Werde Kranichpate für einen nachhaltigen Schulhof

Vor ein paar Wochen hat sich unsere Klasse, die Bühnenklasse 5g, ein ehrgeiziges Projekt zur Verschönerung unseres Klassenzimmers überlegt. Gemäß einer japanischen Tradition hat der, der 1000 Papierkraniche faltet, einen Wunsch frei. Die Idee entstand aus der Frustration über den nicht enden wollenden Lockdown. Und so machten wir uns ans Werk, erst jede*r für sich zu Hause, dann in der Gemeinschaft der Klasse. Und stetig wuchs der Berg bunter Papierkraniche unterschiedlicher Größe. Auch alten Zeitschriftenseiten konnte so eine neue Bedeutung gegeben werden. Im nächsten Schritt haben wir das Meer von 1000 Kranichen an die Decke unseres Klassenzimmers gebracht. Einen ersten Eindruck kannst du dir von den Bildern machen. Alle Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, diese einmalige Dekoration in unserem Klassenraum 108 zu besichtigen.

Aber wir können noch viel mehr, wenn du mithilfst. Wir möchten dir die Gelegenheit geben, für nur 1 € eine Patenschaft für einen unserer Kraniche zu übernehmen. Das Geld werden wir in vollem Umfang in den kommenden Wochen dafür nutzen, blühstarke Pflanzen und kleine Bäume zu kaufen und diese in der letzten Schulwoche auf dem Schulhof oder den Terrassen des Hauptgebäudes zu pflanzen. Damit wollen wir gemeinsam mit Euch unseren Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt, dem Erhalt der Artenvielfalt von lebenswichtigen Insekten leisten und ein Zeichen zur Bewältigung des Klimawandels setzen. Das ist unser Wunsch, den wir uns mit dem Falten unserer 1000 Kraniche verdient haben.

Du willst Kranichpate und damit Teil unserer Gemeinschaft werden? Dann schau bei uns vorbei!!!

Wann? – Montag (21.06.) bis Freitag (25.06.) jeweils in der 1. und 2. Pause
Wo? – Aula im Hauptgebäude

Damit auch jeder sieht, dass du dabei bist, darfst du anschließend deinen Fingerabdruck auf den Baum der Paten sowie deinen Namen verewigen. Dieses kleine Kunstwerk werden wir anschließend für alle sichtbar in der Schule ausstellen.

Falls du Fragen hast, sprich uns einfach im Schulhaus an. Wir sehen uns in der Aula!!!

Die Schülerinnen und Schüler der Bühnenklasse 5g

Naturschutz – aber nachhaltig

Für ihre nachhaltigen und umfassenden Aktionen wurde die Weibelfeldschule heute mit dem zweiten Platz beim Schulförderpreis 2021 der Stiftung der Frankfurter Sparkasse geehrt. Thema des Jahres war „Natur“ und die Jury war besonders beeindruckt von dem nachhaltigen Gedanken: eine Streuobstwiese war vor wenigen Monaten angelegt worden. Dort kann der Kreislauf von der Blüte zum Apfel auch im Unterricht anschaulich gemacht wird. Die Bienen der Weibelfeldschule stehen in direkter Nachbarschaft und auch hier werden Schüler*innen in die Pflege dieses faszinierenden Organismus einbezogen in der Bienen-AG.

Im vergangenen Jahr wurden auf unserem Schulhof zudem noch mehr Lavendel, blühende Kräuter und Blumen gepflanzt, ein wahres Buffet für Insekten. Auch hier packen die Kids selbst an, um den Schulgarten in Schuss zu halten. Wiesen werden seltener gemäht, um vielen Wildblumen Raum zu geben. Das Projekt „Mehr drin als du denkst“ läuft seit mehreren Jahren und hat das Ziel, wilden Müll zu minimieren. Eingenommene Pfandgelder kommen gemeinschaftlichen Zwecken zugute, den die Schülerschaft selbst mitbestimmen kann.

Besonders die Schülervertretung ist sehr engagiert (Sprecherteam: Benjamin Middelanis, Isabella Wonner), wenn es um Natur-, Klima- und Umweltschutz geht. Sie haben eine AG ins Leben gerufen, bei der sich Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche beteiligen, um die Schule so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Entstanden ist hieraus ein umfassendes Umweltkonzept. Der Preis ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich. Gemeinsam kann viel erreicht werden. Die Schulgemeinde ist durch die vielen verschiedenen Umwelt-Aktionen noch enger zusammengerückt. Gemeinsam kann etwas erreicht werden und an neuen Ideen und Motivation mangelt es nicht…

Der Sonne entgegen – Sonnenfinsternis angucken

Und dann noch gutes Wetter – was will man mehr?

Zwei Teleskope, drei Sonnenfinsternisbrillen, ein Spektiv und noch ein spezielles Sonnenfinsternisfernglas – und dann ein strategisch gut gewählter Ort etwas abseits der Schülermassen, aber doch zentral, dort wo viele Schüler vorbeikommen würden – so hatte ich mir das vorgestellt! Mit reichlich Equipment ausgestattet, konnte ich im Laufe einer Stunde mehrere Dutzend Schüler animieren einen kurzen Blick auf die Sonnenfinsternis am Donnerstag, den 10.6., zu werfen. Gott sei Dank spielte auch das Wetter mit: Es war zwar bewölkt, aber über die gesamte Mittagszeit war die Sonne frei sichtbar. Leider war die Finsternis nur partiell, sogar nur zu 10%, so dass man mit bloßem Auge nichts von der Sonnenbedeckung wahrnahm, weil nur ein kleiner Teil der Sonne verdeckt wurde – trotzdem im Teleskop ein interessanter Anblick.

Wie immer – auch an dieser Stelle – der mantraartige Hinweis: Nie ohne spezielle Sonnenfilter in die Sonne schauen, weder mit optischen Geräten noch mit bloßem Auge! Das Problem beim Hinschauen mit bloßem Auge ist, dass man den natürlichen Augenschließreflex ignoriert und sich dann die Augen schädigt, weil die Sonne wie bei einer Lupe einen Brandfleck auf der Netzhaut produziert. Dass man sich die Augen schädigt, merkt man leider erst zu spät, da die Netzhaut keine Schmerzrezeptoren hat.

Totale Sonnenfinsternisse sind global gesehen gar keine so seltenen Schauspiele, fast in jedem Jahr gibt es irgendwo auf der Welt eine oder sogar zwei Finsternisse. Für einen speziellen Ort, z.B. die Weibelfeldschule, sind sie allerdings sehr selten: die nächste wird erst wieder am 14. Juni 2151 stattfinden. Die letzte in Deutschland sichtbare totale Sonnenfinsternis war übrigens im Jahr 1999 – die älteren Semester erinnern sich noch daran.

Eine partielle Sonnenfinsternis ist dagegen deutlich häufiger. Die nächste wird schon nächstes Jahr, am 25.10.22, um die Mittagszeit zu sehen sein (33%). Dann bin ich bestimmt wieder auf dem Schulhof – kommt vorbei!

Gruß, Frank Rebenich

Känguru der Mathematik 2021 – Preisverleihung

Am dritten Donnerstag im März jeden Jahres findet deutschlandweit der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt. Der Wettbewerb wird als Einzelwettbewerb in fünf verschiedenen Kategorien ausgetragen: Für die Jahrgangstufen drei und vier, fünf und sechs, sieben und acht, neun und zehn, sowie für die Jahrgänge der Oberstufe.

Aus der Weibelfeldschule in Dreieich nahmen in diesem Jahr 105 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, der von der Humboldt-Universität Berlin maßgeblich getragen wird. Auf Grund der Corona-Pandemie war in diesem Jahr auch die Wettbewerbsteilnahme auf dem digitalen Weg von zu Hause möglich. In dem Wettbewerb setzen sich die Lernenden mit mathematischen Knobelaufgaben auseinander, die vor allem Problemlösekompetenzen fördern sollen.

„Wir sind stolz, dass trotz des Distanz- und Wechselunterrichts so viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Känguru-Wettbewerb teilgenommen haben“ freut sich Schulleiterin Susanne Strauß-Chiacchio bei der Übergabe der Preise an die zahlreichen ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler, die höchstpersönlich vom Mathe-Känguru übergeben wurden.

Insgesamt wurden elf Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis sieben mit Sonderpreisen der Wettbewerbsjury geehrt.

Handys für Hummeln, Bienen & Co.

Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist deshalb gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen dabei verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut. NABU und Telefónica Deutschland Group arbeiten seit 2011 beim Umweltschutz zusammen. Für die gesammelten Handys spendet Telefonica dem NABU jährlich eine feste Summe, die in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.

Wenn also eine Reparatur nicht mehr geht, wirf dein Handy nicht einfach weg – spende es in der NABU Box und hilf so, Geld für den Insektenschutz zu sammeln und wichtige Rohstoffe zurückzugewinnen! Die Box findest du im Haupt-Schulgebäude und in der Bücherei.

Weitere Informationen zur Aktion HIER.

Verleihung der DELF-Zertifikate (Niveau A2)

Wir gratulieren herzlich zu den bestandenen DELF- Prüfungen! Fünf Schülerinnen und Schüler aus der Klasse Ef der Weibelfeldschule haben im Schuljahr 2020/21 das DELF A2 (Diplôme d’Etudes en Langue Française), ein vom französischen Staat ausgestelltes Sprachdiplom, erworben.

Trotz der pandemiebedingten erschwerten Umstände, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Herausforderung gestellt und die mündlichen und schriftlichen Prüfungen mit Bravour abgelegt. Félicitations à Paige Barnick, Marie Bohmann, Nina Müller, Christopher Gerhardt et Robin Lenhard!

 

Pädagogische Nachmittagsbetreuung im ersten Schulhalbjahr 2021/2022

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie ihr Kind bereits jetzt für die pädagogische Nachmittagsbetreuung im ersten Schulhalbjahr 2021/2022 vormerken können. Die Betreuung wird für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6.Klasse angeboten.

Bitte beachten Sie, dass eine Vormerkung keine verbindliche Anmeldung ist. Sie können ihr Kind in der ersten Woche nach den Sommerferien anmelden, indem Sie das Anmeldeformular unterzeichnet bei Frau Hoffmann abgeben. Das Formular wird entsprechend nach den Sommerferien online zur Verfügung gestellt.

Für Vormerkungen und weitere Fragen steht Ihnen Frau Hoffmann gerne zur Verfügung:

Tel.: 06103/9618-32

E-Mail:

Im Wechselmodell

Die Umstellung auf Wechselmodell für alle ist gelungen! Seit 6. Mai 2021 sind alle Klassen zurück im Wechselmodell. Auf Grund der Ausstattung der Schule ist es punktuell möglich, die Schüler*innen von zu Hause in den Klassenraum zu schalten.

Das schulische WLAN und die digitalen Endgeräte bieten zudem die Möglichkeit Gruppen- und Partnerarbeit mit den Schüler*innen der verschiedenen Modelle durchzuführen. Die Klasse G7b arbeitet hier im NaWi-Unterricht in Partnerarbeit, wobei die Teams aus jeweils einer/einem Schüler*in aus der Schule mit einer/einem Partner*in aus dem Distanzunterricht von Zuhause zusammenarbeitet.

Kompetenzen sichtbar machen

Auch in diesem Schuljahr konnte der Kompetenznachweis Kultur erarbeitet und überreicht werden. Alexander Metz engagiert sich seit über einem Jahr in der Jugendliteraturjury „JuLiD“. Er konnte in verschiedenen Projekten zeigen, was er besonders gut kann und welche Fähigkeiten ihn ganz persönlich ausmachen.

Das Zertifikat wird seit 2018 vergeben und wurde auch diesmal in enger Zusammenarbeit mit dem Schüler erarbeitet. In verschiedenen Projekten zeigte der engagierte Schüler seine Fähigkeiten und kann nun mit dem Zertifikat auch künftig bei Bewerbungsgesprächen glänzen.

Der Kompetenznachweis Kultur wird in den Projekten „Literanauten“, „JuLiD“ und „Schulzeitung“ vergeben. Bewerben kann sich jede*r Schüler*in der Weibelfeldschule, der oder die bei einem dieser Projekte mitwirkt. Ansprechpartner und KNK-Beraterin: Linda Hein.

Informationen zum KNK hier.

 

Biblionauten heben ab

Noch vor den Osterferien werden sich alle Fünftklässler*innen mit Büchern eindecken – und diese in den kommenden Wochen lesen und bewerten. Die alljährliche Leseförderaktion unserer Schulbibliothek zeigt, was für unterschiedliche Welten Bücher sein können. Die Kinder, die „Biblionauten“, lernen neue Wesen kennen, entdecken Abenteuerliches, Fantastisches, Lustiges, Gruseliges… Dafür wurde extra ein kleines „Bücher-Universum“ eingerichtet, in dem die Kids nach Herzenslust stöbern können – in kleinen Gruppen und unter coronagerechten Bedingungen.

Durch das pandemiebedingt veränderte Schuljahr haben einige Kinder die Bücherei noch nicht richtig wahrgenommen, den gemütlichen Ort noch nicht für sich entdeckt und leihen jetzt das erste Mal selber etwas aus. Die Teilnahme am Biblionautenprogramm ist verpflichtend für alle Kinder. Ob das zu lesende Buch aus der Bücherei stammt, bleibt den Kindern überlassen. Beim Ausleihen gibt es allerdings eine kleine Überraschung als Motivation. Denn etwas selber ausleihen, für das Buch und die Leihfrist Verantwortung übernehmen – auch das will gelernt und geübt werden. Nach dem Lesen stellen sich die Kinder die Bücher gegenseitig vor – und motivieren so noch mehr zum Lesen. Die besten Bücher werden kreativ umgesetzt, die Buchhandlung Gut gegen Nordwind wird die kreativen Werke im Sommer 2021 in ihren Schaufenstern präsentieren.

Alle Infos und Fragen finden Sie auf der Seite der Biblionauten.

Heute ist der Tag des Mathematik-Kängurus!

Am dritten Tag im März jeden Jahres findet der Känguru-Wettbewerb der Mathematik statt.

In diesem Jahr nehmen 105 Schüler*innen der Weibelfeldschule aller Jahrgangstufen am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Auf Grund der Corona-Pandemie ist die Wettbewerbsteilnahme auf dem digitalen Weg von zu Hause möglich.

Wir danken allen engagierten Kolleg*innen, die den Lernenden trotz der schwierigen Situation die Möglichkeit geben, die Freude an der Mathematik zu entdecken.

Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Erfolg!

Kunst zwischen Büchern

Das surreale Zitat

Bilder mit surrealen Elementen bearbeiten und interpretieren, das war die Aufgabe der Q1 im vergangenen Schuljahr.  Dabei wurden verschiedene Kunststile zitiert. So wurden Werke vom Impressionismus bearbeitet, jedoch vermehrt zum Surrealismus respektive direkt René Magritte gearbeitet. Die Bilder konnten bisher nicht gezeigt werden und nun können die jungen Künstler*innen ihre Bilder noch präsentieren, bevor sie in diesem Sommer ihr Abitur machen. Die Auswahl der Bilder zeigen die ganze Vielfalt der Umsetzungsideen. Die ausstellenden Schüler*innen sind Paula Bruns, Julia Fuchs, Adrian Schwedler, Mia Hauser, Lina Bajioni, Darja Rott, Sinem Bulgan und Amber Sziegoleit. Herr Kossbiel wollte den talentierten Schüler*innen so noch einmal vor Ende ihrer Schulzeit ermöglichen, ihre Werke zu zeigen.

Die Bilder sind jetzt im März in der Bücherei zu sehen. Ein thematischer Medientisch begleitet die Ausstellung, so kann man sich mit dem Thema Surrealismus noch tiefer mit Buch und Film auseinandersetzen.

Projekt Junge Zeitung – Der Kunst-LK illustriert die Frankfurter Neue Presse

Martin Glomm (FNP) bespricht eine Karikatur mit Sarah Rommel

Vorbildlich: Abstand und Maske!

Am 27.2.2021 erschien die Junge Zeitung der Frankfurter Neuen Presse. Dazu kam Herr Glomm am 25.2.21 in die Weibelfeldschule, um mit dem Kunst-Leitungskurs der Q2 die letzten Illustrations-Aufgaben für das diesjährige Zeitungsmotto „Jetzt erst recht!“ zu koordinieren.

Mit Hochdruck wurden einzelne Gespräche geführt, Zeichnungen besprochen und die Ergebnisse fotografisch dokumentiert. Für einige Schüler*innen ging es nach dem Schultag noch weiter, da sie ihre angefangenen Bilder noch beenden müssen. Seit Oktober 2020 läuft dieses Projekt, in dem Schüler*innen des LKs ihre eigenen Themen verbildlichen oder Illustrationaufträge  für die FNP umsetzen.

So entstanden Motive, die sich mit der Unterdrückung von Minderheiten in China, mit Perioden-Shaming, Todesstrafe im Iran und ganz unterschiedlich mit der Corona-Pandemie befassten: Einsamkeit, Gefangenschaft, globaler Zusammenhalt, Seelsorge, arbeitslose Künstler, Restaurantpleiten usw.

Zu guter Letzt sind auch eigene Porträts der Schüler*innen in der Zeitung zu sehen, die unabhängig von dem Zeitungsprojekt entstanden sind. Durchaus war das Zeitungsprojekt eine spannende Herausforderung für die Schüler*innen des Kunst Leistungskurses von Herrn Kossbiel. Coronabedingt konnten sie leider diesmal nicht im Verlagshaus der Zeitung sein, wie das normalerweise der Fall ist.

Andreas Kossbiel