Liebe Schülerinnen und Schüler,
willkommen in der Woche der Naturwissenschaften. Passend dazu haben wir drei Mitmach-Aktionen zum Thema „Unsere heimischen Vögel“ für euch zusammengestellt. Wir freuen uns auf eure Ergebnisse. Viel Spaß!
1. Die Turteltaube: Vogel des Jahres 2020
„Schau dir die zwei Turteltauben an…!“ Bei diesem Satz denkt jeder automatisch an ein verliebtes Paar. Kein anderer Vogel wird so stark mit der Liebe verbunden. Die Turteltaube steht aber auch für Glück, Friede und Hoffnung. Sie ist passenderweise Vogel des Jahres 2020. Aber wie und wo lebt eigentlich eine Turteltaube, wie sieht sie aus?
Beschäftige dich kreativ mit der Turteltaube als Lebewesen. Informiere dich dafür zunächst über ihre Lebensweise und ggf. darüber, warum und seit wann sie eigentlich Symbol der Liebe ist.
Bereite die Ergebnisse oder Teilergebnisse deiner Recherche kreativ auf, z.B.
- als Steckbrief mit Bildern auf einem Plakat
- in Form einer Zeichnung
- in Form einer Liebesgeschichte oder eines Gedichtes
- fertige eine Skulptur aus Gips, Karton, Knete oder Pappmaché
Ausgangspunkt deiner Recherche: http://www.nabu.de
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an
2. Wasser für die Vögel
Ein weiterer trockener Sommer soll vor uns liegen. Ein guter Grund etwas für unsere gefiederten Freunde zu tun. Durch eine selbst gebaute Vogeltränke für euren Balkon oder Garten gebt ihr den Vögeln schon jetzt eine Gelegenheit sich abzukühlen und den Durst zu stillen. Dokumentiere den Bau und/oder das Ergebnis deiner selbstgebauten Vogeltränke!
Bauanleitung:
- Material: großes Blatt (z.B. Rhababerblatt, Weißkohlblatt, Wirsingblatt), Zement, Sand, Zeitung und ggf. Buttermilch
- Durchführung:
- Zeitung auslegen und einen Sandberg darauf anhäufen, anfeuchten und festklopfen
- das Blatt auf den Sandberg legen (Blattinnenseite liegt auf dem Sand)
- Zement nach Anleitung anrühren und ca. 1-2 cm dick über dem Blatt verteilen, aushärten lassen
- nach dem Aushärten vorsichtig umdrehen und das Blatt abziehen
- wenn ihr die Tränke mit Buttermilch bestreicht, bekommt ihr ein verwittertes Aussehen
Weitere Bauanleitungen findet ihr auch im Internet, z.B. für eine hängende Vogeltränke
Sendet eure Ergebnisse mit Name und Klasse an
3. Stunde der Gartenvögel
Der NABU (Naturschutzbund) ruft zur 16. Stunde der Gartenvögel auf und wir machen mit! Große Vogelzählaktion vom 8. bis 10. Mai 2020.
Am zweiten Mai-Wochenende könnt ihr euch einen Tag aussuchen, an dem ihr euch auf die Lauer legt und 1 Stunde lang Vögel beobachtet, zählt und dokumentiert. Die Ergebnisse schickt ihr dem Naturschutzbund und seid damit Teil der größten wissenschaftlichen Mitmach-Aktion Deutschlands. Und so geht’s:
- Einen Tag aussuchen (8.- 10. Mai) und sich eine Stunde Zeit nehmen
- Im Garten, Park oder Balkon gemütlich machen, ausgestattet mit der NABU-App, der Zählkarte oder Stift/Papier, ggf. auch mit einem Fernglas
- Vögel beobachten, zählen und die gesichtete Anzahl aufschreiben (Beachte die Zählhilfe weiter unten).
- Ergebnisse per Post, Online-Formular oder über die App an den NABU senden und mit etwas Glück gewinnen
- Meldeschluss der Ergebnisse beachten: 18. Mai 2020
Die Erklärung der Zählmethode, das Online-Formular und weitere Informationen findet hier. Es gibt eine Zählhilfe und einen Meldebogen.
Ihr könnt auch die Ausmalvorlage „Gartenvögel“ sowie einen eigenen Vogelsteckbrief verwenden, um euch beim Erkennen und Wiedererkennen der Vögel zu helfen.
Auch hier freuen wir uns über Bilder eurer Beobachtungsplätze und Beobachtungen! Sendet sie an




Erfinderlabore gibt es seit nunmehr 15 Jahren, sie werden vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim/Bergstraße in enger Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden organisiert. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich eine Woche lang in Teams praktisch mit Fragestellungen aus Wirtschaft und Hochschule zu beschäftigen, wobei das Niveau ausgesprochen hoch ist.




Der gesamte Jahrgang 12 nahm am 18. Juni an der Vorführung durch die Hannoverschen Kammerspiele in der Aula teil, die aus einer sehr eindrucksvollen szenischen Lesung aus den Eichmann-Protokollen gefolgt von einer Diskussion der Schülerinnen und Schüler mit den beiden Schauspielern bestand. Angesichts des Unglaublichen, was sie zu hören bekamen, war es im Saal mucksmäuschenstill. Im Widerspruch zu Hannah Arendt zeigten die vortragenden Künstler, dass Eichmann kein Schreibtischtäter gewesen ist, der nur seine Pflicht getan habe, sondern aus voller antisemitischer Überzeugung heraus den Holocaust organisieren wollte. Die feigen Verteidigungsstrategien kamen auf diese Weise deutlich zum Vorschein.
