wir verspüren an diesem späten Sommerabend ein Gefühl von Freiheit und ergreifender Melancholie. Weit, weit weg vom Alltag, von den Problemen, vom eigentlichen Leben. Und dies, obwohl wir uns doch nur 10 Minuten Fußweg entfernt von unserer eigenen Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses befinden. Bevor es wieder in den grauen Alltag und die betonierte Stadt geht, lassen wir die natürliche Schönheit vor unseren Augen noch ein wenig nachwirken.

Genau diese Möglichkeit bietet Natur uns, den Menschen. Nicht umsonst wird sie als „Seelenraum, Rückzugs- oder Zufluchtsort“ betitelt. Natur, verstanden als etwas Nichtmenschengemachtes, als etwas natürlich Ganzes, als Gegenstück zur Welt der Kultur, unserer Welt. –Denn genau das ist Natur doch oder?

Generell ist der Begriff „Natur“ historisch und besonders kulturell sehr variabel. Doch was verstehen wir eigentlich wirklich darunter? In meinem Kopf entwickeln sich sowohl Bilder eines plätschernden Wasserfalls als auch die eines düsteren Waldes. Wir Menschen, als sinnliche Wesen, nehmen nicht nur andere Menschen auf bestimmte Art wahr und interpretieren ihren Charakter, ihr Sein – nein; auch die Umwelt wird von uns aus einer bestimmten Perspektive gesehen und aufgenommen. Wir geben dem Wald eine Seele, sehen im Schnee ein romantisches Phänomen und verklären die Natur wie wir sie sehen wollen.

Begriffe wie Freiheit, Unendlichkeit, Ruhe, Schönheit werden automatisch mit Natur, Wildnis und Landschaft assoziiert. Weil wir in Großstädten und Metropolen leben, wir ständig von Menschengemachtem umgeben sind und Natur als Kontrast dessen wahrnehmen, wird sie von uns mit Bedeutung aufgeladen. Aufgeladen mit Gefühlen, Empfindungen, Erfahrungen und Erinnerungen. In der Stadt sind wir umgeben von Regeln und Normen, von Individuen wie uns selbst – doch in der Natur, dort haben wir die Möglichkeit uns frei zu entfalten, zu erkennen wer wir wirklich sind. Wie der Dichter Klaus Ender einst sagte „Wer den Weg zu Natur findet- findet den Weg zu sich selbst.“.

Die Bedeutung von Natur für den Menschen war schon immer gegeben. Das Verhältnis der beiden Komponenten mag sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, doch im Grunde ist es gleich geblieben, oder etwa nicht?

Was für eine Textart eignet sich besser, die Natur zu Versprachlichen, als Gedichte? Schon zu Zeiten der Romantik und der Klassik waren Dichter wie Goethe oder Eichendorff von der Sehnsucht zur Natur getrieben. Besonders die Klassiker sahen in ihr etwas Göttliches. In „Frühzeitiger Frühling“ schwelgt Goethe in Erinnerungen an die warmen, sonnigen Tage des Frühlings und Sommers- „Tage der Wonne, Kommt ihr so bald? Schenkt mir die Sonne, Hügel und Wald?“. Das harmonische Gezwitscher der Vögel in unserem Garten beschrieb auch er damals als „himmlische Lieder“. So scheint es doch eine ähnliche Beziehung zu geben.

Obwohl wir rund 200 Jahre später als die großen Dichter Eichendorff und Goethe leben, geht es uns doch nicht anders, wenn es um den Wechsel der Jahreszeiten geht. Im Frühling und Sommer sind wir glücklich, genießen die Sonne und erfreuen uns an den warmen Tagen von Liebe erfüllt. Doch wie auch Goethe in „An den Mond“ und Hölderlin in „An die Natur“ erwähnen, stirbt jährlich „die freundliche Natur“. Im Herbst verlässt die grüne Farbe die Blätter, die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer und das Wohlbefinden der Menschen fällt in den Keller. Im kalten Dezember angekommen, sind wir begleitet von Dunkelheit und Winterdepressionen. Verständlich ist nun auch, warum damals die Jahreszeiten von größerer Bedeutung waren, als sie beispielsweise heute für uns sind. Wir leben in der Stadt, umgeben von Menschen – selbst bei grauen, regnerischen Novemberwetter genießen wir die Wärme unserer Wohnung und sind dankbar für ein Dach über dem Kopf. Nun sind wir doch auf einmal ganz dankbar, dass wir Natur mehr als „Besuch im Zoo“ auffassen und nicht ständig in ihr Leben müssen wie das Eichhörnchen, das im tiefen Schnee seine Nüsse nicht mehr findet. Denn wie Werther in Goethes „die Leiden des jungen Werther“ schnell verstand, gibt es eben auch ungezähmte Facetten der Natur. Von der utopischen Darstellung im Frühling wendet er sich ab und auch er entdeckt das Zerstörerische als „ein ewig verschlingendes wiederkauendes Ungeheuer“.

Ich bin der Meinung, dass diese einseitige Betrachtung auch heute bei uns der Fall ist. Bei unserer beschränkten Perspektive auf die Dinge konzentrieren wir uns nur auf die Idealisierung der Natur. Wir gehen davon aus, dass diese unerschöpflich ist, unserem Zwecke dient und als Werkzeug unseres Nutzens fungieren sollte. Nicht ohne Grund passt das Zitat „Jeder mag Natur – solange Parkplätze, asphaltierte Wege und Restaurants da sind. Ungezähmte Landschaften ängstigen uns“ wie die Faust aufs Auge zur Einstellung unserer Gesellschaft.

Eigentlich verkörpern wir doch einen Zwiespalt, eine Ambivalenz oder? Auf der einen Seite betrachten wir Natur als Reservat natürlicher Schönheit sowie Objekt ästhetischen Befindens und auf der anderen Seite beuten wir sie zu unserem Profit maßlos aus. Genau wie unsere innere Sehnsucht nach der Natur und das anschließende Unwohlsein, wenn es zu viel in unseren Augen ist. Ein amüsantes Beispiel meiner Meinung- die Wolfspopulation in Deutschland. Es sind wieder mehr Wölfe in den deutschen Wäldern unterwegs! – Ja, na gut, es ist immer noch eine verschwindend geringe Anzahl und die von ihnen ausgehende Gefahr ist durch die Scheu und das Meiden von Menschen in etwa so groß wie in Deutschland von einem Alligator gefressen zu werden, aber egal. Massenhysterie, Angst und Schrecken beherrschen die Medien. Ihr habt Recht, wir müssen etwas dagegen tun! Wir schieben jetzt einmal den romantisierten Gedanken von der Natur beiseite und wildern diese fünf Wölfe in unseren Wäldern ohne Rücksicht auf dessen Auswirkungen. –toller Plan.

Doch wenn wir auch in weiteren 200 Jahren Dichter haben wollen, die mit der Beschreibung von Naturphänomenen unser Herz zum Glühen bringen, sollten wir in Deutschland nicht täglich Grünflächen von der Größe von 100 Fußballfeldern abholzen, sondern vielleicht einmal einen Gedanken der Natur schenken und eine Bereitschaft zum Verzicht an den Tag legen. Denn nicht der technische Fortschritt tut unserer Seele gut, vielmehr der Ausflug an den See oder der Spaziergang übers Feld. Wir sollten uns definitiv nicht als Herren der Natur betrachten, sondern mehr als Teil von ihrem Ganzen, weil genau das sind wir. Nicht mehr, nicht weniger.

Wir empfinden die Natur oft als etwas Schönes, Harmonisches und als sehenswert aus dem einfachen Grund, dass sie einen Kontrast zum grauen Alltag darstellt – eben etwas Besonderes. Ein Kontrast zu der sonst menschengemachten Umgebung. Doch mit Bezug auf mein Anfangszitat von Kinsky: verklären wir die Natur nicht vielleicht doch zum reinen Konstrukt unserer Fantasie? –Nein, ich denke nicht.

Ja, mit dem Satz „Natur ist für mich…“ beziehen wir uns klar auf die Imagination, doch Imagination ist in diesem Fall nicht zwangsläufig das Gegenteil der Wirklichkeit, vielleicht mehr ein Teil davon?

„Die Natur muss gefühlt werden“ –In diesem Fall bin ich ganz auf Alexander von Humboldts Seite. Es ist nicht die Existenz der alten Tanne im Wald allein, die uns zum Grübeln bringt. Wir denken an all die Jahre, die sie schon vor uns auf dieser Welt war. Wir denken an ihre Entwicklung vom kleinen, zerbrechlichen Spross zum prächtigen Baum. Wir beziehen ihr Ende, welches sie im Sturm letzte Nacht fand, auf unsere eigene Sterblichkeit und sind von den Emotionen überwältigt. In Rilkes „Blaue Hortensie“ ist die Natur auch plötzlich nicht mehr himmlisch, golden und schön, sondern trocken, stumpf und rau. So erkennt auch er durch den Wechsel der Jahreszeiten die „eigene Lebens Kürze“.

Ein trauriger, aber auch schöner Gedanken, wie ich finde, den Rilke in sein Gedicht miteinbezieht. „Biophilie“-die Liebe zum Lebendigen; ist es nicht genau das was uns in unserem tiefsten Innersten in die Natur ruft? Unser intuitives Gefühl, dass ein Erlebnis in der Natürlichkeit des Waldes uns gut tut. Sind wir nicht alle ein Teil von der Natur, der Wildnis? Allein evolutionsbedingt haben wir als Spezies Mensch doch schon den Großteil unserer Existenz in den Tiefen der Wälder und nicht im zwei Zimmer Apartment in Manhattan im 16. Stock verbracht. Also warum entwickeln wir eine menschliche Abgrenzung von der nichtmenschlichen Natur? -Ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt, dass wir die Wildnis als Gegenwelt unserer Kultur wertschätzen. Scheint so, als würden wir unsere Meinung doch häufiger mal wechseln. Vielleicht je nachdem wie es uns gerade passt, oder nicht? Auf der einen Seite sprechen wir in Ländern des Sahels Bäumen menschliche Eigenschaften und Fähigkeiten zu und auf der anderen Seite behandeln wir die Natur nur gerade so, damit wir das Überleben der Menschen zu sichern. Komisch oder nicht?

Da stellt sich doch die Frage, was ist der Mensch denn eigentlich. Ich denke, er entsprang der Natur, lebte für Jahrtausende in ihr – also warum sollte er kein Teil von ihr sein? Der Mensch ist doch nicht allein. Es geht um seine Verbindung zur Umwelt. Man kann den Menschen und die Natur nicht getrennt voneinander Betrachten. Schon 1795 beschrieb Hölderlin die Fülle der Natur als allumfassend und fühlte sich umschlossen ihrer Schönheit. Umschlossen- ja, genau dieses Wort passt, denn egal, wie krampfhaft wir versuchen mit riesen Metropolen die Natur zu verdrängen, sie wird immer ein Teil von uns bleiben. Auch wenn wir soweit das Auge reicht nur grauen Beton in unserem Blickfeld haben, der innere Drang, die tiefe Sehnsucht nach Natur wird uns ein ewiger Begleiter sein.

„Die Vögel wissen nichts vom Herzzerreißenden ihres Klanges. Nur der Mensch kann es benennen.“ Damit habe ich begonnen, damit werde ich schließen. Wir haben das gespaltene Verhältnis zwischen Mensch und Natur nun geklärt, doch was ist unser Fazit? Schon zu Zeiten von Goethe und Eichendorff wurde die Natur geteilt porträtiert. Ja, die romantisierte Darstellung der ersten Sonnenstrahlen im erwachenden Frühling auf der einen Seite, aber eben auch die ungezähmte und fortreißende Wildnis auf der anderen. So auch im Laufe der Zeit. Mascha Kaleko, 150 Jahr später, denkt an die unbeschwerte Kindheit und den Ausflug im Schnee. Wohingegen Annette von DrosteHülshoff in der erdrückenden Hitze staub atmet. Wir sind umgeben von zweigeteilter Meinung über die Natur. Aber sein wir doch mal ehrlich, wer wünscht sich nicht im dunklen Winter die warmen Sommertage und im heißen Sommer den romantischen Ausflug im Schnee? Denn genau so sind wir Menschen eben, immer auf der Suche nach etwas, das wir nicht haben. Je nach dem wir es uns passt, so betrachten wir die Natur. Dies prägt unser Verhältnis zu ihr. Eigennutz und Bequemlichkeit, aber auch Bewunderung und Wertschätzung.

Kunstausstellung im Häuschen auf dem Dreieichplatz

Herr Bürgermeister Martin Burlon eröffnete am 11. November 2021 die Ausstellung, die bis zum 2. Dezember im Häuschen auf dem Dreieichplatz zu sehen ist. Gezeigt werden Modelle „Mein Traumhaus“, die unter Berücksichtigung von Ökologie, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und Effizienz im Kunstunterricht während des Lockdowns entstanden sind.

 

Geschichts-LK entwirft Karikaturen zu historischen Themen

Karikaturen sind ein einflussreiches Medium unserer Gegenwart zur Transportation politischer oder gesellschaftlicher Botschaften und Meinungen. Ihre Analyse und Interpretation wird daher im Geschichts- und PoWi-Unterricht ausführlich geübt.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte von Herr Stephan aus der Q3 im Unterricht schon viele historische Karikaturen entschlüsselt haben, durften sie jetzt einmal – anstelle einer schriftlichen Klausur – selbst Karikaturen zu einem historischen Thema ihrer Wahl aus dem bisherigen LK-Unterricht erschaffen. Denn wie könnte man Karikaturen besser verstehen, als wenn man selbst einmal eine Karikatur entwirft?

Dabei sind einige beeindruckende Werke herausgekommen:

 

Hinweis des Webmasters: Die Darstellung des Hakenkreuzes in einigen der Karikaturen erfolgt gemäß § 86 StGB Absatz 4.

Plötzlich Politiker*in!

Die da oben, was machen die eigentlich? Nur immer reden?? Wie aber geht Politik eigentlich? Wie fühlt sich das an, wenn andere Fraktionen anderer Meinung sind?

Ein Planspiel in Kooperation mit dem Hessischen Landtag machte diese Erfahrung erlebbar! Kurz vor den Herbstferien haben die PoWi-Leistungskurse digital an dieser “Experience Democracy” teilgenommen. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler in verschiedene politische Fraktionen eingeteilt, mussten sich Meinungen zu bestimmten Themen bilden und dann mit den anderen Fraktionen zu einer Entscheidung kommen – wie im echten Landtag eben.

Sven Zalac und Eric Linder standen als Organisatoren den Schüler*innen vor Ort bei technischen Fragen zur Seite und begleiteten das Projekt in ihren Kursen. Das Video zum Planspiel gibt’s sogar auf der Website “Junger Hessischer Landtag” zu sehen, klick hier:

 

 

 

Weibelfeldschule gestaltet Kalender

Mit verschiedenen Motiven versüßen uns in diesem Jahr die Schüler*innen der Jahrgänge 6, 7 und 9 die Vorweihnachtszeit. Ab November werden die Kalender an vielen Verkaufsstellen in ganz Dreieich, aber natürlich auch in unserer Bücherei für je 10,- verkauft.

Der Erlös kommt verschiedenen Projekten in ganz Dreieich zugute. Denn der Dreieicher Weihnachtskalender e.V. wird bereits im 20. Jahr mit dem Geld aus dem Verkauf des Kalenders und der Unterstützung von Projektpat*innen viele gemeinnützige Projekte finanzieren.

Wir danken allen großen und kleinen Künstler*innen, den Organisatorinnen Frau Gerhardt und Frau Riedl, der Bläserklasse für ihre Unterstützung beim Tag der Präsentation, den Projektpat*innen und natürlich ganz besonders dem Verein für dieses besondere Geschenk an uns alle in der Vorweihnachtszeit!

 

 

 

Wir nehmen teil am Wettbewerb „Känguru der Mathematik 2021“

Das Känguru kommt an die Weibelfeldschule
Auf dem Schulgelände wurde es schon einige Male gesichtet. In seinem Beutel versteckt es nicht nur ein kleines Känguru-Baby sondern auch mathematische Knobeleien und Preise für alle Teilnehmenden.

Was hat es mit diesem Tier auf sich?

Mit dem Känguru verbindet sich ein Multiple-Choice-Wettbewerb, der aus Australien (1978) kommt von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt wurde. Für Deutschland ist der Berliner Verein „Mathematikwettbewerb Känguru e.V.“ mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin zuständig. Der internationale Känguru-Tag ist jedes Jahr der 3. Donnerstag im März, dieses Jahr am Donnerstag, dem 18. März 2021.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet die Durchführung des Wettbewerbs in diesem Jahr in Distanz im Zeitraum zwischen dem 18. und 26. März 2021 von zu Hause aus statt. Vielleicht triffst du in dieser Zeit noch häufiger das Känguru bei uns an der Weibelfeldschule.

Welches Ziel hat der Wettbewerb?
Weitere Informationen findest du auf der Webseite www.mathe-kaenguru.de.

Wenn du auch am Känguru-Wettbewerb teilnehmen möchtest, findest du hier den Elternbrief. Fülle ihn aus, lass ihn von deinen Eltern unterschreiben und sende ihn an , , oder

Woche der Gartenvögel – Jetzt mitmachen!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

willkommen in der Woche der Naturwissenschaften. Passend dazu haben wir drei Mitmach-Aktionen zum Thema “Unsere heimischen Vögel” für euch zusammengestellt. Wir freuen uns auf eure Ergebnisse. Viel Spaß!

1. Die Turteltaube: Vogel des Jahres 2020

“Schau dir die zwei Turteltauben an…!” Bei diesem Satz denkt jeder automatisch an ein verliebtes Paar. Kein anderer Vogel wird so stark mit der Liebe verbunden. Die Turteltaube steht aber auch für Glück, Friede und Hoffnung. Sie ist passenderweise Vogel des Jahres 2020. Aber wie und wo lebt eigentlich eine Turteltaube, wie sieht sie aus?

Beschäftige dich kreativ mit der Turteltaube als Lebewesen. Informiere dich dafür zunächst über ihre Lebensweise und ggf. darüber, warum und seit wann sie eigentlich Symbol der Liebe ist.
Bereite die Ergebnisse oder Teilergebnisse deiner Recherche kreativ auf, z.B.

  • als Steckbrief mit Bildern auf einem Plakat
  • in Form einer Zeichnung
  • in Form einer Liebesgeschichte oder eines Gedichtes
  • fertige eine Skulptur aus Gips, Karton, Knete oder Pappmaché

Ausgangspunkt deiner Recherche: http://www.nabu.de
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an

2. Wasser für die Vögel

Ein weiterer trockener Sommer soll vor uns liegen. Ein guter Grund etwas für unsere gefiederten Freunde zu tun. Durch eine selbst gebaute Vogeltränke für euren Balkon oder Garten gebt ihr den Vögeln schon jetzt eine Gelegenheit sich abzukühlen und den Durst zu stillen. Dokumentiere den Bau und/oder das Ergebnis deiner selbstgebauten Vogeltränke!

Bauanleitung:

  • Material: großes Blatt (z.B. Rhababerblatt, Weißkohlblatt, Wirsingblatt), Zement, Sand, Zeitung und ggf. Buttermilch
  • Durchführung:
    • Zeitung auslegen und einen Sandberg darauf anhäufen, anfeuchten und festklopfen
    • das Blatt auf den Sandberg legen (Blattinnenseite liegt auf dem Sand)
    • Zement nach Anleitung anrühren und ca. 1-2 cm dick über dem Blatt verteilen, aushärten lassen
    • nach dem Aushärten vorsichtig umdrehen und das Blatt abziehen
    • wenn ihr die Tränke mit Buttermilch bestreicht, bekommt ihr ein verwittertes Aussehen

Weitere Bauanleitungen findet ihr auch im Internet, z.B. für eine hängende Vogeltränke
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an

3. Stunde der Gartenvögel

Der NABU (Naturschutzbund) ruft zur 16. Stunde der Gartenvögel auf und wir machen mit! Große Vogelzählaktion vom 8. bis 10. Mai 2020.
Am zweiten Mai-Wochenende könnt ihr euch einen Tag aussuchen, an dem ihr euch auf die Lauer legt und 1 Stunde lang Vögel beobachtet, zählt und dokumentiert. Die Ergebnisse schickt ihr dem Naturschutzbund und seid damit Teil der größten wissenschaftlichen Mitmach-Aktion Deutschlands. Und so geht’s:

  1. Einen Tag aussuchen (8.- 10. Mai) und sich eine Stunde Zeit nehmen
  2. Im Garten, Park oder Balkon gemütlich machen, ausgestattet mit der NABU-App, der Zählkarte oder Stift/Papier, ggf. auch mit einem Fernglas
  3. Vögel beobachten, zählen und die gesichtete Anzahl aufschreiben (Beachte die Zählhilfe weiter unten).
  4. Ergebnisse per Post, Online-Formular oder über die App an den NABU senden und mit etwas Glück gewinnen
  5. Meldeschluss der Ergebnisse beachten: 18. Mai 2020

Die Erklärung der Zählmethode, das Online-Formular und weitere Informationen findet hier. Es gibt eine Zählhilfe und einen Meldebogen.

Ihr könnt auch die Ausmalvorlage “Gartenvögel” sowie einen eigenen Vogelsteckbrief verwenden, um euch beim Erkennen und Wiedererkennen der Vögel zu helfen.

Auch hier freuen wir uns über Bilder eurer Beobachtungsplätze und Beobachtungen! Sendet sie an

 

 

Stress lass nach – Special in der neuen Schulzeitung

Im neuen Heft unserer Schulzeitung dreht sich diesmal alles um Stress: wofür er gut ist, wann es zu viel wird und wie man mit ihm umgehen kann. Außerdem haben wir mit SchülerInnen gesprochen, die Fridays for Future unterstützen und auch mit welchen, die die Bewegung kritisch sehen. Unsere LehrerInnen stellen ihre liebsten Haustiere vor und die Französischklassen haben ein tolles Rezept für euch vorbereitet. Dies uns mehr im neuen Heft! Klickt euch rein (auf Bild klicken). In der Bücherei gibt es das Heft außerdem kostenlos zum Mitnehmen.

Infotag an der Goethe-Universität Frankfurt

Der nächste GoWiWi-Infotag findet am 5. Juli von 12-15 Uhr im Festsaal des Casinogebäudes auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt und bietet Einblicke in den Aufbau und die Inhalte der Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspädagogik. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.wiwi.uni-frankfurt.de/studium/studieninteressierte/bachelor/gowiwi-infotage.html

Informationsabend „Kurswahlen für die Qualifikationsphase“

Wir laden Sie recht herzlich zu einem Informationsabend zum Thema „Kurswahlen für die Qualifikationsphase“ ein.
Wir möchten Sie an diesem Abend umfassend über die Regelungen bezüglich der Kurswahlen bzw. über die Bedingungen in der Qualifikationsphase informieren, damit auch Sie als Eltern Ihre Kinder bei der bevorstehenden Wahl der Leistungs- und Grundkurse für die nächste Jahrgangsstufe unterstützen können. Darüber hinaus wird Herr Becker von der Bundesagentur für Arbeit Langen anwesend sein, um Ihnen Alternativen zur schulischen Laufbahn aufzuzeigen.

Die Veranstaltung findet am Montag, 19. Februar 2018 von 19:30 bis ca. 21 Uhr in der Aula der Weibelfeldschule statt.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahmeabsicht bis zum 16. Februar zurück.

Elternseminar “Wie kann ich mein Kind in der Berufsorientierungsphase unterstützen?”

Am 2. November 2017 findet um 19:30 der Workshop “Wie kann ich mein Kind in der Berufsorientierungsphase unterstützen?” statt. Der Workshop wird gehalten von Frau Susanne Stock von Pathfinder Consulting, Frankfurt und findet im Raum 62 statt.

Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.