Müllsammelaktion rund um die Weibelfeldschule

Verschiedene Klassen haben in dieser Woche mit Zangen und Mülleimern dem wilden Müll im Großraum Schule den Kampf angesagt. Sie haben dabei die üblichen Schulwege, den Schulhof und die Haltestellen um die Schule von herumliegendem Abfall befreit. Die Aktion fand diesmal nach einem Aufruf unserer neu gegründeten Umwelt-AG statt und soll fortan jährlich durchgeführt werden. Die Teilnahme der Klassen ist freiwillig.

Die Umwelt-AG beschäftigt sich seit einigen Wochen umfassend mit allem, was auch an unserer Schule nachhaltiger gestaltet werden könnte. Dazu gehören neben dem energieeffizienten Stoßlüften der Klassenräume, dem umweltbewusstesten Schulweg und der Frage, welchen Strom die Schule bezieht, auch die Aspekte des Müllvermeidens- und -trennens, das Abschalten elektronischer Geräte nach Schulschluss und der allgemeine Papierverbrauch, den die ehemalige 6f im vergangenen Schuljahr bereits untersucht hatte. Die Umwelt-AG setzt sich aus SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern zusammen und wird ihre Erkenntnisse, Ergebnisse und Vorschläge noch präsentieren.

Darstellendes Spiel: „Was wäre, wenn…“ – Aufführungen im März

Vorhang auf für unsere Q2-Kurse des Darstellenden Spiels, die sich in ihrer Werkschau zu verschiedensten Eventualitäten mit dem Thema „Was wäre, wenn…“ auseinandergesetzt haben und nun bereit sind für’s große Publikum. Die Aufführungen finden am 10.03., 11.03. (und 12.03.) jeweils um 19 Uhr in der Aula der Weibelfeldschule statt. Die SchülerInnen laden
euch herzlich ein.

Karten sind ab dem 4. März jeweils in den Pausen erhältlich. Schülerinnen und Schüler zahlen 3€, alle anderen 5€.

Jonah Tutsch repräsentiert die Weibelfeldschule im 29. Erfinderlabor

Jonah Tutsch, der derzeit die 12. Klasse der Weibelfeldschule besucht und dessen besondere Stärken im MINT-Bereich liegen, wurde erfreulicherweise aus fast 200 Bewerbern von rund 70 Schulen aus ganz Hessen (pro Schule maximal eine Schülerin/ein Schüler) für das 29. ZFC-Erfinderlabor ausgewählt, bei dem es um das hochaktuelle Thema „Elektromobilität – Brennstoffzellen“ ging.

Lediglich acht hochbegabte Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt und sollten als Voraussetzung für eine Teilnahme über herausragende Schulleistungen und eine rasche Auffassungsgabe verfügen, ein großes Interesse an Berufsfeldern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufweisen, teamfähig sein, selbstständig Denken und Handeln können sowie ein ausgeprägtes Sozialverhalten und Erfahrungen im Präsentieren haben.

Erfinderlabore gibt es seit nunmehr 15 Jahren, sie werden vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim/Bergstraße in enger Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden organisiert. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich eine Woche lang in Teams praktisch mit Fragestellungen aus Wirtschaft und Hochschule zu beschäftigen, wobei das Niveau ausgesprochen hoch ist.

Bei dem 29. Erfinderlabor, welches vom 10. bis 14. Februar 2020 in Rüsselsheim und Bensheim (Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften; GGEW AG) stattfand, wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen zu je zwei Mädchen und zwei Jungen aufgeteilt. Jonahs Gruppe wählte nach einer Einführungsvorlesung zum Thema „Wasserstoff“ das Unterthema „Gewinnung von Wasserstoff“. Im Verlauf der Woche erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Versuche zu ihrem Thema und stellten jeweils abends in Gruppen ihre Erkenntnisse vor, wobei auch Präsentationen erarbeitet wurden.

Die Final-Veranstaltung mit der Vorstellung der Ergebnisse fand am Freitag, dem 14.02.20 in festlichem Rahmen in Bensheim in der Geschwister-Scholl-Schule vor ausgewähltem Publikum statt.
Frau Katharina Schweier vertrat in ihrer Funktion als MINT-Beauftragte und als Jonahs LK-Lehrerin die Weibelfeldschule auf dieser Veranstaltung.

Nach Podiumsrunden zu den Themen „Energiewende in Unternehmen, Stadt und im Future Lab“ sowie „Berufsbilder und Aktuelles zur Brennstoffzelle und zur Energiewende“ stellten die vier Schülergruppen ihre Ergebnisse vor. Jonah Tutsch erläuterte höchst professionell die PEM-Elektrolyse, mittels derer Wasserstoff gewonnen werden kann, wobei auffiel, dass nicht nur das inhaltliche Niveau der Präsentationen extrem hoch war, sondern auch die Präsentationsfähigkeiten bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern ausgesprochen ausgeprägt waren. Die Präsentationen bauten aufeinander auf, bezogen sich aufeinander und das begeisterte Publikum erfuhr viel Interessantes über das hochaktuelle Thema „Wasserstoff“ bzw. über die „Brennstoffzelle“.

Die herausragende Qualität der Präsentationen sowie deren sowohl inhaltliche als auch medial hervorragende Aufbereitung wurde auch im anschließenden Feedback, das jede Gruppe von einem Jury-Mitglied erhielt, nochmals unterstrichen.

Abschließend durfte Jonah nicht nur ein Zertifikat entgegennehmen, sondern zählte zu den glücklichen vier der sechzehn Schülerinnen und Schülern, die für eine Überraschung ausgelost wurden: Er darf an einem weiteren, vom Frauenhofer-Institut finanzierten Workshop teilnehmen. Damit hat Jonah die besondere Chance, noch eine weitere spannende und lehrreiche Erfahrung im MINT-Bereich zu machen.

LK-Lehrerin Schweier zu dem großen Erfolg Jonahs: „Wir können als Schule sehr stolz sein, dass Jonah an dem Erfinderlabor teilnehmen durfte und unsere Schule repräsentiert hat.“

Text: Frau Janocha

Stella Hofmann (G10a) gewinnt Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

Am Morgen des 13. Februar 2020 trafen wir uns vor dem Haupteingang der Ricarda-Huch-Schule. Dort fand der Regionalentscheid „Jugend debattiert“ für den Kreis Offenbach statt. In der Altersgruppe 1 (Sekundarstufe I) schickten wir für die Weibelfeldschule Stella Hofmann und Nina Müller ins Rennen, die den Schulentscheid im WP Kurs „Debattieren“ bei Herrn Kurbel gewonnen hatten. Miray Irmak vertrat unsere Schule als Jurorin.

Die erste von insgesamt drei Debatten startete für Nina in der Bücherei der Ricarda-Huch-Schule trotz anfänglicher Angst und Nervosität sehr gut, so wie auch die zweite Qualifikationsdebatte zum Erreichen der Finaldebatte.

Auch für Stella liefen die Debatten gut, sodass sich beide in der Finaldebatte wiedertrafen, in der es um die Frage ging, ob „Windräder näher an Wohnsiedlungen gebaut werden dürfen“. Nina hatte hier die Pro-Seite zu vertreten, Stella musste auf der Contra-Seite debattieren, wobei beide mit schlagkräftigen Argumenten und guter Gesprächsfähigkeit hervorstachen und die im letzten Halbjahr gelernten Techniken der Debattenführung gekonnt anwendeten.

Gegen halb zwei am Nachmittag kam es dann zur Siegerehrung, bei der bekannt gegeben wurde, dass Nina Müller den vierten und Stella Hofmann den ersten Platz belegt hatte.
Dabei gewann Stella eine Einladung zu einem Seminar, das die rhetorischen Fähigkeiten verbessern soll, und qualifizierte sich außerdem für den Hessen-Süd-Entscheid von „Jugend debattiert“ im April in Hanau.

Ein Bericht von Annabell Berdell, Sabrina Schütze und Sara Tesfai

Auf der rechten Seite: Nina Müller (außen), Stella Hofmann

[Abgesagt] Take 5: Gemeinschaftskonzert am 31. März

Aus aktuellem Anlass findet diese Veranstaltung nicht statt.

Auch in diesem Jahr ist die Weibelfeldschule wieder beim großen Gemeinschaftskonzert der Dreieicher Schulen mit dabei. Ihr dürft euch auf fetzige Nummern der Schulband und der AG „Singen wie in Pitch Perfect“ freuen! Das ganze findet am Dienstag, den 31. März 2020 um 17 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen statt. Kommt vorbei und genießt einen Abend voller Musik!

Mit dem Rad – aber sicher!

 

Auch in der kalten Jahreszeit kommt mindestens 1/3 unserer Schülerschaft mit dem Fahrrad zur Schule (lt. Schulzeitungs-Umfrage Nov. 2018) – sie sind damit flexibel, gesund und umweltfreundlich unterwegs. Um den Drahtesel aber auch sicher verwahren zu können und das Rad vor Beschädigung zu schützen, kann man das Rad seit März 2019 im sogenannten „Fahrradkäfig“ neben der Sporthalle unterbringen.

Ein Chip berechtigt zum Eintritt, Kameras sorgen für Sicherheit. Doch die Nachfrage hält sich bisher in Grenzen. Von den 67 ausgegebenen Chips, die Zugang zum Fahrradkäfig verschaffen, werden nicht mal alle genutzt – zu weit scheint der Weg um das Gebäude für manche(n) zu sein.

Wie funktioniert das mit dem Fahrradkäfig?

  1. bei Frau Eschweiler-Brehme melden und Anmeldebogen abholen
  2. 5,- Nutzungsgebühr (einmalig) und 25,- Pfand (für den Chip – das Pfandgeld gibt’s natürlich zurück, sobald man den Chip nicht mehr benötigt)
  3. losradeln und das Fahrrad sicher verwahren

Ausstellung YOUniworTH derzeit zu Gast (Thema: Migration)

v.l.n.r.: Martin Burlon (Bürgermeister), Marius Bonifer (Jugendparlament Dreieich), Hanneliese Einloft-Achenbach (IB-Jugendmigrationsdienst Langen), Susanne Strauß-Chiacchio (Schulleiterin), Christoph Seel (Jugendparlament Dreieich), Linda Hein (Bibliothekarin)

Wie wollen wir zusammen leben?

„Fremde sind Freunde, die sich noch nicht kennen.“ Mit diesem Zitat von Beate Antonie Tröster eröffnete der Bürgermeister der Stadt Dreieich, Martin Burlon, am 21.01.2020 in der Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich-Weibelfeldschule gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Strauß-Chiacchio die Ausstellung „YOUniworTH“. Ein Kunstwort, welches die Wörter YOUTH/ YOU und WORTH abstrakt miteinander kombiniert. YOUniworTh wurde von den IB-Jugendmigrationsdiensten konzipiert und tourt seit 2018 durch Deutschland.

Es waren zahlreiche Gäste erschienen. Burlon betonte, wie bewundernswert er es fände, dass die Bücherei sich engagiert hätte, die Ausstellung  bei sich vor Ort zu haben. Marius Bonifer vertrat das Jugendparlament Dreieich, welches die Patenschaft der Ausstellung übernommen hatte. Frau Einloft-Achenbach vom Jugend Migrationsdienst Langen lobte die Kooperation mit der Weibelfeldschule und zeigte sich erfreut, dass die stark nachgefragte Ausstellung jetzt in unserem Landkreis zu Gast ist. Sie erhofft sich, dass möglichst viele Jugendliche über das Thema Migration miteinander ins Gespräch kommen.

Laut JuPa-Sprecher Marius Bonifer gäbe es leider noch viel zu viele – leider auch oft junge – Menschen, die der Auffassung seien, Integration bedeute, jemandem eine fremde Kultur aufzudrängen, und das sei es eben nicht. Bonifer stellte fest: „Integration ist viel mehr, den Leuten zu ermöglichen ihre Kultur weiter auszuleben, aber trotzdem ein Teil unserer Gesellschaft zu sein.“ Deswegen ist es wichtig, gezielt jungen Menschen an das Thema heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie und was Integration ist, und genau das bezweckt die Ausstellung.

YOUniworTH richtet den Blick auf das Zusammenleben junger Menschen in Deutschland. Ziel der Ausstellung ist es, für die Themen Jugend und Migration zu sensibilisieren, Vorurteile zu hinterfragen und einander besser kennenzulernen. Das Team vom IB-Jugendmigrationsdienst wird nun die Tage die Schulklassen durch die verschiedenen und sehr interessanten Stationen begleiten.

YOUniwortH ist keine gewöhnliche Ausstellung, an der man sich „nur“ informieren kann. Sie ist eine sehr umfangreiche und multimediale Ausstellung. Es sind sieben Stationen, an denen man sich ausprobieren kann und verschiedene interessante Aspekte zum Thema Migration erfahren kann. Eine sehr bemerkenswerte Station ist die des Kofferpackens. Hierbei sollen die Jugendlichen entscheiden, was sie alles in ihrem Koffer packen würden, wenn sie auf die schnelle ihr Land verlassen müssten. Dabei sind verschiedene Optionen gegeben, wie zum Beispiel Lebensmittel, Hygieneartikel, aber auch, verschiedene Spielekonsolen. Da sich auch Schulklassen der sechsten Jahrgangsstufe angemeldet haben, dürfte dies zu interessantem Gesprächsstoff führen. Was ist wichtig? Was muss ich mitnehmen? Und genau dieses aktivierende Vorgehen regt die Jugendlichen dazu an, darüber nachzudenken, was genau lebensnotwendig ist.

Viele gehen auch davon aus, dass sie mit Migration allgemein oder auch im  Alltag nicht so viel zu tun haben. Aber eine Station beweist das genaue Gegenteil. Es sind an einer Tafel Wörter aufgehängt, die im deutschen Sprachgebrauch täglich verwendet werden und hierbei wird aufgedeckt, dass diese Wörter auch einen Migrationshintergrund haben und viele Jahre über durch verschiedene Sprachen gewandert sind, bis sie letzten Endes zu dem Begriff wurden, wie wir ihn heute verwenden. „Kaputt“ zum Beispiel entspringt einer französischen Redewendung (faire qn. Capot = jemanden schwarz spielen oder besiegen) und gelangte im 17. Jahrhundert in den deutschen Sprachgebrauch. Solche praktischen Beispiele regen die Besucher*innen dazu an, darüber nachzudenken, wie viel wir eigentlich mit Migration im Alltag zu tun haben.

Die Ausstellung steht für alle Interessierten offen zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei (Mo-Mi 13-17 Uhr, Do 12-15 Uhr, Fr 10-15 Uhr). Bis zum 30. Januar können sich interessierte Schulklassen ab Jahrgang sechs noch für eine Führung anmelden : Linda Hein, Telefon: 06103-961850, Email:

Weitere Infos: zur Ausstellung, zum IB-Jugendmigrationsdienst Langen

 

Amara Khokhar

Achtklässler bringen Gebäck und Unterhaltung ins Seniorenheim

Am Dienstag, den 10.12.2019, überbrachte die Klasse G8a von Frau Wagner den BewohnerInnen des Seniorenheims Dietrichsroth ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Gebäck, Gesang und Gedichte. Die Plätzchen, die in der Woche zuvor von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse  in der Schulküche gebacken worden waren, wurden in kleinen Geschenktütchen verteilt, wobei Lieder und Gedichte vorgetragen wurden.
Begleitet wurde der Besuch von sechs Reporterinnen und Reportern der 5e von Herrn Weidmann.

Reporterklasse pflanzt Frühjahrsblüher

Mit Spaten, Hacken und Schaufeln bewaffnet versammelte sich die Klasse 5e von Herrn Weidmann an einem kühlen Herbstmorgen auf dem Schulhof der Weibelfeldschule. Mit vollem Einsatz werden an verschiedenen Stellen Samen und Pflanzenknollen verteilt. Spätestens im Frühjahr wird sich zeigen, ob der Arbeitsaufwand sich gelohnt hat und die Schulbienen reichlich zusätzliches Futter finden.

Text: Herr Weidmann

OberstufenschülerInnen im fliegenden Testlabor am Flughafen

Am Dienstag, den 19.11.2019, eröffnete sich für zehn naturwissenschaftlich besonders fähige und interessierte SchülerInnen unserer Oberstufe die einzigartige Möglichkeit, Flugzeugtechnik im Entwicklungsstadium zu betrachten, nicht auf dem Papier oder am Computer, sondern live am Frankfurter Flughafen im fliegenden Testlabor der Firma Boeing – dem ecoDemonstrator.

Die Boeing 777, die 2001 für die Fluggesellschaft Air China gebaut wurde, ist bereits das sechste Flugzeug seit Beginn des Programms 2010, in dem Boeing neue und zukunftsweisende Technologien auf Herz und Nieren prüft. Um die insgesamt 50 neuen Technologien sinnvoll testen zu können, wurde die aktuelle Maschine umfassend umgebaut, was uns einen ausgesprochen ungewöhnlichen Einblick in die Bordsysteme eröffnete. Im technischen Fokus stehen in diesem Jahr u. a. vernetzte Systeme wie die iCabin, die im Wesentlichen von deutschen Firmen entwickelt wurde. Alle Informationen und Bedienmöglichkeiten im Fluggastraum sollen zukünftig in einer App für die FlugbegleiterInnen gebündelt werden. Ziel der Technologie ist neben der Optimierung des Flugerlebnisses für die Passagiere auch die Möglichkeit einer zeitnahen Wartung von fehlerhaften Systemen. So würden bereits während des Flugs Meldungen über technische Probleme automatisch an die Wartungscrews am Zielflughafen übertragen werden können, die so noch vor der Landung die Vorbereitungen für eventuelle Reparaturen einleiten können.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden technische Entwicklungen, die das Fliegen sauberer, effektiver und geräuschloser gestalten sollen. Konkret geht es z. B. um die Entwicklung von „intelligenten“ Bauteilen und Materialien, die ihre Eigenschaften unterschiedlichen Bedingungen wie Temperatur und Druck anpassen können, das spare Treibstoff und sei ein Beitrag zum Umweltschutz. Diese Informationen sowie die Möglichkeit für Nachfragen bot sich uns auf unserer 45-minütigen Führung durch das Flugzeug, welches am Vortag von Seattle, dem Hauptsitz der Firma Boeing, in Frankfurt a. M. ankam.

Eine kleine Herausforderung stellte sich für unsere SchülerInnen durch die Tatsache, dass die Führung durchgängig in englischer Sprache stattfand. Dies galt auch für die Vorträge und Reden, die im weiteren Tagesverlauf folgten. In einem ersten Block bekamen die insgesamt circa 200 Gäste und Pressevertreter grundlegende Informationen zum Programm, wobei auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Boeing und Unternehmen der Region Rhein-Main betont wurde. Im Nachgang an eine Mittagspause mit Buffet und Getränken richtete sich der zweite Vortragsblock direkt an die anwesenden SchülerInnen. Neben einer jungen Mitarbeiterin aus dem Entwicklungsteam kamen auch ein Pilot von Boeing sowie Professoren verschiedener Hochschulen wie der TU Darmstadt zu Wort, die die Bedeutung und Möglichkeiten eines Studiums im Bereich Luftfahrttechnik erläuterten.

Den Abschluss bildete für uns eine einstündige Rundfahrt um den Flughafen, bei der die zukünftigen Entwicklungsschritte des Flughafens aber auch die Wachstumspotentiale der Luftfahrt generell thematisiert wurden. Doch was bleibt hängen von diesem ereignisreichen Tag an einem eher untypischen Lernort? Zuerst ist es sicherlich die Erkenntnis, dass die Luftfahrtbranche in Zukunft nicht nur vor großen Herausforderungen steht, sondern dass es junge, kreative und kluge Köpfe braucht, um diese auch angehen zu können. Ebenso deutlich wurde auch, dass man nicht so weit blicken muss, um das Potential für neue und wegweisende technische Entwicklungen zu entdecken, sondern dass dies hier, quasi vor der eigenen Haustür im Rhein-Main-Gebiet und Deutschland realisiert werden kann. Für die SchülerInnen wird der Tag aber sicherlich auch aufgrund der Rundumbetreuung aus Führung, Catering und kleinen Gastgeschenken in Erinnerung bleiben.

Im Namen der Weibelfeldschule sei an dieser Stelle auch ein besonderer Dank an alle Beteiligten gerichtet, die an der Umsetzung des Projekts beteiligt waren und unseren SchülerInnen die Teilnahme ermöglicht haben, insbesondere an die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule in Rödermark für die Organisation mit Boeing und die hervorragend organisierte Einbindung der Weibelfeldschule und weiterer Schulen.

Text: Eric Lindner

YOUniworTH – Interaktive Ausstellung gegen Diskriminierung

YOUniworTH ist eine multimediale Wanderausstellung über das Leben jugendlicher Zugewanderter in Deutschland. Die Ausstellung wird vom 22.bis 30. Januar in unserer Bücherei zu erleben sein. Sie soll Raum für Austausch und Reflexion geben.

Gruppenführungen (je 60-90 Minuten) bitte rechtzeitig buchen!

Der Jugendmigrationsdienst Langen vom Internationalen Bund und die Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich Weibelfeldschule kooperieren in diesem Projekt.

Zur Ausstellung: Das Kennenlernen und Sensibilisieren für die Themen Jugend und Jugendmigration stehen im Fokus der Ausstellung YOUniworTH. Die JMD-Wanderausstellung möchte das Leben von jungen Zugewanderten in Deutschland für die breite Öffentlichkeit greifbar machen, indem sie jungen Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme verleiht. Dabei werden BesucherInnen Einblicke in die Lebenswelten dieser Jugendlichen gewährt. Die Ausstellung bietet Raum für Begegnungen und Austausch. Spielerisch und multimedial werden Jugendliche aufgefordert zu reflektieren, zu hinterfragen und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.

Die Ausstellung möchten den Blickwinkel „von Jugendlichen auf Jugendliche“ einnehmen und ihren Fokus auf die Gemeinsamkeiten von Jugend, das Verbindende und somit das Zusammenleben in Deutschland richten. Die Ausstellung ist damit nicht nur Stimme für jungen Menschen in unserem Land, sie gibt ihnen auch die Möglichkeit mit ihrer Stimme teilzuhaben. Weiteres unter www.youniworth.de und in diesem Flyer.

Führung durch die Ausstellung (Leitfaden YOUniworTH)

 

Kooperation: Bläserklassen und Musikschule Dreieich

Am Dienstag, 12.11.2019 wurde die musikalische Zusammenarbeit mit Kollegen der Musikschule Dreieich mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags besiegelt. Seit 2007 haben die Schülerinnen und Schüler unserer beiden Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 die Möglichkeit, ein Blasinstrument von Grund auf zu erlernen und musizieren als Klassenorchester mit viel Freude zusammen. Ob Rock, Pop oder Klassik spielt dabei gar keine Rolle, das Gelernte präsentieren sie regelmäßig bei öffentlichen Auftritten.

Neben dem regulären Musikunterricht und zwei Unterrichtsstunden Orchesterprobe erhalten die Schülerinnen und Schüler der Bläserklassen pro Woche zusätzlich eine Unterrichtsstunde Instrumentalunterricht bei einer Lehrkraft der Musikschule. Übernahm bisher der Förderverein unserer Schule die Verträge mit den InstrumentallehrerInnen, geht dieser Part nun an die Musikschule. Um die Vermietung und Verwaltung der Musikinstrumente kümmert sich nach wie vor der Förderverein der Weibelfeldschule.

Mit der Bläserklasse 2.0 (2014 ins Leben gerufen) haben die Schülerinnen und Schüler der Bläserklassen die Möglichkeit, nach den zwei Jahren Förderstufe weiterhin gemeinsam zu musizieren. Und die Ergebnisse der intensiven Probenarbeit lassen sich hören!

Auf Konzerten und Auftritten präsentieren sie regelmäßig ein beachtliches instrumentales Können und musikalisches Zusammenspiel.

Erneute Ehrung der Weibelfeldschule als „MINT-freundliche Schule“

Am 22. November wurde die Weibelfeldschule bei einem Festakt in Kassel erneut als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Als Delegation der Schule nahmen Frau Lecke als Leiterin des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes, sowie Frau Dr. Reiffen und Frau Schweier das Zertifikat entgegen.

Das neu erworbene Zertifikat trägt zwei Sterne, da die Weibelfeldschule diese besondere Auszeichnung für vielfältige und anspruchsvolle Angebote im Bereich Naturwissenschaften, Informatik, Technik und Mathematik bereits zum zweiten Mal in Folge erhält.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Festakt sowie zur Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sollen Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven und Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung sowie Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe gebracht und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland geboten werden.

„MINT Zukunft schaffen“ will vor allem gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Text: Frau Lecke

Bild © Thomas Rosenthal

Vorne, von links nach rechts: Frau Lecke, Frau Dr. Reiffen und Frau Schweier