Weibelfeldschule erhält Auszeichnung „Verbraucherschule Bronze“

Wir freuen uns sehr, bekanntzugeben, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband die Weibelfeldschule als Verbraucherschule Bronze ausgezeichnet hat.

Diese Ehrung würdigt Schulen, die Verbraucherbildung engagiert, nachhaltig und lebensnah umsetzen und dabei die Kriterien LebensweltbezugPartizipationHandlungsorientierung und Sichtbarkeit in besonderer Weise erfüllen.

Jury würdigt die vielfältige Arbeit unserer Schule
In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass die Weibelfeldschule mit zahlreichen durchdachten und kreativen Maßnahmen zeigt, wie Verbraucherbildung fest und nachhaltig im Schulalltag verankert werden kann. Besonders betont wird:

  • die solide Basis an bestehenden Projekten,
  • die vorbildliche Dokumentation und Nachweisführung,
  • die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler sowie
  • die vielseitigen kreativen und digitalen Ansätze.

Beispiele aus der Praxis

Schülerzeitschrift-AG:
Ein herausragendes Beispiel ist die eigenständig gegründete Schülerzeitschrift-AG, in der die Jugendlichen Verantwortung für Recherche, Redaktion, Design und Veröffentlichung übernehmen. Themen wie nachhaltiger Konsum, soziale Gerechtigkeit oder Digitalisierung werden dort aus Sicht der Lernenden reflektiert und kreativ aufbereitet.

Digitale Verbraucherbildung:
Mit Tools wie Canva und TaskCards nutzt die Schule moderne digitale Medien, um Verbraucherbildung zeitgemäß zu gestalten.

Künstlerische Projekte & Nachhaltigkeit:
Kunstprojekte thematisieren globale Herausforderungen wie Biodiversitätsverlust oder Plastikverschmutzung. Dabei kommen Recyclingmaterialien und naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz.

Ackerschule:
Im Rahmen der Ackerschule bauen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften Gemüse an. Die Ernte wird im Kollegium gegen Spenden abgegeben – ein praktischer Lernort zu Wertschätzung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln.

Die Jury betont, dass all diese Projekte zeigen, wie junge Menschen zu kritisch denkenden und verantwortungsbewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern ausgebildet werden.

Schülerperspektive
Oskar, Schüler und Mitglied der Projektgruppe, berichtet: „Im Rahmen der didacta Bildungsreise präsentierten wir unser Projekt Zukunftsschmiede Trendhub. Nach dem Austausch mit einer Vertreterin der Verbraucherschulen erhielten wir die Einladung zur offiziellen Bewerbung – ein Kontakt, der direkt über uns Schülerinnen und Schüler entstand.“

Verbraucherbildung an der Weibelfeldschule
Unsere Verbraucherbildung orientiert sich stark an der Lebenswelt der Jugendlichen.
Es geht um Themen, die im Alltag wirklich wichtig sind: GeldKonsumNachhaltigkeit, digitale Kompetenzen und vieles mehr.

Wichtige Prinzipien unserer Arbeit:

  • Mitbestimmung: Schülerinnen und Schüler bringen eigene Ideen ein und gestalten aktiv mit.
  • Praxisorientierung: Projekte werden nicht nur theoretisch behandelt, sondern praktisch umgesetzt.
  • Sichtbarkeit: Aktionen und Ergebnisse finden ihren Weg in die Schulgemeinschaft – etwa durch Präsentationen, Ausstellungen oder die Schülerzeitung.

Mit dieser Auszeichnung bestätigt die Weibelfeldschule ihren Weg, Verbraucherbildung dauerhaft und zukunftsorientiert im Schulprogramm zu verankern.

Feierliche Preisverleihung in Berlin
Die Auszeichnung wird im März 2026 in Berlin offiziell überreicht. Die Urkunde übergibt Dr. Stefanie Hubig, Bundesverbraucherschutzministerin.

Bereits seit 2022: Zertifikat „Umweltschule“
Schon 2022 erhielt die Weibelfeldschule das Zertifikat Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft, was die kontinuierliche Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit unterstreicht.

„Ein Leben Ohne…“ – Interdisziplinäres Kulturprojekt und dritte Awareness-Ausstellung der Weibelfeldschule

Mit dem Projekt „EIN LEBEN OHNE…“ setzt die Weibelfeldschule ein starkes künstlerisches und pädagogisches Zeichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, worauf wir als Individuen und als Gesellschaft verzichten können, wollen oder vielleicht sogar sollten.
Der Begriff „Verzicht“ ist dabei bewusst offen gedacht und umfasst sehr persönliche Entscheidungen – etwa den bewussten Umgang mit Smartphones, Streaming-Diensten und sozialen Medien oder den reduzierten Konsum von Plastik und Süßigkeiten.

Das Projekt ist angelehnt an das Prinzip der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie die Sustainable Development Goals (SDGs).

Ziel dieses umfangreichen Vorhabens ist es, den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II einen innovativen, ganzheitlichen Zugang zu einem gesellschaftlich relevanten Thema zu ermöglichen. Durch die Verbindung von Darstellendem SpielKunst und Musik entstehen vielfältige kreative Ausdrucksformen, die persönliche Reflexion fördern und ein tiefgehendes Verständnis für künstlerische Prozesse ermöglichen.

Eine zentrale Rolle spielt die Tänzerin und Choreografin Silke Wiegand, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, wie individueller Verzicht und persönliche Gewohnheiten in Bewegung übersetzt werden können. Die entstehende Choreografie beschäftigt sich bewusst mit Pausen, Ruhemomenten und Stillstand – Elemente, die dem Thema eine völlig neue ästhetische und emotionale Perspektive verleihen und das Theaterstück um eine tänzerische Ebene erweitern.

Das Leitmotiv des Projekts lautet: „Ein Leben Ohne – ohne was? Ohne wen?“ Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aus künstlerischen, musikalischen, plastischen und körperlichen Blickwinkeln mit Fragen nach Lebensstilen, Bedürfnissen, Werten und der eigenen Haltung auseinander. Ihre Ergebnisse werden im Rahmen der dritten Awareness-Ausstellung der Weibelfeldschule präsentiert.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Vernissage am 24. Juni 2026 in der Stadtgalerie Dreieich, bei der die entstandenen Kunstwerke, Performances und Szenen öffentlich ausgestellt und auf der Bühne gezeigt werden. Die Ausstellung macht sichtbar, welche Vielfalt an Gedanken, Perspektiven und künstlerischen Ideen im Projekt entstanden sind.

Ermöglicht wird „EIN LEBEN OHNE…“ durch die Kunstvoll-Förderung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die das Projekt mit 8.500 Euro unterstützt. Damit werden sowohl Materialien als auch die Zusammenarbeit mit Silke Wiegand finanziert. Zusätzlich stärkt der Förderverein der Weibelfeldschule das Vorhaben durch seine Unterstützung.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und bewusst Schüler*innen sich mit Zukunftsfragen auseinandersetzen können – und lädt die gesamte Schulgemeinschaft ein, Verzicht nicht als Verlust, sondern als Chance und künstlerischen Impuls zu verstehen.

Screenshot

Zukunftsschmiede „TrendHub“: Präsentation auf der didacta in Stuttgart

Am Freitag, den 14. Februar 2025, präsentierte die Weibelfeldschule ihr innovatives Bildungsprojekt Zukunftsschmiede „TrendHub“ vor großem Publikum
auf der didacta, der größten Bildungsmesse Europas, in Stuttgart. Diese beeindruckende Präsentation hob den interdisziplinären und partizipativen Ansatz
der Weibelfeldschule hervor und zeigte, wie Schülerinnen und Schüler aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft beteiligt werden.

Die Zukunftsschmiede „TrendHub“ kombiniert einen ThinkTank und DoTank, die als Plattformen für kreative Ideen und deren Umsetzung dienen. In den verschiedenen AGs, angeführt von der AG Schülerzeitschrift, die der Schüler Oskar leitet, entwickeln die Schülerinnen und Schüler innovative Projekte, die in Medien wie einer Schülerzeitschrift, einem Instagram- und Tiktok-Kanal sowie einem YouTube- und Podcast-Studio zum Ausdruck kommen.

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Geplante künstlerische Wandgestaltung für kreativer Lernorte

Ein zukünftiges Highlight des Projekts ist die geplante künstlerische Gestaltung der Wände für die Schülerredaktion des neuen Schülermagazins. Unter der Anleitung der Künstlerin Tanja S.F. Hoffmann soll der lichtdurchflutete „ThinkTank“ in der Bibliothek zu einem außerschulischen Lernort umgestaltet werden,
der Raum für Kreativität und innovative Ideen bietet.

Parallel dazu ist die Fotografin Melina Keil für die Wandgestaltung des ehemaligen AV-Studios vorgesehen, das zu einem hochmodernen MakerSpace
umgestaltet werden soll. Dieser „DoTank“ wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre im ThinkTank entwickelten Ideen in die Tat umzusetzen.

Ein Vorbild für partizipative Bildung

Das Projekt Zukunftsschmiede „TrendHub“ bereichert nicht nur die schulische Bildungskultur, sondern stärkt auch die notwendigen Fähigkeiten, Kompetenzen und Werte für eine nachhaltige Entwicklung. Es ist ein zentraler Bestandteil der Schulentwicklung und trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler das Selbstvertrauen und die Fähigkeiten entwickeln, um die globalen Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und ihre Träume zu verwirklichen.

Präsentierende Schülerinnen und Schüler

Die kreative und zukunftsweisende Arbeit der Schülerinnen und Schüler wurde auf der didacta und bei einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Schülervertretung, der Schülerzeitung, dem Landrat, dem Schulträger und dem Bürgermeister vorgestellt.
Zu den präsentierenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 13 gehörten:
Emilia und Olga (Jgst.8), Jakob, Elif und Charlotte (Jgst.9), Kajsa und Mia (Jgst.10), Oskar (Jgst.11), Amelie und Mark (Jgst.13).

Die Weibelfeldschule setzt mit der Zukunftsschmiede „TrendHub“ ein starkes Zeichen für partizipative und interdisziplinäre Bildung und zeigt,
wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitwirken können.

 


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Die erste Ausgabe unserer neuen Schülerzeitschrift 4OMO (Fear of Missing Out)!

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Freude präsentieren wir Euch die erste Ausgabe unserer neuen Schülerzeitschrift 4OMO (Fear of Missing Out)! 4OMO ist eine Zeitschrift von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler. Es geht um Themen, die uns interessieren, bewegen und die wir gut finden. Themen, die unsere Freizeit bestimmen und über die wir uns mit unseren Freundinnen und Freunden austauschen.

Entstanden ist 4OMO in der dazugehörigen schülergeleiteten AG und dem WP-Kurs Schülerzeitschrift. Mit einer Menge Engagement, Kreativität und Neugier haben wir für unser Zeitschriften-Projekt viele digitale Tools verwendet. Grundlage für die Recherche der redaktionellen Texte und deren Einteilung in Rubriken ist Taskcard. Für die grafische Darstellung haben wir eigene Grafiken in Procreate gestaltet und themenbezogene Bilder mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Zusammengestellt haben wir die Zeitschrift mit dem Programm Canva, einer intuitiven Oberfläche, die leicht zu erlernen ist.

In dieser Ausgabe liegt der Fokus auf BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung), welche sich durch jeden Artikel ziehen und ihre Wichtigkeit unterstreichen. Ein Highlight war das Shooting des Titelbilds sowie der Portraits der Redaktion.

Unser Dank gilt Frau Rectanus ­Grießhammer, Frau Caruso und Herrn Subtil, die zum Schluss noch einmal über alle Texte gelesen haben. Leider mussten wir die ursprüngliche Anzahl der Artikel kürzen, da wir aus Kostengründen die Zeitschrift mit weniger Seiten als geplant drucken mussten. Artikel, die es nicht mehr ins Heft geschafft haben, kommen in die Onlineausgabe, zu finden auf der Homepage der Weibelfeldschule.

Wir wünschen euch viel Spaß mit „4OMO – Fear of Missing Out“ und dass Ihr beim Lesen genauso viel Freude habt, wie wir beim Erstellen. Sagt uns, wie euch die Schülerzeitschrift gefällt, welche Themen ihr vermisst und was wir noch besser machen können! Wir freuen uns über eure Rückmeldungen.

Eure Redaktion

4OMO lesen!

 


4OMO – Fear of Missing Out. Trend & Lifestyle Magazin
Von Schülerinnen und Schülern für die Schulgemeinschaft und die Region
Herausgeber: Schülerredaktion der Weibelfeldschule, Zukunftsschmiede „TrendHub“


Die Schülerzeitschrift ist im Druck und wird mit den Zeugnissen ausgeteilt. Es wurden auch Werbespots dafür produziert (AG YouTube-Studio)

Die Schülerzeitschrift „4OMO – Fear of Missing Out“ ist interaktiv und mit TikTok und Insta-Beiträgen durch QR-Codes digital unterstützt.

Für alle ausführlichen News aus der Weibelfeldschule gibt es den Instagram-Account Weibelfelschule, den der WP-Kurs „Social Media“ verwaltet.

Die Zukunftsschmiede „TrendHub“ ist ein interdisziplinärer ThinkTank & DoTank (MakerSpace), die innovative Ideen fördert. Schülerinnen und Schüler können ihre kreativen Projekte in einer Schülerzeitschrift, auf Instagram, YouTube, TikTok und in Podcasts präsentieren. Hier entstehen zukunftsweisende Inhalte und spannende Diskussionen, die die Welt von morgen gestalten.

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Platz 1 beim Beton-Art-Award 2024

Es war einmal…

Es war einmal ein grauer Baustoff, den man von dicken Wänden, Fundamenten, hohen Gebäuden oder stabilen Brücken kannte – wenig wahrgenommen und oftmals stark unterschätzt: Die Rede ist von Beton.

Doch Beton kann viel mehr: Er ist der Kreativbaustoff des 21. Jahrhunderts. Das zeigen Kinder und Jugendliche seit dem Jahr 2012 – damals startete der Beton-Art-Award in die erste Runde.

In den ersten Jahren des Wettbewerbs waren es ausschließlich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 aus den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg, die sich im Rahmen des Beton-Art-Awards dem spannenden Baustoff widmeten. So gab es in den Jahren 2012 bis 2015 jährlich ein bestimmtes Thema, zu dem die jungen Teams ein eigenes Kunstwerk kreierten: Sei es ein Frühstückstablett oder ein Pflanzenuntersetzer als Gussform – die spannenden Aufgabenstellungen zogen viele kreative Köpfe an.

Ab dem Jahr 2016 wurde der Wettbewerb schließlich auf ganz Deutschland ausgeweitet. Teilnehmen dürfen außerdem die Klassenstufen 7 bis 11. In der Aufgabenstellung sind die Teilnehmenden inzwischen ganz frei, wodurch jedes Jahr die verschiedensten Betonkunstwerke gekürt werden.

Hier gibt’s den vollständigen Rückblick mit einer kleinen Vorstellung der ersten drei Plätze jeder Wettbewerbsrunde – viel Spaß beim Stöbern und Inspirieren lassen!

 

 

Platz 1 ging an „Die Container Wächter + Drache Norbert“ (9. und 10. Klasse, Weibelfeldschule, Dreieich)

Aufgeteilt in Kleingruppen haben die Schülerinnen und Schüler der Weibelfeldschule lebensgroße Figuren geschaffen. Die Wächter und der Drache Norbert stehen auf dem Schulhof und beschützen symbolisch die Container-Klassenräume. Für die Kunstwerke wurde der Beton technisch anspruchsvoll mit Textilien verbunden. Dadurch entstanden vielfältige und ästhetisch anspruchsvolle Skulpturen. Großartig, dass sich insgesamt 135 Schülerinnen und Schüler in das Projekt eingebracht haben.

 

Surreale Collagen nach Max Ernst

Im Rahmen des Themas Künstliche Intelligenz haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse G7c bemerkenswerte Kunstwerke geschaffen. Die Aufgabe war „surreale Collagen nach Max Ernst“, unter Hinzufügen von grafischen KI-Elementen die auf die Elemente und Figuren Bezug nehmen.

Jeder Lernende hat dabei eine eigene Interpretation des Themas in seinem persönlichen Kunstwerk zum Ausdruck gebracht. Diese Werke haben wir bei dem Schulförderpreis der Sparkasse 1822 eingereicht. Wir drücken die Daumen.

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Mystische Skulpturen „Die Wächter“ aus Kunstunterricht und Wahlpflichtunterricht der Jahrgänge 9 und 10

Das Geheimnisvolle, das Mystische treffen den Nerv der Zeit. Die schlichte Kutte der „Wächter“ fokussiert auf den Kopf. Doch unter der Kapuze ist …? Es entsteht beim Betrachten der verschiedenen artigen Masken eine Sogwirkung.

Was ist eine Statue?
Anders als bildliche Kunstwerke sind Skulpturen und Plastiken nicht nur visuell, sondern auch haptisch „erfahrbar“ und können frei im Raum positioniert werden.

Material: Upcycling Material wie Verpackungen, Holz und Sperrmüll aus dem Keller der Weibelfeldschule, Schaumstoff, Luftpolsterfolie, Luftballon, Tape, Kordel, Ton, Tauchbeton, Zement & Gips
Technik: Skizzen, Konstruktionsplan, Modellbau mit Holz & Beton

 

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Ein Licht für den Frieden: Illumination des Kunstweihnachtsbaum mit musikalischer Begleitung

Ein interdisziplinäres Kunst-Musikprojekt der Weibelfeldschule und der Bürgerinnen und Bürgern von Dreieich: Das Projekt für 2023 lief unter dem Motto „Mit Kunst und Musik für den Frieden“ und entstand in der Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Bläserklasse 2.0 und der AG Digitales Zeichnen und Street Art.

Der Kunst–Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz in Dreieich Götzenhain ist seit Jahren eine feste Institution und weit über die Grenzen Dreieichs bekannt und beliebt. Der Tradition folgend, haben in diesem Jahr wieder die Kinder und Schüler den Kunst-Weihnachtsbaum 2023 mit ihren eigens erstellten Botschaften zum Thema Frieden geschmückt. Ermöglicht hat das ein kleiner Kreis von Sponsoren und unter der Federführung von Tanja in SF Hoffmann künstlerisch umgesetzt.

Am 1. Dezember um 17:30 war es so weit, die Künstler, Musiker, Bürger und Bürgerinnen ließen den Friedens-Kunstweihnachtsbaum zusammen mit Bürgermeister Burlon erleuchten.
Die Schüler und Schülerinnen der Weibelfeldschule die den Friedens-Kunstweihnachtsbaum schmückten und mit großen auf Fahnen gedruckten Kunstwerken säumten konnten stolz auf sich sein. Die hohe Zahl an Besuchern groß und klein mit Weihnachtspunsch versorgt, ließ keinen Zweifel aufkommen.

 

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Für das gute Gelingen sorgten: Ralf Kudernak, Tanja SF Hoffmann, Jörg Kreuzer, Isabel Kreuzer, Reinhold Gerhardt, Sven Thiele, Pfarrerin Barbara Schindler, Bürgermeister Martin Burlon, Karl Nargang- Grundschule Götzenhain, Evangelische Kindertagesstätte Götzenhain, Kunst-AG Weibelfeldschule sowie die Bläserklasse 2.0 der Weibelfeldschule.

KUNSTVOLL-Förderung im Schuljahr 2023/2024 in der Weibelfeldschule

WAS IST KUNSTVOLL? DER KULTURFONDS FRANKFURT RHEINMAIN – WIR FÖRDERN KULTUR

Projekte der Bildenden und der Darstellenden Kunst, werden von professionellen Künstlern/innen begleitet und unterstützt. Jugendliche können bei dieser gemeinsamen schöpferischen Arbeit ihr theoretisches Wissen fächerübergreifend mit eigenen Erfahrungen bereichern und mit Leben füllen. Diese kulturelle Praxis weckt ungeahnte Fähigkeiten und fördert die persönliche Entwicklung.

 


Die Jury der KUNSTVOLL-Förderung vergab ein Fördergeld von 8.220 Euro für das Graffitiprojekt:

Kunstunterricht im Makrobereich – abschwächende Biodiversität


 

PRÄSENTATION & AUSSTELLUNG in der Stadtbücherei Dreieich

Werke der Aktion, die unter diesem Thema im Schuljahr 2023/2024 entstehen, werden in der Stadtbücherei Dreieich in der Galerie ab 01.07.2024 ausgestellt. Bei der Vernissage soll auch die Presse eingeladen werden. Das Thema „schwindende Biodiversität“ wird in verschiedenen Unterrichtsfächern interdisziplinär integriert, kontinuierlich über ein Jahr eingebunden und durch das Kollegium und die Schulleitung unterstützt.

Unterstützt wird das Kunstprojekt auch durch den Förderverein der Weibelfeldschule.

Legales Graffiti Dreieich (AG „Digitales Zeichnen, Bildretusche & Street Art“)

Die Schüler*innen der AG stellten ihr vielseitiges Talent unter Beweis: Sie entwarfen kreative Motive, entwickelten für ihre Street Art Truppe sowohl den Namen „STREET SKETCHER“ als auch das Logo und organisierten unterschiedliches Material wie Spraycans, Caps und Schutzkleidung.

In einem Workshop erklärte Niklas Hatwig (Das dreckige Dutzend) der AG zuerst die theoretischen Grundlagen der Graffiti-Technik, gefolgt von einem Praxisteil, in dem sie lernten, Farben und Stencils anzuwenden.

Die Motive des Street Art Projekt „Legales Graffiti Dreieich“ wurden von den Schüler*innen in einem ersten Schritt digital im Unterricht ausgearbeitet. Die Faszination bestand in diesem Fall darin, das digitale Medium iPad mit Procreate, einer Raster-Grafik-Editor-App, zu nutzen, um dann die Bits und Bytes in realen farblichen Pigmenten künstlerisch auf haptischen Untergrund zu übertragen. Hierbei wurden sie mit Sprayfarbe als Graffiti auf legale Flächen der Stadt Dreieich großformatig aufgebracht. Seinen Höhepunkt erreichte das Projekt bei dem „Fantasy Jam 2022“ an der 33 Meter Lärmschutzwand in Dreieich/Buchschlag.

Unterstützt wurde das Projekt von: Verkehrsbetriebe Dreieich, Kinder und Jugendförderung Dreieich, Firma Mensinger und dem Förderverein der Weibelfeldschule.

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Reduzierung des Autoverkehrs vor den Toren der Weibelfeldschule

Die Street-Art-Aktion mit dem Motto „MALEN statt FAHREN“ am 30. März sollte dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen vor der Weibelfeldschule zu reduzieren. Schüler*innen der siebten, neunten und zehnten Klasse zeichneten Kreidebilder auf der Zufahrtsstraße vor der Schule, frei nach dem Straßenkünstler David Zinn, die dazu führen sollten, dass die Autofahrer*innen rücksichtsvoller und aufmerksamer fahren.

Außerdem sollten die Autofahrer*innen zum Nachdenken angeregt werden, ob es sinnvoll ist, die Kinder direkt bis vor das Schulgebäude zu bringen. Die Aktion wurde unterstützt von dem Ordnungsamt, welches für die Aktion die Straße sperrte und dem Förderverein, der die Kreide gespendet hatte.

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Ausstellung zur schwindenden Biodiversität

Kunstunterricht im Makrobereich – Denkanstoß aus der Umwelt AG: „Abschwächende Biodiversität“

Die Ausstellung MAKRO INSEKTEN „You are Wonderful” einiger Klassen der Jahrgänge 7 bis 10 ist vom 24. März – 4. Mai 2022 auf dem Dreieichplatz in Dreieichenhain zu sehen.
Eine Million der weltweit acht Millionen erfassten Tier- & Pflanzenarten sind durch aktive Zerstörung der Lebensräume vom Aussterben bedroht. Zu etwa drei Vierteln hängt die weltweite Nahrungsmittelproduktion von Bestäubern wie z.B. Insekten ab. Diese „Groß“artigen Lebewesen betrachten wir im Makrobereich und erhalten sie mit Acryl auf Leinwand und als Tonarbeiten.

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Kunstprojekt „Tierexpedition“ im Jahrgang G7

Flora und Fauna des europäischen Waldes: Im Kunstunterricht der G7b war die Aufgabenstellung, sich zeichnerisch einem Waldbewohner zu nähern. Acht Frames in einem „Storyboard“ ermöglichten den Schüler*innen, das individuell gewählte Tier von einer Totalen (Wide Shot) bis hin zur Großaufnahme (Close up) zu zeigen.

Besondere Sorgfalt galt der Darstellung des Auges und dessen malerischen Detailerarbeitungen von Gestaltungselementen wie Farbe, Farbmodulation, Form, Plastizität, Oberflächenstruktur, Licht und Schatten.

Bei dem Farbauftrag der Wasserfarbe gab es besonders gelungene Werke durch genaues Mischen von Farbwerten der Farbpigmente in deckender und lasierender Technik.

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Kunstausstellung im Häuschen auf dem Dreieichplatz

Herr Bürgermeister Martin Burlon eröffnete am 11. November 2021 die Ausstellung, die bis zum 2. Dezember im Häuschen auf dem Dreieichplatz zu sehen ist. Gezeigt werden Modelle „Mein Traumhaus“, die unter Berücksichtigung von Ökologie, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und Effizienz im Kunstunterricht während des Lockdowns entstanden sind.

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