Mit einer Präsentationsolympiade endete das Schuljahr 2025/26 – Fast 400 Schülerinnen und Schüler zeigen ihr Können

Mit einer großen Präsentationsolympiade endete für die Jahrgänge 5 und 6 der Weibelfeldschule das Schuljahr. Fast 400 Schülerinnen und Schüler stellten dabei eindrucksvoll unter Beweis, dass gutes Präsentieren weit mehr bedeutet, als Informationen vorzutragen. Es geht darum, ein Publikum zu begeistern, komplexe Themen verständlich zu erklären und gemeinsam als Team zu überzeugen – Kompetenzen, die weit über die Schulzeit hinaus wichtig sind.

Im Naturwissenschaftsunterricht wurde das Präsentationstraining über mehrere Wochen fest in den Unterricht integriert. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Zweierteams an selbst gestalteten Präsentationen. Während sich der Jahrgang 5 mit den Wirbeltieren beschäftigte, erkundeten die Sechstklässler den Makrokosmos – von der Entstehung des Universums über Planeten und Sternbilder bis hin zu Schwarzen Löchern. Für die sechsten Klassen stellte die Präsentation sogar eine Ersatzleistung dar und ersetzte eine Klassenarbeit.

Aus jeder Klasse des sechsten Jahrgangs qualifizierten sich die besten Teams für den schulinternen Wettbewerb. Dort präsentierten die Klassensiegerinnen und Klassensieger ihre Beiträge erneut vor einer Jury und dem Publikum. Dabei wurde schnell deutlich, mit wie viel Kreativität, Fachwissen und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler ihre Themen vorbereitet hatten.

Besonders überzeugen konnten schließlich zwei Schülerinnen mit ihrer Präsentation „Ist Leben auf dem Mars möglich?“. Neben einem anschaulich gestalteten interaktiven Plakat präsentierten sie sogar einen selbst konstruierten und im 3D-Druck hergestellten Mars-Rover. Damit zeigten sie eindrucksvoll, wie sich naturwissenschaftliche Inhalte, Technik und kreatives Arbeiten miteinander verbinden lassen.

Die Präsentationsolympiade orientiert sich am Konzept der Initiative „Jugend präsentiert“ und soll künftig jedes Schuljahr stattfinden. Perspektivisch ist zudem geplant, das Präsentationstraining auf weitere Jahrgangsstufen auszuweiten. Denn wer lernt, seine Ideen verständlich, sicher und überzeugend zu präsentieren, profitiert davon nicht nur in der Schule, sondern auch im späteren Berufsleben.

Mit Formaten wie der Präsentationsolympiade setzt die Weibelfeldschule bewusst auf die Förderung von Zukunftskompetenzen. Fachwissen bleibt wichtig – doch ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, Wissen zu vermitteln, im Team zusammenzuarbeiten und selbstbewusst vor anderen aufzutreten.

Expertengespräch zum Thema Luft- und Raumfahrt

Am 3. Juni 2026 hatten wir, die Klasse 6f, ein Expertengespräch mit Herrn Kammer von Diehl Aviation zum Thema „Luft- und Raumfahrt“. Wir trafen uns in den ersten beiden Stunden in unserem Klassenraum.

Unsere Klasse hatte mit Frau Schreiber Fragen vorbereitet, die uns Herr Kammer beantwortete. Er hatte dazu eine PowerPoint-Präsentation mit vielen Bildern angefertigt.

Als Einstieg zeigte er uns, wie viel 1kg auf der Erde auf anderen Planeten wiegen würde, um unsere Frage „Auf welchem Planeten kann man beim Springen am längsten in der Luft bleiben?“ zu beantworten. Festgestellt wurde, dass man auf Merkur und Mars am längsten springen könnte, da diese Planeten die geringste Schwerkraft haben. Ein Gewicht von 1kg würde dort nur 0,38 kg wiegen!

Herr Kammer erklärte auch, wie eine Rakete startet (dabei muss die Schwerkraft überwunden werden), fliegt und landet. Dabei spielen die Gesetze von Isaac Newton eine große Rolle. Auf einem Video der NASA konnte man gut sehen, wie viel Kraft gebraucht wird, bis eine Rakete ins Weltall gelangt. Wir erfuhren auch etwas über die Artemis II-Mission, die am 2. April 2026 startete, um zum Mond zu fliegen und die hintere Seite des Mondes zu sehen. Nach langer Zeit waren Menschen wieder ganz nah am Mond.

Da Herr Kammer im Bereich Luftfahrt arbeitet, erzählte er uns auch viel über Flugzeuge. So erklärte er uns, dass das schnellste Flugzeug „Concorde“ von Paris bis New York nur 3,5 Stunden brauchte, was eigentlich 7 bis 9 Stunden lang dauert. Er zeigte uns auch das größte und kleinste Passagierflugzeug. Herr Kammer arbeitete einmal an einem Bauteil für das größte Flugzeug, den Airbus A380. Er zeigte uns Bilder vom Flugzeug, das zweistöckig ist und sogar eine Bar, eine Dusche und große Sitze, die man als Bett benutzen kann, enthält.

Zum Schluss berichtete uns Herr Kammer noch von seinem aktuellen Projekt, nämlich der Entwicklung von großen Displays für Flugzeuge, die man statt Fenstern einbauen könnte. Durch eingebaute Kameras könnte man immer noch sehen, wie es draußen aussieht!

Allgemein fanden wir es richtig toll und interessant. Wir haben viele neue Sachen gelernt und Herr Kammer hat das echt super gemacht. So ein Expertengespräch können wir wirklich weiterempfehlen.

Bericht von Stefani, Rida, Aisha und Lutz von der Klasse 6f

Erfolg beim MediaSurfer Preis 2025: „Zukunftsschmiede TrendHub“ ausgezeichnet

Mit großer Freude blicken wir auf die Verleihung des MediaSurfer – MedienKompetenzPreis Hessen im April 2026 zurück. In der Kategorie für die Altersgruppe bis 15 Jahre wurde die Weibelfeldschule Dreieich mit dem ersten Preis für unser innovatives Projekt „Zukunftsschmiede TrendHub“ ausgezeichnet. Dieser Preis wird jährlich von der Medienanstalt Hessen für herausragende medienpädagogische Projekte vergeben und ist eine wertvolle Anerkennung für die kreativen Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler.

„Zukunftsschmiede TrendHub“ ist mehr als nur ein Projekt – es ist ein interdisziplinäres Reallabor, das von unseren Lernenden selbst geleitet wird. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einem Think-Tank und Do-Tank eigene Formate zu entwickeln, Inhalte zu gestalten und ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

  • Think-Tank: In diesem Bereich entwickeln die Schülerinnen und Schüler kreative Ideen und Konzepte. Hier wird brainstormt, diskutiert und geplant. Der Think-Tank fördert das kritische Denken und die Zusammenarbeit, indem die Lernenden ihre Gedanken und Perspektiven einbringen.
  • Do-Tank: Im Do-Tank setzen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis um. Hier wird das theoretisch Erarbeitete konkret umgesetzt. Die Lernenden erstellen Inhalte, produzieren Medienformate und realisieren Projekte. Der Do-Tank ermöglicht es ihnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Im Rahmen dieses Projekts entstehen eine Vielzahl von Produkten, darunter Schülerzeitungsartikel, Podcasts, Lernvideos und Reportagen, die sowohl schulische als auch gesellschaftliche Themen aus der Perspektive der Lernenden beleuchten. Durch die Übernahme von organisatorischen, technischen und redaktionellen Aufgaben in selbstgesteuerten Teams stärken die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Kommunikationsfähigkeiten, sondern auch ihre Teamarbeit und kritische Medienhaltung.

Das Projekt ist geprägt von Peer-Learning, einer lebensweltorientierten Perspektive und kontinuierlicher Reflexion, wodurch allen Beteiligten eine authentische Stimme gegeben wird. Die Jury würdigte die hohe Beteiligung und die Eigenverantwortung der Lernenden sowie die nachhaltige Förderung von Medien-, Sozial- und Urteilskompetenz. Besonders hervorgehoben wurden die Vielfalt der Projekte und der starke interdisziplinäre Ansatz, der es den Lernenden ermöglicht, ihre Kreativität und Innovationskraft voll auszuschöpfen.

Ein besonderer Dank gilt Frau Kirsten Riedl, die das Projekt von Anfang an mit viel Engagement begleitet hat, sowie allen Lehrkräften, die sich auf diese spannende und innovative Reise eingelassen haben. Wir sind stolz auf diesen Erfolg und danken allen, die zu diesem beeindruckenden Projekt beigetragen haben, insbesondere unseren Schülerinnen und Schülern!

Gemeinsam musizieren, Kultur erleben: Hans Thomann-Stiftung spendet der Weibelfeldschule 30 neue Glockenspiele

Die Schulgemeinde der Weibelfeldschule bedankt sich herzlich bei der Hans Thomann-Stiftung für die großzügige Spende von 30 hochwertigen Glockenspielen. Mit dieser Unterstützung leistet die Stiftung einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur musikalischen und kulturellen Bildung unserer Schülerinnen und Schüler.

Als vom Hessischen Kultusministerium zertifizierte Schule mit Schwerpunkt Musik nimmt das praktische Musizieren einen besonderen Stellenwert im schulischen Leben ein. Die neuen Instrumente erweitern die Möglichkeiten eines handlungsorientierten Musikunterrichts in allen Jahrgangsstufen von Klasse 5 bis zum Abitur und bereichern das musikalische Angebot der Schule wirkungsvoll. Aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten begleiten die Glockenspiele die Lernenden über viele Jahre hinweg und schaffen einen unmittelbaren Zugang zur aktiven musikalischen Praxis. Durch das gemeinsame Musizieren werden Kreativität, Konzentration und Kommunikationsfähigkeit gefördert, zugleich entstehen Gemeinschaftserfahrungen, die weit über den Unterricht hinaus wirken.

Die großzügige Spende kommt der gesamten Schulgemeinschaft zugute. Sie verbessert die Bedingungen für das gemeinsame Musizieren unmittelbar und eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Musik als Ausdrucksform, als Teil unseres kulturellen Erbes und als verbindende Sprache zu erleben. Dies fördert kulturelle Teilhabe und schafft einen Raum, in dem junge Menschen ihre Persönlichkeit entwickeln und ihre Freude an der Musik entdecken können.

Im Namen aller Schülerinnen und Schüler, der Schulleitung sowie der Fachschaft Musik danken wir der Hans Thomann-Stiftung sehr herzlich für diese großartige Unterstützung. Wir freuen uns darauf, die neuen Instrumente in den kommenden Jahren in zahlreichen Unterrichtsprojekten und musikalischen Vorhaben einzusetzen und so viele junge Menschen nachhaltig für die Freude und die Vielfalt des gemeinsamen Musizierens zu begeistern.

 

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Sprachreise nach England – Ein tolles Abenteuer!

Wir sind mit 50 Schülerinnen und Schülern unseres Jahrgangs 6 gerade auf Sprachreise in England. Seit Sonntag erleben wir jeden Tag etwas Neues und Spannendes!

Schon die Anreise war ein Erlebnis. Mit unserem netten Busfahrer Kai sind wir sicher bis zur Fähre gefahren. Die Überfahrt nach England verlief sehr angenehm, und alle waren gespannt auf die kommenden Tage. In England wohnen wir in freundlichen Gastfamilien in Herne Bay. Dort werden wir herzlich aufgenommen und können den englischen Alltag kennenlernen.

Am Montag standen gleich zwei Ausflüge auf dem Programm. Zuerst haben wir bei einer Rallye die Küstenstadt Whitstable erkundet. Anschließend ging es weiter nach Margate. Leider hat uns dort am Nachmittag der Regen erwischt, aber das konnte unsere gute Stimmung nicht verderben. Wir haben trotzdem viel gesehen und gemeinsam eine schöne Zeit verbracht.

Heute ging es nach London. Das war für viele von uns ein besonderes Highlight der Reise. Bei einer Stadtrundfahrt hat uns unser Guide Tim viel Interessantes über die britische Hauptstadt erzählt. Danach konnten wir das berühmte London Eye bestaunen. Besonders beeindruckend war es, als wir um 12 Uhr die Glocken von Big Ben hören konnten.

Anschließend machten wir einen Spaziergang entlang der Themse und sahen die bekannte Tower Bridge. Zum Abschluss fuhren wir mit einem Schiff auf der Themse bis zur O2 Arena. So konnten wir London noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Auch die nächsten Tage versprechen viele tolle Erlebnisse. Morgen besuchen wir Dover Castle und den Wildwood Wildlife Park. Am Donnerstag fahren wir nach Canterbury, wo unter anderem eine Bootsfahrt auf dem Programm steht. Danach heißt es leider schon wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten.

Bis jetzt haben alle viel Spaß, es geht allen gut und wir sammeln jeden Tag neue Eindrücke. Die Sprachreise ist eine tolle Gelegenheit, England kennenzulernen, Englisch anzuwenden und gemeinsam viele unvergessliche Erfahrungen zu machen. Wir freuen uns schon auf die kommenden Tage!

Viele Grüße aus England

Eure Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 der Weibelfeldschule

 

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Spendenaufruf für ein besonderes Herausforderungsprojekt

Wir, fünf Schülerinnen der Klasse G8a der Weibelfeldschule starten im Rahmen eines Herausforderungsprojekts eine besondere Fahrradtour: Wir möchten mit dem Fahrrad von Urberach nach Aschaffenburg und zurückfahren – insgesamt sind das rund 70 Kilometer.

Für jeden gefahrenen Kilometer sammeln wir Spenden zugunsten der Bärenherz Stiftung Wiesbaden. Diese unterstützen Familien mit lebensverkürzten erkrankten Kindern. Unser Ziel sind 400 € Spenden.

Bitte machen auch Sie mit! Füllen Sie das Formular aus und spenden Sie für einen guten Zweck!

 


Download des Spendenformulars


Viele Grüße
Carla Grosch Herrera, Felina Oeffner, Luisa Brandstetter, Mia Kateridis, Mia Huder

CrashKurs Hessen an der Weibelfeldschule – Ein eindrucksvoller Vormittag gegen das Vergessen

Am 14. April 2026 fand an der Weibelfeldschule von 8:00 bis 13:00 Uhr das Präventionsprojekt „CrashKurs Hessen“ der Polizei statt. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Menschen eindringlich für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie zu verantwortungsbewusstem Verhalten zu bewegen.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen reale Unfallgeschichten, die von Einsatzkräften wie Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern sowie von Betroffenen selbst geschildert werden. Die authentischen Berichte vermittelten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, welche schwerwiegenden Folgen riskantes Verhalten im Straßenverkehr haben kann – sei es durch überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung oder Alkohol am Steuer.

Während der Veranstaltung herrschte eine ruhige und nachdenkliche Atmosphäre. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich sichtlich bewegt von den persönlichen Erlebnissen der Vortragenden. Gerade die emotionalen Schilderungen machten deutlich, dass Verkehrsunfälle nicht nur Zahlen und Statistiken sind, sondern das Leben von Menschen nachhaltig verändern.

Der CrashKurs verfolgt bewusst einen anderen Ansatz als klassische Verkehrserziehung: Statt trockener Theorie setzt er auf emotionale Betroffenheit, um nachhaltiges Umdenken zu erreichen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, ihr eigenes Verhalten kritisch zu reflektieren und Verantwortung – sowohl für sich selbst als auch für andere – zu übernehmen.

Für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen wurde das Programm im Anschluss an die Einführung durch ein vertiefendes Workshop-Angebot ergänzt. Insgesamt standen sieben thematisch unterschiedliche Workshops zur Auswahl, die von Vertreterinnen und Vertretern der Polizei, von Rettungskräften, der Feuerwehr, der Notfallseelsorge sowie einer Bestatterin durchgeführt wurden.

Die Workshops im Überblick:

  • „Ablenkung durch Handynutzung im Straßenverkehr – Reaktionsverhalten im Test“
  • „Unfallursachen und Besonderheiten im Straßenverkehr – Fahrverhalten innerorts und außerorts“
  • „Auswirkungen von Alkohol / Drogen / Medikamente auf das Fahrverhalten im Straßenverkehr“
  • „Zwischen Sirenengeheul und Herzklopfen: Wie fühlt es sich an, wenn andere um mein Leben kämpfen?“
  • „Zwischen Abschied und Verantwortung – Wie Bestatter arbeiten und warum ihr Beruf mehr mit dem Leben zu tun hat als die meisten denken“
  • „Wer bleibt, wenn alle weg sind?“
  • „Der Tag, der alles verändert – wenn Sekunden zählen“

In Kleingruppen konnten die Teilnehmenden individuelle Perspektiven kennenlernen, Fragen stellen und sich intensiv mit den unterschiedlichen Aspekten von Verkehrsunfällen und deren Folgen auseinandersetzen. Jede Schülerin und jeder Schüler der Jahrgangsstufe 12 hatte die Möglichkeit, zwei Workshops nach persönlichem Interesse zu besuchen.

Die Weibelfeldschule bedankt sich bei allen Beteiligten für die Durchführung dieses wichtigen Projekts. Der CrashKurs hat bei vielen Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen und leistet einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Ein Vormittag, der wachrüttelt – und hoffentlich Leben schützt.

 

Für das Präventionsteam

Kerstin Weitmann und Rocio Herrera

 

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Jonas Jahn – ein Held kurz vor dem Abitur

Während sich die meisten Schülerinnen und Schüler in der heißen Phase auf ihre Abiturprüfungen konzentrieren, hat einer von ihnen bewiesen, dass es im Leben noch deutlich Wichtigeres gibt als Noten und Prüfungsstress: Mitten im Lernmarathon hat sich Jonas Jahn dazu entschieden, Stammzellen zu spenden – und damit ein Menschenleben zu retten.

Bei der DKMS registriert hatte sich Jonas Jahn am 03.04.2025 bei einer Typisierungsaktion unserer Weibelfeldschule. Diese wurde unter dem Motto „Gemeinsam für Donato und andere!“ im Rahmen der Leukämie-Erkrankung von Donato, dem Mann unserer geschätzten Kollegin Anja organisiert. „Ich war selbst völlig überrascht, als ich so kurze Zeit nach der Registrierung eine E-Mail erhielt, in der stand, dass ich als Spender in Frage komme und zuerst dachte ich auch, es sei ein Fake.“ berichtet Jonas. Dies war es jedoch nicht.

Die Entscheidung zur Stammzellenspende ist alles andere als selbstverständlich. Sie erfordert Mut, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich mit einem ernsten Thema auseinanderzusetzen. Für viele bleibt es bei dem Gedanken, sich vielleicht irgendwann registrieren zu lassen. Doch Jonas hat gehandelt – und das zu einem Zeitpunkt, an dem sein eigener Alltag ohnehin schon von Druck und Erwartungen geprägt ist. Zwischen Klausuren, Lernplänen und Zukunftsfragen hat er den Mut gefasst, einen echten Unterschied im Leben eines anderen Menschen zu machen. Er hofft nun, dass alles gut geht und seine Stammzellen seinem „genetischen Zwilling“ die so sehr erhoffte Gesundheit bringen.

Und weil Jonas Jonas ist, nahm er sich zusätzlich die Zeit, in seiner letzten Biologiestunde über seine Stammzellenspende zu informieren. Vor einem Raum voller Mitschülerinnen und Mitschüler der Oberstufe sowie mehreren Lehrkräften hielt er eine umfassend ausgearbeitete Präsentation. Darin erklärte er nicht nur die biologischen Grundlagen der Stammzellenspende, sondern teilte auch offen seine persönlichen Erfahrungen. Sein Ziel dabei war klar formuliert: „Ich möchte informieren, sodass sich möglichst viele registrieren lassen.“

Während er sich also auf sein Abitur vorbereitet, hat er bereits jetzt etwas erreicht, das weit über jede Note hinausgeht: Er hat gezeigt, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein. Ein Vorbild – nicht nur für unsere Schule, sondern für uns alle.

Känguruwettbewerb an der Weibelfeldschule: Die Mathematik-Talente treten an!

Heute ist es soweit: Das Mathe-Känguru ist mit dem Känguru-Wettbewerb zu Gast an der Weibelfeldschule!

178 Teilnehmende aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 haben sich für den Mathematik-Wettbewerb angemeldet und werden ihre Rechen- und Knobelkünste unter Beweis stellen.

Das Mathe-Känguru, wie der Wettbewerb auch genannt wird, ist ein internationaler Mathematik-Wettbewerb, der in vielen Ländern stattfindet. Die Teilnehmenden müssen innerhalb einer bestimmten Zeit eine Vielzahl von mathematischen Aufgaben lösen, die ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen der Mathematik testen.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Teilnahmegebühr für alle Teilnehmenden aus der Jahrgangsstufe 5 übernommen hat. Dies ermöglicht es unseren jüngsten Teilnehmenden, ohne finanzielle Belastung am Wettbewerb teilzunehmen und ihre mathematischen Talente zu entdecken.

Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg und viel Spaß beim Känguruwettbewerb!

[Update] Oberstufenschüler der Weibelfeldschule triumphieren beim Planspiel Börse!

Ein aufregendes Abenteuer in der Welt der Finanzen hat für unsere Schüler Oskar Wittendorff und Bertin Romann, die beide in der Oberstufe sind, ein fantastisches Ende gefunden! Mit ihrem beeindruckenden Engagement und ihrem Wissen über nachhaltige Investments haben die beiden beim Planspiel Börse der Sparkasse Langen-Seligenstadt einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. In nur vier Monaten erwirtschafteten sie einen Gewinn von 13.513,84 Euro.

Am 5. März wurden die beiden im Dietzenbacher Kapitol für ihre herausragende Leistung geehrt. Bei der feierlichen Preisverleihung durften sie ihre Auszeichnung entgegennehmen und ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Oskar und Bertin belegten deutschlandweit den ersten Platz in der Nachhaltigkeitswertung und setzten damit ein starkes Zeichen für verantwortungsbewusstes Investieren. Mit ihrer Spielgruppe „BWLer 1.0“ gewannen sie ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Bereits in der Mittelstufe interessierten sich Oskar und Bertin für das Thema Börse und haben sich über die Jahre hinweg intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihre Lehrerin Anna Krebs, die das Projekt in den Tutorenstunden begleitete, war von ihrem Engagement begeistert. Sie hob hervor, wie beeindruckend es war, dass die Schüler sich selbstständig organisierten, sich Wissen aneigneten und mit viel Engagement an dem Wettbewerb teilnahmen. Es war ihre eigene Idee, mitzumachen, und sie gaben nie auf.


Update: Der HR hat die beiden Schüler interviewt.

Das Interview beginnt im Beitrag in der Mediathek ab der 20. Minute.


„Durch das Internet ist es heutzutage viel leichter, an Informationen zu kommen als zum Beispiel vor 20 Jahren“, erklärt Bertin. Diese Aussage verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich auch in der Schule mit Themen wie finanzieller Bildung zu beschäftigen, da diese Kenntnisse entscheidend für die persönliche Entwicklung und Zukunft unserer Schüler sind.

Zusätzlich möchten wir die herausragenden Leistungen weiterer Schüler würdigen, die ebenfalls bemerkenswerte Erfolge erzielt haben. Felix Schedlinski und David Bohr belegten im Bereich der Nachhaltigkeitswertung mit ihrer Spielgruppe „Cat Yummy“ den zweiten Platz und konnten sich über ein Preisgeld von 2.000 Euro freuen.

Darüber hinaus gratulieren wir den weiteren Gewinnern, die jeweils 100 Euro erhalten haben: Joris Stahn, Evgeniy Markov, Laura Ferdin, Clara Nawo und Finley Arens. Ihr Engagement und ihre Leistungen sind ein inspirierendes Beispiel für die gesamte Schulgemeinschaft.

Für alle, die mehr über die Tipps und Erfahrungen von Oskar und Bertin erfahren möchten, gibt es weitere Einblicke im Artikel der Offenbacher Post.

Die gesamte Schulgemeinschaft der Weibelfeldschule spricht allen Gewinnerinnen und Gewinnern ihre herzlichen Glückwünsche zu ihren beeindruckenden Erfolgen aus und bedankt sich herzlich bei Frau Krebs für ihre wertvolle Unterstützung. Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der verantwortungsbewusstes Investieren und finanzielle Bildung eine zentrale Rolle spielen!

Politische Gesprächsrunde an der Weibelfeldschule: Einblicke in die Kommunalwahl 2026

Am 25. Februar fand an der Weibelfeldschule eine besondere politische Gesprächsrunde zur bevorstehenden Kommunalwahl statt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 sowie der Oberstufe erhielten die Gelegenheit, mit Kandidierenden aus der Kommunalpolitik direkt ins Gespräch zu kommen und Fragen zu Themen zu stellen, die sie selbst betreffen.

Das Format der Veranstaltung war bewusst dialogorientiert und innovativ gestaltet. Die Diskussionen wurden von Schülerinnen und Schülern aus den jeweiligen Jahrgängen selbst moderiert. Sie führten durch die Gespräche, stellten vorbereitete Fragen und griffen Beiträge aus dem Publikum auf. Dadurch entstand eine lebendige Atmosphäre, in der politische Themen auf Augenhöhe diskutiert werden konnten.

Die Veranstaltung war in drei aufeinanderfolgende 30-minütige Gesprächsrunden gegliedert, jeweils für die Jahrgänge 7/8, 9/10 und die Oberstufe. Um möglichst vielen Klassen eine Teilnahme zu ermöglichen, wurden die Diskussionen live in die Klassenräume übertragen. Über einen Chat konnten Schülerinnen und Schüler zudem weitere Fragen einreichen, die von den Moderationsteams in die Gespräche eingebracht wurden. So wurde die gesamte Schulgemeinschaft aktiv in den Austausch einbezogen.

An der Gesprächsrunde nahmen Kandidierende der meisten Parteien teil, die in Dreieich zur Wahl stehen: Hartmut Honka (CDU), Maik Zimmer (SPD), Linda Hein (Grüne), Siegfried Wirth (Grüne), Dr. Günther Gericke (FDP), Henri Giardino (Linke) und Ulrich Ziffer (AfD). Die unterschiedlichen politischen Perspektiven ermöglichten es den Schülerinnen und Schülern, sich ein eigenes Bild von den Positionen der Parteien zu machen.

Im Mittelpunkt standen Fragen zu Themen, die junge Menschen unmittelbar betreffen – etwa Freizeitangebote für Jugendliche, Mobilität und Radverkehr oder die Entwicklung der Stadt Dreieich. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Sichtweisen direkt an die Kandidierenden zu richten.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Lehrkräften Silvia Johne, Anna Krebs, Philipp Metzner und Peter Mittnacht. Gemeinsam mit engagierten Schülerinnen und Schülern entwickelten sie ein Format, das politische Bildung praxisnah erlebbar macht und gleichzeitig eine breite Beteiligung ermöglicht.

Die Fachschaft Politik und Wirtschaft zieht ein sehr positives Fazit: Besonders die aktive Rolle der moderierenden Schülerinnen und Schüler sowie das hybride Veranstaltungsformat haben dazu beigetragen, dass ein intensiver und konstruktiver Austausch entstehen konnte. Die Gesprächsrunde hat eindrucksvoll gezeigt, wie Schule Räume für demokratische Diskussion und politische Bildung schaffen kann.

Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern der Moderationsteams sowie den eingeladenen Kandidierenden für den offenen Austausch. Ein herzlicher Dank geht auch an Silvia Johne, Anna Krebs, Philipp Metzner und Peter Mittnacht für ihre engagierte Organisation dieser Veranstaltung.

Einblick in die Krebsforschung: Dr. Michael Oed zu Gast an der Weibelfeldschule

Einen besonderen Einblick in aktuelle medizinische Forschung erhielten die Schülerinnen und Schüler der drei Biologie-Leistungskurse der Weibelfeldschule in Dreieich Ende Februar. Zu Gast war Dr. Michael Oed, der einen Vortrag über Krebs – insbesondere Hautkrebs – und über neue Ansätze der modernen Krebsforschung hielt. Eingeladen hatten die Lehrkräfte Frau Veith, Frau Kauer und Frau Weitmann, deren Kurse sich im Unterricht intensiv mit zellbiologischen und genetischen Grundlagen von Krankheiten beschäftigen.

Zu Beginn seines Vortrags gab Dr. Oed zunächst einen Überblick über Krebs allgemein und seine Bedeutung weltweit. Besonders das sogenannte maligne Melanom gilt als eine aggressive Form von Hautkrebs, die früh Metastasen bilden kann. Ein entscheidender Faktor für die Prognose ist dabei die möglichst frühe Diagnose.

Anhand anschaulicher Beispiele erklärte Dr. Oed die unterschiedlichen Arten von Hautkrebs. Besonders gefährlich ist jedoch das maligne Melanom, das aufgrund seines schnellen Wachstums und seiner frühen Streuung für einen großen Teil der Hautkrebs-Todesfälle verantwortlich ist.

Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf aktuellen Entwicklungen in der Krebsforschung. Dr. Oed stellte dabei seine eigene Forschungsarbeit vor, die sich mit sogenannten Biomarkern beschäftigt. Ziel dieser Forschung ist es, mithilfe molekularer Merkmale in Tumorzellen besser vorhersagen zu können, wie hoch das Rückfallrisiko bei bestimmten Patienten ist. Gerade bei frühen Melanomstadien stehen bislang nur begrenzte Therapieoptionen zur Verfügung. Wenn es jedoch gelingt, Patientinnen und Patienten mit besonders hohem Risiko frühzeitig zu identifizieren, könnten bestehende Therapien gezielter eingesetzt werden.

Besonders spannend für die Schülerinnen und Schüler war die Erklärung moderner Labormethoden. In seiner Forschung wurden zahlreiche mögliche Marker untersucht, aus denen schließlich eine Signatur aus mehreren Proteinen entwickelt wurde. Diese kann helfen, Tumore genauer zu charakterisieren und Risiken besser einzuschätzen.

Neben den wissenschaftlichen Inhalten erhielten die Kurse auch einen realistischen Einblick in den Alltag der medizinischen Forschung. Dr. Oed beschrieb, wie lange der Weg von einer wissenschaftlichen Idee bis zur klinischen Anwendung sein kann. Bevor neue Tests oder Therapien in der Medizin eingesetzt werden, müssen sie in umfangreichen Studien überprüft und validiert werden. Diese Kombination aus Grundlagenforschung, klinischer Forschung und medizinischer Praxis machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie komplex moderne Krebsforschung ist.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden noch Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Dabei ging es nicht nur um medizinische Inhalte, sondern auch um mögliche Berufswege in der Wissenschaft. Dr. Oed berichtete von seinem eigenen Werdegang und erklärte, welche Studiengänge und Qualifikationen für eine Karriere in der Forschung wichtig sein können. Für viele Schülerinnen und Schüler war dieser Austausch besonders interessant, da einige von ihnen selbst ein Studium im Bereich Medizin oder Biologie in Betracht ziehen.

Die Veranstaltung stieß sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften auf große Begeisterung. Der Vortrag verband theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit aktuellen Entwicklungen aus der Forschung und machte deutlich, wie relevant biologische Grundlagen für medizinische Innovationen sind. Der Besuch von Dr. Michael Oed zeigte eindrucksvoll, wie spannend und gesellschaftlich wichtig moderne Krebsforschung ist – und wie eng Schule, Wissenschaft und Praxis miteinander verbunden sein können.

Informationen zur Kurseinstufung im Jahrgang 5

Liebe Eltern der Klassen 5a-5g,

heute möchte wir Sie über die Kurseinstufung im Fach Englisch und Mathematik sowie den terminlichen Ablauf mittels der hier hinterlegten Präsentationsfolien informieren.


Download der Präsentationsfolien zur Kurseinstufung


Ein Elternabend entfällt an dieser Stelle. Wie Sie dem Terminplan entnehmen können, erhalten Sie Ende Mai weitere Informationen sowie die Mitteilung über die Ersteinstufung im Fach Englisch und Mathematik für Ihr Kind. Nutzen Sie bitte die benannten Einstufungskriterien bei Ihrem Elternentscheid.

Sollten Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, stehen Ihnen die Fachkoordinatoren der Förderstufe (Fr. Kullmann für Englisch / Hr. Merta für Mathematik), die Fachlehrkräfte Ihrer Kinder und ich zur Beantwortung dieser gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Susan Hebeisen, Förderstufenleiterin

Weibelfeldschule erhält Auszeichnung „Verbraucherschule Bronze“

Wir freuen uns sehr, bekanntzugeben, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband die Weibelfeldschule als Verbraucherschule Bronze ausgezeichnet hat.

Diese Ehrung würdigt Schulen, die Verbraucherbildung engagiert, nachhaltig und lebensnah umsetzen und dabei die Kriterien LebensweltbezugPartizipationHandlungsorientierung und Sichtbarkeit in besonderer Weise erfüllen.

Jury würdigt die vielfältige Arbeit unserer Schule
In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass die Weibelfeldschule mit zahlreichen durchdachten und kreativen Maßnahmen zeigt, wie Verbraucherbildung fest und nachhaltig im Schulalltag verankert werden kann. Besonders betont wird:

  • die solide Basis an bestehenden Projekten,
  • die vorbildliche Dokumentation und Nachweisführung,
  • die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler sowie
  • die vielseitigen kreativen und digitalen Ansätze.

Beispiele aus der Praxis

Schülerzeitschrift-AG:
Ein herausragendes Beispiel ist die eigenständig gegründete Schülerzeitschrift-AG, in der die Jugendlichen Verantwortung für Recherche, Redaktion, Design und Veröffentlichung übernehmen. Themen wie nachhaltiger Konsum, soziale Gerechtigkeit oder Digitalisierung werden dort aus Sicht der Lernenden reflektiert und kreativ aufbereitet.

Digitale Verbraucherbildung:
Mit Tools wie Canva und TaskCards nutzt die Schule moderne digitale Medien, um Verbraucherbildung zeitgemäß zu gestalten.

Künstlerische Projekte & Nachhaltigkeit:
Kunstprojekte thematisieren globale Herausforderungen wie Biodiversitätsverlust oder Plastikverschmutzung. Dabei kommen Recyclingmaterialien und naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz.

Ackerschule:
Im Rahmen der Ackerschule bauen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften Gemüse an. Die Ernte wird im Kollegium gegen Spenden abgegeben – ein praktischer Lernort zu Wertschätzung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln.

Die Jury betont, dass all diese Projekte zeigen, wie junge Menschen zu kritisch denkenden und verantwortungsbewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern ausgebildet werden.

Schülerperspektive
Oskar, Schüler und Mitglied der Projektgruppe, berichtet: „Im Rahmen der didacta Bildungsreise präsentierten wir unser Projekt Zukunftsschmiede Trendhub. Nach dem Austausch mit einer Vertreterin der Verbraucherschulen erhielten wir die Einladung zur offiziellen Bewerbung – ein Kontakt, der direkt über uns Schülerinnen und Schüler entstand.“

Verbraucherbildung an der Weibelfeldschule
Unsere Verbraucherbildung orientiert sich stark an der Lebenswelt der Jugendlichen.
Es geht um Themen, die im Alltag wirklich wichtig sind: GeldKonsumNachhaltigkeit, digitale Kompetenzen und vieles mehr.

Wichtige Prinzipien unserer Arbeit:

  • Mitbestimmung: Schülerinnen und Schüler bringen eigene Ideen ein und gestalten aktiv mit.
  • Praxisorientierung: Projekte werden nicht nur theoretisch behandelt, sondern praktisch umgesetzt.
  • Sichtbarkeit: Aktionen und Ergebnisse finden ihren Weg in die Schulgemeinschaft – etwa durch Präsentationen, Ausstellungen oder die Schülerzeitung.

Mit dieser Auszeichnung bestätigt die Weibelfeldschule ihren Weg, Verbraucherbildung dauerhaft und zukunftsorientiert im Schulprogramm zu verankern.

Feierliche Preisverleihung in Berlin
Die Auszeichnung wird im März 2026 in Berlin offiziell überreicht. Die Urkunde übergibt Dr. Stefanie Hubig, Bundesverbraucherschutzministerin.

Bereits seit 2022: Zertifikat „Umweltschule“
Schon 2022 erhielt die Weibelfeldschule das Zertifikat Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft, was die kontinuierliche Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit unterstreicht.

„Ein Leben Ohne…“ – Interdisziplinäres Kulturprojekt und dritte Awareness-Ausstellung der Weibelfeldschule

Mit dem Projekt „EIN LEBEN OHNE…“ setzt die Weibelfeldschule ein starkes künstlerisches und pädagogisches Zeichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, worauf wir als Individuen und als Gesellschaft verzichten können, wollen oder vielleicht sogar sollten.
Der Begriff „Verzicht“ ist dabei bewusst offen gedacht und umfasst sehr persönliche Entscheidungen – etwa den bewussten Umgang mit Smartphones, Streaming-Diensten und sozialen Medien oder den reduzierten Konsum von Plastik und Süßigkeiten.

Das Projekt ist angelehnt an das Prinzip der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie die Sustainable Development Goals (SDGs).

Ziel dieses umfangreichen Vorhabens ist es, den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II einen innovativen, ganzheitlichen Zugang zu einem gesellschaftlich relevanten Thema zu ermöglichen. Durch die Verbindung von Darstellendem SpielKunst und Musik entstehen vielfältige kreative Ausdrucksformen, die persönliche Reflexion fördern und ein tiefgehendes Verständnis für künstlerische Prozesse ermöglichen.

Eine zentrale Rolle spielt die Tänzerin und Choreografin Silke Wiegand, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, wie individueller Verzicht und persönliche Gewohnheiten in Bewegung übersetzt werden können. Die entstehende Choreografie beschäftigt sich bewusst mit Pausen, Ruhemomenten und Stillstand – Elemente, die dem Thema eine völlig neue ästhetische und emotionale Perspektive verleihen und das Theaterstück um eine tänzerische Ebene erweitern.

Das Leitmotiv des Projekts lautet: „Ein Leben Ohne – ohne was? Ohne wen?“ Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aus künstlerischen, musikalischen, plastischen und körperlichen Blickwinkeln mit Fragen nach Lebensstilen, Bedürfnissen, Werten und der eigenen Haltung auseinander. Ihre Ergebnisse werden im Rahmen der dritten Awareness-Ausstellung der Weibelfeldschule präsentiert.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Vernissage am 24. Juni 2026 in der Stadtgalerie Dreieich, bei der die entstandenen Kunstwerke, Performances und Szenen öffentlich ausgestellt und auf der Bühne gezeigt werden. Die Ausstellung macht sichtbar, welche Vielfalt an Gedanken, Perspektiven und künstlerischen Ideen im Projekt entstanden sind.

Ermöglicht wird „EIN LEBEN OHNE…“ durch die Kunstvoll-Förderung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die das Projekt mit 8.500 Euro unterstützt. Damit werden sowohl Materialien als auch die Zusammenarbeit mit Silke Wiegand finanziert. Zusätzlich stärkt der Förderverein der Weibelfeldschule das Vorhaben durch seine Unterstützung.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und bewusst Schüler*innen sich mit Zukunftsfragen auseinandersetzen können – und lädt die gesamte Schulgemeinschaft ein, Verzicht nicht als Verlust, sondern als Chance und künstlerischen Impuls zu verstehen.

Screenshot