Aufruf: Verzichtet auf Abi-Feiern – Bleibt gesund!

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

die schriftlichen Prüfungen liegen nun hinter Euch. Das ist ein Grund zur Freude — und in „normalen“ Jahren auf jeden Fall auch ein Grund zum Feiern!

Doch leider ist dieses Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie kein „normales“ Jahr. Auch wenn wir gut nachvollziehen können, dass Ihr Euch jetzt gerne treffen, zusammen feiern — und ja, auch
zusammen trinken möchtet. Leider müssen wir Euch das in diesem Jahr verwehren — zumindest für den jetzigen Zeitpunkt.

Die allermeisten von Euch wissen das natürlich und sind so vernünftig, dass sie die Abi-Nachfeiern sein lassen. Zum Schutz von uns allen, vor allem aber der älteren und schwächeren Menschen,
Eurer Großeltern, Kranken oder Menschen, die nicht krank werden dürfen, müsst Ihr in diesem Jahr bitte auf das gemeinschaftliche Feiern verzichten! Nur so erreichen wir unser gemeinsames Ziel, bald unsere Freiheiten zurückzugewinnen.

Wir bitten Euch daher eindringlich, aktuell auf Feiern und Treffen der Abiturientinnen und Abiturienten zu verzichten. Begebt Euch bitte im Anschluss an die Prüfung direkt nach Hause — unter Wahrung der mit dem verschärften Kontaktverbot verbundenen Regeln, das heißt einzeln oder in Gruppen von maximal
zwei Personen.

Nur so könnt Ihr dazu beitragen, dass sowohl Ihr als auch Eure Freunde und Familien gesund bleiben und Ihr hoffentlich eine Feier nachholen könnt.

Vielen Dank!

Der Hessische Kultusminister — Die Polizei in Hessen — Die Landesschülervertretung

Fotochallenge – Jetzt mitmachen

Liebe Schülerinnen und Schüler,
wir befinden uns gerade in einer ganz besonderen Ausnahmesituation. Uns ist bewusst, dass die vielen Beschränkungen sicherlich auch für euch und eure Familien eine große Herausforderung darstellen. Wichtig ist jetzt, dass wir alle zusammenhalten und den Mut, die Zuversicht und die Freude nicht verlieren. Wir sind der Meinung, dass der Tag nicht nur aus Schularbeiten, Zocken und Fernsehen bestehen soll.


Deshalb haben wir euch in den vergangenen zwei Wochen zu unserer Foto-Challenge eingeladen. Foto-Challenge? Was soll das denn sein?


Es gab jeden Tag die Möglichkeit, etwas zu einem Thema zu malen, zu basteln, zu fotografieren oder nachzubauen. Die Foto-Challenges sind zwar vorüber, aber wer noch ein Bild beisteuern möchte, kann uns das einfach noch zusenden und wir laden es hoch. Gib bitte hierfür an, zu welchem Thema das Bild gehört. Zusendungen bitte an .

Das waren die Challenges. Wir werden einige Bilder sicherlich in der Schulzeitung wiedersehen!

Merlin Nicol erfolgreich bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade

Merlin hat die erste Wettbewerbsrunde im Februar 2020 rund um das Thema „Tinte“ mittels eigener Experimente zuhause erfolgreich bestanden und hat sich für die zweite Runde im März 2020 an der Weibelfeldschule qualifiziert. Dafür hat er unter anderem verschiedene Farbtinten analysiert, Tinte hergestellt, die Zusammensetzung von Tinte mit Hilfe von Chromatographie überprüft und die Chemie des Tintenkillers analysiert.

Die zweite Runde ist eine Quizrunde rund um Chemie, Biologie und Physik. Sollte Merlin sich dabei qualifizieren, kommt er in die sogenannte Klausurrunde im Mai 2020 mit verschiedenen Aufgabenformaten ebenfalls aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik. Darauf folgt dann das Bundesfinale mit den 39 besten Schülerinnen und Schülern.

Der Wettbewerb wird unter anderem vom Kultusministerium und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die IJSO bietet Nachwuchsförderung im MINT-Bereich ohne hohe Einstiegshürden bereits ab Klasse 5. Ihr Anliegen ist die Förderung junger Talente in den Naturwissenschaften, deren Wissensdurst und Forscherdrang die Schule allein nicht stillen kann. Experimente unterschiedlicher Anforderungsbereiche machen Naturwissenschaft im Alltag erlebbar und vertiefen naturwissenschaftliche Phänomene und Fragen.

Merlin Nicol gehört zu diesen jungen Talenten und hat bereits bei zwei weiteren Wettbewerben, dem „Echt cool“-Wettbewerb und dem „Chemie mach mit“-Wettbewerb, erfolgreich teilgenommen.

Text: Frau Janocha

DiSenSu – Berufsorientierung im naturwissenschaftlichen Bereich speziell für Schülerinnen

Immer noch interessieren sich primär Jungen und Männer für MINT-Berufe. Damit es dabei nicht bleibt, sollen Mädchen und Frauen gezielt an naturwissenschaftliche Berufe herangeführt werden.

Am 17., 19. und 20.02.2020 fand in diesem Rahmen das DiSenSu-Projekt an der Weibelfeldschule statt. Vier Coachinnen berieten an diesen Tagen Mädchen aller Schulzweige des Jahrgangs 9, da das Coaching unabhängig vom angestrebten Schulabschluss ist. Viele Schülerinnen nahmen das interessante Angebot wahr, welches auf freiwilliger Basis erfolgte.

DiSenSu steht für Diversity Sensible Support. Das Verbundprojekt der Technischen Universität Darmstadt und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg bietet individuelle Coachings zur Berufsorientierung in naturwissenschaftlichen Berufsfeldern (Fokus Chemie) an.

Das Projekt richtet sich ausschließlich an junge Frauen und Mädchen. Ziel des Projektes ist es, bei Mädchen und Frauen Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und Wissen über berufliche Möglichkeiten in Bereich der Chemie und in angrenzenden Berufsfeldern zu vermitteln.

Das Coaching wird von Expertinnen (erfahrenen Pädagoginnen und Wissenschaftlerinnen) der Universität Darmstadt durchgeführt. Es ist individuell (pro Schülerin gibt es eine Coachin, also ein 1:1-Coaching), es ist intensiv (Dauer: 60 Minuten), es ist sprach- und gendersensibel und außerdem kostenfrei.

Dabei werden zunächst verschiedene Aufgaben angeboten, mit denen die Schülerinnen herausfinden können, ob ein Beruf im Bereich der Naturwissenschaften zu ihnen passt: eine Befragung zu den Interessen und der individuellen Eignung, Übungen zum räumlichen Denken, Übungen zum Umgang mit technischen Geräten, zum Beispiel dürfen die Schülerinnen mit einer elektronischen Pipette pipettieren, außerdem wird ihnen eine Fotostory zum weibliche Rollenbild in den Naturwissenschaften gezeigt. Mit deren Hilfe wird versucht, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen für entsprechende Themen zu stärken.

Abschließend findet ein ausführliches Coachinggespräch – individuell auf jedes Mädchen abgestimmt – statt. Im Gespräch mit einer Expertin können die Schülerinnen ihr Potenzial erkunden. Dabei erhalten die Schülerinnen einen Überblick über interessante Berufe, die zu ihnen passen.
Bei den teilnehmenden Schülerinnen kam das Coaching-Projekt sehr gut an, wie folgende Aussagen belegen:

„Es war cool, weil es erst etwas Informatives gab und dann auch ein Experiment. Es war vielfältig und die Coachinnen hatten sehr viel Fachwissen“ (Maria Wilms, Klasse G9a).

„Ich fand es sehr gut, man hat gelernt, dass es eine Vielfalt an Berufen gibt und die Frauen sind sehr gut auf uns eingegangen“ (Amelie Bohrmann, Klasse G9b).

Anika Schmidt (R9b) beim Pipettieren, angeleitet von der Coachin Christina Heiser

Und die MINT-Beauftragte der Weibelfeldschule, verantwortlich für die Organisation der Durchführung des Projektes an der Weibelfeldschule, Katharina Schweier:
„Das Projekt bietet viele Vorteile für unsere Schule. Es erweitert den Horizont unserer Schülerinnen und fördert ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Es unterstützt uns Lehrkräfte bei der Erfüllung der Anforderungen zur Berufs- und Studienorientierung unserer Schülerinnen. Außerdem stärkt es den MINT-Bereich unserer MINT-freundlichen Schule.“

Text: Frau Janocha

[Abgesagt] Diskussionsrunde mit Vorträgen zur internationalen Tagespolitik

Aus aktuellem Anlass findet diese Veranstaltung nicht statt.

Am 18. März 2020 findet von 11:25 bis 12:55 für die Jahrgangsstufe 13 im Fach Politik und Wirtschaft, zusammen mit der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, eine Diskussionsrunde mit Vorträgen zur internationalen Tagespolitik (Rüstung, Konflikt im Nahen Osten usw.) in der Aula statt.

Müllsammelaktion rund um die Weibelfeldschule

Verschiedene Klassen haben in dieser Woche mit Zangen und Mülleimern dem wilden Müll im Großraum Schule den Kampf angesagt. Sie haben dabei die üblichen Schulwege, den Schulhof und die Haltestellen um die Schule von herumliegendem Abfall befreit. Die Aktion fand diesmal nach einem Aufruf unserer neu gegründeten Umwelt-AG statt und soll fortan jährlich durchgeführt werden. Die Teilnahme der Klassen ist freiwillig.

Die Umwelt-AG beschäftigt sich seit einigen Wochen umfassend mit allem, was auch an unserer Schule nachhaltiger gestaltet werden könnte. Dazu gehören neben dem energieeffizienten Stoßlüften der Klassenräume, dem umweltbewusstesten Schulweg und der Frage, welchen Strom die Schule bezieht, auch die Aspekte des Müllvermeidens- und -trennens, das Abschalten elektronischer Geräte nach Schulschluss und der allgemeine Papierverbrauch, den die ehemalige 6f im vergangenen Schuljahr bereits untersucht hatte. Die Umwelt-AG setzt sich aus SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern zusammen und wird ihre Erkenntnisse, Ergebnisse und Vorschläge noch präsentieren.

Darstellendes Spiel: „Was wäre, wenn…“ – Aufführungen im März

Vorhang auf für unsere Q2-Kurse des Darstellenden Spiels, die sich in ihrer Werkschau zu verschiedensten Eventualitäten mit dem Thema „Was wäre, wenn…“ auseinandergesetzt haben und nun bereit sind für’s große Publikum. Die Aufführungen finden am 10.03., 11.03. (und 12.03.) jeweils um 19 Uhr in der Aula der Weibelfeldschule statt. Die SchülerInnen laden
euch herzlich ein.

Karten sind ab dem 4. März jeweils in den Pausen erhältlich. Schülerinnen und Schüler zahlen 3€, alle anderen 5€.

Jonah Tutsch repräsentiert die Weibelfeldschule im 29. Erfinderlabor

Jonah Tutsch, der derzeit die 12. Klasse der Weibelfeldschule besucht und dessen besondere Stärken im MINT-Bereich liegen, wurde erfreulicherweise aus fast 200 Bewerbern von rund 70 Schulen aus ganz Hessen (pro Schule maximal eine Schülerin/ein Schüler) für das 29. ZFC-Erfinderlabor ausgewählt, bei dem es um das hochaktuelle Thema „Elektromobilität – Brennstoffzellen“ ging.

Lediglich acht hochbegabte Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt und sollten als Voraussetzung für eine Teilnahme über herausragende Schulleistungen und eine rasche Auffassungsgabe verfügen, ein großes Interesse an Berufsfeldern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufweisen, teamfähig sein, selbstständig Denken und Handeln können sowie ein ausgeprägtes Sozialverhalten und Erfahrungen im Präsentieren haben.

Erfinderlabore gibt es seit nunmehr 15 Jahren, sie werden vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim/Bergstraße in enger Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden organisiert. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich eine Woche lang in Teams praktisch mit Fragestellungen aus Wirtschaft und Hochschule zu beschäftigen, wobei das Niveau ausgesprochen hoch ist.

Bei dem 29. Erfinderlabor, welches vom 10. bis 14. Februar 2020 in Rüsselsheim und Bensheim (Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften; GGEW AG) stattfand, wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen zu je zwei Mädchen und zwei Jungen aufgeteilt. Jonahs Gruppe wählte nach einer Einführungsvorlesung zum Thema „Wasserstoff“ das Unterthema „Gewinnung von Wasserstoff“. Im Verlauf der Woche erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Versuche zu ihrem Thema und stellten jeweils abends in Gruppen ihre Erkenntnisse vor, wobei auch Präsentationen erarbeitet wurden.

Die Final-Veranstaltung mit der Vorstellung der Ergebnisse fand am Freitag, dem 14.02.20 in festlichem Rahmen in Bensheim in der Geschwister-Scholl-Schule vor ausgewähltem Publikum statt.
Frau Katharina Schweier vertrat in ihrer Funktion als MINT-Beauftragte und als Jonahs LK-Lehrerin die Weibelfeldschule auf dieser Veranstaltung.

Nach Podiumsrunden zu den Themen „Energiewende in Unternehmen, Stadt und im Future Lab“ sowie „Berufsbilder und Aktuelles zur Brennstoffzelle und zur Energiewende“ stellten die vier Schülergruppen ihre Ergebnisse vor. Jonah Tutsch erläuterte höchst professionell die PEM-Elektrolyse, mittels derer Wasserstoff gewonnen werden kann, wobei auffiel, dass nicht nur das inhaltliche Niveau der Präsentationen extrem hoch war, sondern auch die Präsentationsfähigkeiten bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern ausgesprochen ausgeprägt waren. Die Präsentationen bauten aufeinander auf, bezogen sich aufeinander und das begeisterte Publikum erfuhr viel Interessantes über das hochaktuelle Thema „Wasserstoff“ bzw. über die „Brennstoffzelle“.

Die herausragende Qualität der Präsentationen sowie deren sowohl inhaltliche als auch medial hervorragende Aufbereitung wurde auch im anschließenden Feedback, das jede Gruppe von einem Jury-Mitglied erhielt, nochmals unterstrichen.

Abschließend durfte Jonah nicht nur ein Zertifikat entgegennehmen, sondern zählte zu den glücklichen vier der sechzehn Schülerinnen und Schülern, die für eine Überraschung ausgelost wurden: Er darf an einem weiteren, vom Frauenhofer-Institut finanzierten Workshop teilnehmen. Damit hat Jonah die besondere Chance, noch eine weitere spannende und lehrreiche Erfahrung im MINT-Bereich zu machen.

LK-Lehrerin Schweier zu dem großen Erfolg Jonahs: „Wir können als Schule sehr stolz sein, dass Jonah an dem Erfinderlabor teilnehmen durfte und unsere Schule repräsentiert hat.“

Text: Frau Janocha

Stella Hofmann (G10a) gewinnt Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

Am Morgen des 13. Februar 2020 trafen wir uns vor dem Haupteingang der Ricarda-Huch-Schule. Dort fand der Regionalentscheid „Jugend debattiert“ für den Kreis Offenbach statt. In der Altersgruppe 1 (Sekundarstufe I) schickten wir für die Weibelfeldschule Stella Hofmann und Nina Müller ins Rennen, die den Schulentscheid im WP Kurs „Debattieren“ bei Herrn Kurbel gewonnen hatten. Miray Irmak vertrat unsere Schule als Jurorin.

Die erste von insgesamt drei Debatten startete für Nina in der Bücherei der Ricarda-Huch-Schule trotz anfänglicher Angst und Nervosität sehr gut, so wie auch die zweite Qualifikationsdebatte zum Erreichen der Finaldebatte.

Auch für Stella liefen die Debatten gut, sodass sich beide in der Finaldebatte wiedertrafen, in der es um die Frage ging, ob „Windräder näher an Wohnsiedlungen gebaut werden dürfen“. Nina hatte hier die Pro-Seite zu vertreten, Stella musste auf der Contra-Seite debattieren, wobei beide mit schlagkräftigen Argumenten und guter Gesprächsfähigkeit hervorstachen und die im letzten Halbjahr gelernten Techniken der Debattenführung gekonnt anwendeten.

Gegen halb zwei am Nachmittag kam es dann zur Siegerehrung, bei der bekannt gegeben wurde, dass Nina Müller den vierten und Stella Hofmann den ersten Platz belegt hatte.
Dabei gewann Stella eine Einladung zu einem Seminar, das die rhetorischen Fähigkeiten verbessern soll, und qualifizierte sich außerdem für den Hessen-Süd-Entscheid von „Jugend debattiert“ im April in Hanau.

Ein Bericht von Annabell Berdell, Sabrina Schütze und Sara Tesfai

Auf der rechten Seite: Nina Müller (außen), Stella Hofmann

[Abgesagt] Take 5: Gemeinschaftskonzert am 31. März

Aus aktuellem Anlass findet diese Veranstaltung nicht statt.

Auch in diesem Jahr ist die Weibelfeldschule wieder beim großen Gemeinschaftskonzert der Dreieicher Schulen mit dabei. Ihr dürft euch auf fetzige Nummern der Schulband und der AG „Singen wie in Pitch Perfect“ freuen! Das ganze findet am Dienstag, den 31. März 2020 um 17 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen statt. Kommt vorbei und genießt einen Abend voller Musik!

Mit dem Rad – aber sicher!

 

Auch in der kalten Jahreszeit kommt mindestens 1/3 unserer Schülerschaft mit dem Fahrrad zur Schule (lt. Schulzeitungs-Umfrage Nov. 2018) – sie sind damit flexibel, gesund und umweltfreundlich unterwegs. Um den Drahtesel aber auch sicher verwahren zu können und das Rad vor Beschädigung zu schützen, kann man das Rad seit März 2019 im sogenannten „Fahrradkäfig“ neben der Sporthalle unterbringen.

Ein Chip berechtigt zum Eintritt, Kameras sorgen für Sicherheit. Doch die Nachfrage hält sich bisher in Grenzen. Von den 67 ausgegebenen Chips, die Zugang zum Fahrradkäfig verschaffen, werden nicht mal alle genutzt – zu weit scheint der Weg um das Gebäude für manche(n) zu sein.

Wie funktioniert das mit dem Fahrradkäfig?

  1. bei Frau Eschweiler-Brehme melden und Anmeldebogen abholen
  2. 5,- Nutzungsgebühr (einmalig) und 25,- Pfand (für den Chip – das Pfandgeld gibt’s natürlich zurück, sobald man den Chip nicht mehr benötigt)
  3. losradeln und das Fahrrad sicher verwahren

Ausstellung YOUniworTH derzeit zu Gast (Thema: Migration)

v.l.n.r.: Martin Burlon (Bürgermeister), Marius Bonifer (Jugendparlament Dreieich), Hanneliese Einloft-Achenbach (IB-Jugendmigrationsdienst Langen), Susanne Strauß-Chiacchio (Schulleiterin), Christoph Seel (Jugendparlament Dreieich), Linda Hein (Bibliothekarin)

Wie wollen wir zusammen leben?

„Fremde sind Freunde, die sich noch nicht kennen.“ Mit diesem Zitat von Beate Antonie Tröster eröffnete der Bürgermeister der Stadt Dreieich, Martin Burlon, am 21.01.2020 in der Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich-Weibelfeldschule gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Strauß-Chiacchio die Ausstellung „YOUniworTH“. Ein Kunstwort, welches die Wörter YOUTH/ YOU und WORTH abstrakt miteinander kombiniert. YOUniworTh wurde von den IB-Jugendmigrationsdiensten konzipiert und tourt seit 2018 durch Deutschland.

Es waren zahlreiche Gäste erschienen. Burlon betonte, wie bewundernswert er es fände, dass die Bücherei sich engagiert hätte, die Ausstellung  bei sich vor Ort zu haben. Marius Bonifer vertrat das Jugendparlament Dreieich, welches die Patenschaft der Ausstellung übernommen hatte. Frau Einloft-Achenbach vom Jugend Migrationsdienst Langen lobte die Kooperation mit der Weibelfeldschule und zeigte sich erfreut, dass die stark nachgefragte Ausstellung jetzt in unserem Landkreis zu Gast ist. Sie erhofft sich, dass möglichst viele Jugendliche über das Thema Migration miteinander ins Gespräch kommen.

Laut JuPa-Sprecher Marius Bonifer gäbe es leider noch viel zu viele – leider auch oft junge – Menschen, die der Auffassung seien, Integration bedeute, jemandem eine fremde Kultur aufzudrängen, und das sei es eben nicht. Bonifer stellte fest: „Integration ist viel mehr, den Leuten zu ermöglichen ihre Kultur weiter auszuleben, aber trotzdem ein Teil unserer Gesellschaft zu sein.“ Deswegen ist es wichtig, gezielt jungen Menschen an das Thema heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie und was Integration ist, und genau das bezweckt die Ausstellung.

YOUniworTH richtet den Blick auf das Zusammenleben junger Menschen in Deutschland. Ziel der Ausstellung ist es, für die Themen Jugend und Migration zu sensibilisieren, Vorurteile zu hinterfragen und einander besser kennenzulernen. Das Team vom IB-Jugendmigrationsdienst wird nun die Tage die Schulklassen durch die verschiedenen und sehr interessanten Stationen begleiten.

YOUniwortH ist keine gewöhnliche Ausstellung, an der man sich „nur“ informieren kann. Sie ist eine sehr umfangreiche und multimediale Ausstellung. Es sind sieben Stationen, an denen man sich ausprobieren kann und verschiedene interessante Aspekte zum Thema Migration erfahren kann. Eine sehr bemerkenswerte Station ist die des Kofferpackens. Hierbei sollen die Jugendlichen entscheiden, was sie alles in ihrem Koffer packen würden, wenn sie auf die schnelle ihr Land verlassen müssten. Dabei sind verschiedene Optionen gegeben, wie zum Beispiel Lebensmittel, Hygieneartikel, aber auch, verschiedene Spielekonsolen. Da sich auch Schulklassen der sechsten Jahrgangsstufe angemeldet haben, dürfte dies zu interessantem Gesprächsstoff führen. Was ist wichtig? Was muss ich mitnehmen? Und genau dieses aktivierende Vorgehen regt die Jugendlichen dazu an, darüber nachzudenken, was genau lebensnotwendig ist.

Viele gehen auch davon aus, dass sie mit Migration allgemein oder auch im  Alltag nicht so viel zu tun haben. Aber eine Station beweist das genaue Gegenteil. Es sind an einer Tafel Wörter aufgehängt, die im deutschen Sprachgebrauch täglich verwendet werden und hierbei wird aufgedeckt, dass diese Wörter auch einen Migrationshintergrund haben und viele Jahre über durch verschiedene Sprachen gewandert sind, bis sie letzten Endes zu dem Begriff wurden, wie wir ihn heute verwenden. „Kaputt“ zum Beispiel entspringt einer französischen Redewendung (faire qn. Capot = jemanden schwarz spielen oder besiegen) und gelangte im 17. Jahrhundert in den deutschen Sprachgebrauch. Solche praktischen Beispiele regen die Besucher*innen dazu an, darüber nachzudenken, wie viel wir eigentlich mit Migration im Alltag zu tun haben.

Die Ausstellung steht für alle Interessierten offen zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei (Mo-Mi 13-17 Uhr, Do 12-15 Uhr, Fr 10-15 Uhr). Bis zum 30. Januar können sich interessierte Schulklassen ab Jahrgang sechs noch für eine Führung anmelden : Linda Hein, Telefon: 06103-961850, Email:

Weitere Infos: zur Ausstellung, zum IB-Jugendmigrationsdienst Langen

 

Amara Khokhar

Achtklässler bringen Gebäck und Unterhaltung ins Seniorenheim

Am Dienstag, den 10.12.2019, überbrachte die Klasse G8a von Frau Wagner den BewohnerInnen des Seniorenheims Dietrichsroth ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Gebäck, Gesang und Gedichte. Die Plätzchen, die in der Woche zuvor von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse  in der Schulküche gebacken worden waren, wurden in kleinen Geschenktütchen verteilt, wobei Lieder und Gedichte vorgetragen wurden.
Begleitet wurde der Besuch von sechs Reporterinnen und Reportern der 5e von Herrn Weidmann.